<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770</id><updated>2011-06-08T17:14:46.288+02:00</updated><category term='Bewegende Bilder'/><category term='Unterwegs'/><category term='Lauschangriff'/><category term='Passt in keine Schublade'/><category term='Hirnschmalz'/><category term='Unruhige Nächte'/><category term='Dorf'/><category term='Stadt'/><category term='Tellerrand'/><title type='text'>Ein Städter lebt im Dorf</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>106</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-6682869532716968839</id><published>2007-07-05T14:36:00.000+02:00</published><updated>2008-12-11T01:47:06.145+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Nila</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_66T0Gv5g-20/RoznNcV0X4I/AAAAAAAAAAU/OTbPBUFqOds/s1600-h/nila_indra.jpg"&gt;&lt;img id="BLOGGER_PHOTO_ID_5083692297526468482" style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://4.bp.blogspot.com/_66T0Gv5g-20/RoznNcV0X4I/AAAAAAAAAAU/OTbPBUFqOds/s320/nila_indra.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;                                                                                                                            Bildbearbeitung by Lars Kranholdt&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wir bekommen keine Kinder, wir bekommen Lämmer, Welpen, Küken.&lt;br /&gt;Zwei Wochen ist es jetzt her, dass ein Welpe den Weg in unser Haus gefunden hat. Mit Hilfe seiner Züchterin, die uns ausgesucht hat. Der Liebste hätte die „richtigen“ Fragen gestellt. Man könnte das auch missverstandenes nachbarschaftliches Interesse nennen, aber am Ende wurden wir becirct.&lt;br /&gt;Seit ihrer Ankunft in unseren vier Wänden, hat sich Nila natürlich von unglaublich niedlich zu immer noch niedlich, aber… entwickelt. Ich gebe zu, ich hatte vergessen, wie viel man mit so einem Welpen zu tun hat.&lt;br /&gt;Die Zeit des Prägens ist vorbei, das Heimweh mit viel Liebe niedergerungen und jetzt weiß sie, auf wen sie theoretisch hören soll. Immerhin, ihren Namen versteht sie und „Komm!“ bei Bedarf auch. Allerdings entscheidet noch immer sie über den Bedarf. In der 10. Woche seines Lebens sollte man das wohl noch dürfen - ihrer Meinung nach – hadert sie doch schon mit dem Sofaverbot, das nach der ersten Woche ausgesprochen worden ist. Schluss mit Streichelzoo. Auch sie muss im Ernst des Lebens ankommen.&lt;br /&gt;Wir sind es schon. Die nicht vorhandene Stubenreinheit, die angeblich mit ein wenig Disziplin ganz schnell erlernt werden kann, sorgte dafür. Hatten doch stolze Besitzer ihrer Geschwister schon nach wenigen Tagen bei Ulrike angerufen, um zu verkünden, dass das Kind nun sauber sei, gestaltet sich das in unserem Fall ein wenig komplizierter. Wenn man die Schuhe „endlich“ anhat, zeugt schon ein See in der Diele von wenig Geduld und Verständnis seitens des Welpen für die Kleiderfrage von Frauchen. Hinter vorgehaltener Hand wurde mir allerdings zugestanden, dass Mädchen in dieser Hinsicht wohl ein wenig zickiger sind als Jungs. Ich ahne, dass es sich mit den Berichten der neuen Besitzer so verhält, wie bei Eltern mit ihrem ersten Kind. Das ist ja auch immer das beste, klügste, schnellste. Und wenn man nicht hinguckt, entpuppt es sich. Tatsächlich erziehen sie uns, wie wir sie erziehen.&lt;br /&gt;Doch jenseits von angeknabbertem Mobiliar, nassem Küchenpapier, vermissten Schuhen und zerfetzten Zeitungen, gibt es diese Momente. Gerade heute Morgen durfte ich beobachten, wie die kleine Nila in ihrem Bedürfnis nach Nähe zu anderen Vierbeinern, vorsichtig den Kopf an das Heck unserer alten Hündin legte und diese ließ es das erste Mal zu. Ob unsere „Grand Dame“ es im Tiefschlaf einfach nicht gemerkt hat oder ob sie langsam weich wird, sei dahin gestellt. Aber am Ende macht das Mut, die Entscheidung über den Probemonat hinaus zu tragen.&lt;br /&gt;Und so schlecht ist es doch nicht, wenn mal ein anderer Wirbelwind durchs Haus weht.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-6682869532716968839?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/6682869532716968839/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=6682869532716968839' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/6682869532716968839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/6682869532716968839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/07/nila.html' title='Nila'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_66T0Gv5g-20/RoznNcV0X4I/AAAAAAAAAAU/OTbPBUFqOds/s72-c/nila_indra.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-1168324307372386837</id><published>2007-05-19T16:16:00.000+02:00</published><updated>2007-05-19T16:57:30.667+02:00</updated><title type='text'>Einige Gründe, warum allein sein auch mal ganz schön sein kann.</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;1. Das Lebenschaos bleibt überschaubar. Das vermeintlich geteilte Chaos ist tatsächlich nur doppeltes Chaos.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;2. Man muss auf niemanden warten, man muss sich nicht hetzen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;3. Die Essensfrage ist leicht zu beantworten. Man hat Lust auf Kartoffeln mit Quark und keine Stimme aus dem Off quengelt: "Aber ich brauch was Richtiges. Mit Fleisch!"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;4. Man kann in der Mitte des Bettes schlafen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;5. Man muss sich nicht mehr fragen, welcher Idiot abends bei voller Beleuchtung das Küchenfenster offen gelassen hat. Man war es selbst.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;6. Auf 3Sat läuft ein Thementag und man muss nicht schon nach einer Stunde umschalten, weil garantiert auf irgendeinem anderen Sender etwas Besseres läuft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;7. Man kommt sich wieder nahe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-1168324307372386837?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/1168324307372386837/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=1168324307372386837' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/1168324307372386837'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/1168324307372386837'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/05/einige-grnde-warum-allein-sein-auch-mal.html' title='Einige Gründe, warum allein sein auch mal ganz schön sein kann.'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-4948692137736268129</id><published>2007-05-07T10:35:00.000+02:00</published><updated>2007-05-07T10:46:49.119+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Dinosaurier oder Kakerlake?</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Wenn man als Kind gebannt vor dem Fernseher saß und zuhörte, wie Peter von Zahn über ein Erdbeben, einen Vulkanausbruch oder eine Überschwemmung referierte, während dazu Bilder von einstürzenden Brücken, schwimmenden Häusern und flüchtenden Menschen über die Mattscheibe flimmerten, konnte man leicht die sich wiederholenden Rufe der Familie zum Abendbrot ausblenden.&lt;br /&gt;Die schwarz-weißen Bilder und ein kindliches Verständnis von Zeit ließen die Geschehnisse in eine weit zurückliegende Vergangenheit rücken, die dem Ganzen einen spektakulären Es-War-Einmal-Charakter verlieh ohne dass ein Gefühl von direkter Verletzlichkeit entstand.&lt;br /&gt;Das war in den Siebzigern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;30 Jahre später ist es anders. Man sitzt im April im Garten, steckt die Nase in Bücher wie Simon Winchesters „Ein Riss geht durch die Erde“ oder Al Gores „Eine unbequeme Wahrheit“, schaut auf das verdörrende Gras und die braungebrannten Arme. Zu diesem Zeitpunkt hat es seit einem Monat nicht mehr geregnet. Erkenntnisse von Plattentektonik, CO2-Gehalt, schmelzenden Gletschern, löchrigen Eisschelfs, Chinas Energiebedarf, Hurricanes und El Nino vermischen sich mit den Gegebenheiten vor Ort. Man sieht ein, dass das, was vor 30 Jahren noch die kindliche Faszination auslöste, nicht zwingend weit zurückliegt, jederzeit wiederholbar ist und nicht unbedingt vor der eigenen Haustür halt macht.&lt;br /&gt;Man erinnert sich an das Elbhochwasser 2002, an das Erdbeben von Bam 2003, an das Erdbeben von Sumatra und den daraus resultierenden Tsunami 2004, an Katrinas Zerstörung von New Orleans 2005 und an die Schneemassen, die in Deutschland Dächer zum einstürzen bringen im Jahr 2006.&lt;br /&gt;Wenn man all diese Einzelereignisse in ihrer Gesamtheit und dem äußerst geringen Zeitraum betrachtet, in dem sie aufeinander folgten und, bekommt man eine Vorstellung davon, dass und wie alles zusammenhängt. Vor allem in den letzten 15 Jahren bekamen Millionen von Menschen bei diesen und anderen Katastrophen zu spüren, was für die meisten noch immer graue Theorie ist.&lt;br /&gt;Genug Menschen zucken dennoch mit den Schultern und schieben es auf natürliche Veränderungen, die es immer schon auf der Erde gegeben hat, und denen wir uns nur anpassen müssen. Eher ahnt man jedoch, dass sich die Erde an die von uns geschaffenen Bedingungen anpassen wird, wie es auch Haie, Ratten und Kakerlaken können, wir aber die Dinosaurier sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht unterscheidet uns Menschen nur eine Fähigkeit von den Tieren: Wir sind in der Lage unser eigenes Grab zu schaufeln.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-4948692137736268129?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/4948692137736268129/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=4948692137736268129' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/4948692137736268129'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/4948692137736268129'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/05/dinosaurier-oder-kakerlake.html' title='Dinosaurier oder Kakerlake?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-5300942542817143421</id><published>2007-05-05T09:43:00.000+02:00</published><updated>2007-05-05T09:49:58.208+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hirnschmalz'/><title type='text'>Gerade gelesen</title><content type='html'>&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Fast ebenso gut hätte statt seiner Schwester er es sein können, der leidend am Fenster stand, aber was denkt ein Schlittenhund, was geht hinter seinen gelben Augen vor, wenn er sieht, wie der Polarforscher einen seiner Kumpane zur Seite nimmt, um ihm die Kehle aufzuschlitzen und aus ihm Futter für seine Geschwister zu machen?"&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;aus "Schweres Beben" von Jonathan Franzen&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-5300942542817143421?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/5300942542817143421/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=5300942542817143421' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/5300942542817143421'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/5300942542817143421'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/05/gerade-gelesen.html' title='Gerade gelesen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-8563364745092757193</id><published>2007-03-26T17:52:00.000+02:00</published><updated>2007-03-26T18:03:38.988+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Deal or no Deal</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Verkäufer werden ist nicht schwer, Verkäufer sein umso mehr. Der Berufsstand, der uns die Kaufentscheidung erleichtern und Begehrlichkeiten wecken soll, steht nicht immer in dem besten Ruf.&lt;br /&gt;Den Ruf eines Autoverkäufers beispielsweise kann man vielleicht am besten mit dem eines Animateurs im Cluburlaub vergleichen – permanent präsent, irgendwie nervig und egal, welchen Zickzackkurs man wählt, man kommt nicht an ihm vorbei. Die Wurstfachverkäuferin hinter der Theke hingegen wird kaum als Verkäuferin wahrgenommen. Ihre beratende Funktion hält sich im Normalfall in Grenzen, denn der Kopf der Kundin/des Kunden ist meist schon beim Schreiben des Einkaufszettels zerbrochen und so geht es an der Theke nur noch darum, das Gewünschte einzupacken. Heikel lediglich die Frage nach der Frische, die im Sinne des Geschäfts natürlich grundsätzlich mit „ja“ zu beantworten ist, die jedoch aus versicherungstechnischen Gründen mit findigen Formulierungen den tatsächlichen Zustand des Fleischs darstellen soll ohne dass darin Worte wie „schlecht“, „übel riechend“ oder „sofort zu verzehren“ vorkommen. Gern genommene Empfehlung: „Braten Sie es gut durch! Dann kommt der Geschmack zur vollen Entfaltung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vorraussetzung für den Beruf des Verkäufers ist auch die Identifikation mit der Marke respektive der Ware. Nur wer vermeintlich weiß, wie toll sich die Jeans tatsächlich trägt, das Auto sich fährt, die Waschmaschine wäscht, nur der kann seinen Kunden die Qualität glaubhaft vermitteln. Entsprechend hat der Verkäufer selbst, dessen Frau oder ein anderer Verwandter das Produkt schon lang im Besitz und seither ein besseres Leben – natürlich!&lt;br /&gt;Grundsätzlich scheint dies jedoch bei Einigen dazu zu führen, dass sie sich mit ihren Kunden verwechseln. Besonders gut zu beobachten ist dies beispielsweise in den Boutiquen am Hamburger Jungfernstieg. Wenn man ein solches Geschäft, dass schon im Schaufenster die Waren nicht mehr auspreist, betritt, wird man erst einmal einer gründlichen Musterung unterzogen. Die Verkäuferin seziert den potenziellen Kunden, um herauszufinden, ob sich der Aufwand, hinter dem Tresen hervorzutreten, lohnt. Lohnt es sich in ihren Augen, hat man als Kunde zu meist ein sehr zuvorkommendes Wesen an seiner Seite, das einem permanent das Gefühl vermittelt auch noch in neongelb toll auszusehen. Natürlich weiß dieses Wesen auch, dass Frau X etwas Ähnliches auf der Eröffnungsfeier von Y tragen wird.&lt;br /&gt;Am Ende des Tages fährt die Kundin allerdings wieder nach Othmarschen in ihre Villa, während die Verkäuferin die U-Bahn Richtung Wandsbek nimmt, um ihre Ein-Zimmer-Wohnung aufzuschließen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sympathie, Empathie und Geduld sollten das Wesen eines Verkäufers sein – möchte man meinen. Provisionen, Umsatzdruck, Unterbesetzung und Chefs, die sich permanent am existenziellen Abgrund sehen, verhindern leider oftmals, dass diese Qualitäten zur Geltung kommen. Ich persönlich erinnere mich noch gut daran, wie eine Kundin in mitleidig-ungeduldigem Ton zu mir sagte: „ Ist schon gut, ich habe mich doch schon entschlossen, den Blazer zu nehmen.“ Während des Verkaufsgesprächs war ich bereits zweimal ans Telefon gerufen worden, um meine Zahlen vor der Chefin zu rechtfertigen. Die Verzweiflung schien mir ins Gesicht geschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Besonders hässlich wird es jedoch für den Käufer, wenn der Verkäufer eine Ware anbietet, die wie „geschnitten Brot“ geht und sich dennoch in einer Preisklasse befindet, die nur nach reiflichen Überlegungen eine entsprechende Kaufentscheidung ermöglicht.&lt;br /&gt;So geschehen am Freitag im Autohaus K. in Hamburg. Als Suchender gewohnt, dass sich der Verkäufer mit den speziellen Wünschen auseinandersetzt und sich bereit zeigt, einem in der einen oder anderen Sache entgegen zu kommen, trifft man vor Ort auf Herrn P.. Herr P. hat laut Internet am vorigen Tage 6 Jahreswagen der Marke V. hereinbekommen, die preislich endlich unter dem persönlich gesetzten Limit liegen. Als man sich, 24 Stunden nach Eintreffen der Wagen, auf dem Hof umsieht, wird klar, dass wir froh sein können, dass überhaupt noch drei Wagen zum Verkauf stehen.&lt;br /&gt;Entsprechend verhält sich der Auftritt des Herrn P. Schnell wird deutlich, dass er es nicht nötig hat, dem Kunden das Gefühl einer Win-Win-Situation zu verschaffen. Herr P. gewinnt ja sowieso, denn wenn der eine Kunde nicht will – der nächste steht schon hinter diesem. Entsprechend werden Einwände weggewischt, Reservierung und Bedenkzeit sind keine Option und gezahlt wird, was auf dem Schild steht – Punkt.&lt;br /&gt;Deal or no Deal, fragt Herr P.? Widerwillig, dennoch: Deal! Aber was lehrt uns das?&lt;br /&gt;Verkäufer werden ist nicht schwer, Verkäufer sein umso mehr, Herr P.&lt;br /&gt;Sonst verkauft sich ihr Ruf ungefähr so: Tolles Auto, aber der Verkäufer, der geht gar nicht! Es soll Kreise geben, denen das wichtig ist.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-8563364745092757193?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/8563364745092757193/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=8563364745092757193' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/8563364745092757193'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/8563364745092757193'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/03/deal-or-no-deal.html' title='Deal or no Deal'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-8803993954236926509</id><published>2007-03-14T10:50:00.000+01:00</published><updated>2007-03-15T07:45:01.235+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>Sonntags im Sitzen</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;„Sonntags im Sitzen“ - so lautet das Motto des JAZ Rostock, unter dem an zwei Sonntagen im Monat mehr oder minder international bekannte Bands auftreten. Am 11.03. beehrten der britische Solist &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/sjesau"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;SJ Esau&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; und die Schwedenband &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/jeniferever"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jeniferever&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; das JAZ.&lt;br /&gt;So gar nicht vertraut mit der JAZ- und JuZe-Szene im allgemeinen und Rostock im Speziellen, irritierte mich schon die Zeitangabe: Beginn zwischen 20.00h und 21.00h. Als wir - sehr deutsch – pünktlich um 20.00h eintreffen, haben wir weder Parkplatzprobleme zu bewältigen, noch müssen wir uns an einer Schlange anstellen. Im Gegenteil, die Tür steht sperrangelweit offen und der Einlasstresen ist unbesetzt.&lt;br /&gt;Also hinein in die „gute“ Stube, die, kaum, dass wir einen Fuß in sie setzen, alle Klischees von Improvisation, jugendlicher Kreativitätsentfaltung und staatlichen Sparmaßnahmen bedient.&lt;br /&gt;Nachdem wir uns davon überzeugen können, dass man noch mitten in den Vorbereitungen steckt, machen wir es uns auf einem Sofa im Foyer bequem und beginnen die Zeit abzusitzen. Über uns prangen auf offen liegenden Rohrleitungen Aufkleber der „Rote Hilfe e.V.“, in denen von „Repressionen“ und „Organen“ die Rede ist. An uns vorbei ziehen Menschen mit kleinen Lastenkarren, die, flankiert von Hunden, die Bar auffüllen.&lt;br /&gt;Gegen halb zehn wechseln wir in den Raum des Geschehens. Gerade ist noch das letzte Sofa herein getragen worden. Auch hier die ersten, haben wir reichlich Zeit, die gerade mal um eine Treppenstufe höher gelegene Bühne zu mustern.&lt;br /&gt;Mit „fragil melancholisch“ und „verträumte Gitarrenmusik“ wird Jeniferever beworben. Es stehen jedoch allein ca. 14 Saiteninstrumente auf der rechten und linken Seite der Bühne. Gänzlich unvertraut mit der Musik, frage ich mich, wie verträumt das noch werden kann? (Ja, Lars, an dieser Stelle bekenne ich: ich kannte Jeniferever vorher gar nicht!) Das Gerücht, dass es um halb elf losgehen soll, wabert durch den Raum. Und tatsächlich, als ich gerade um halb elf zur Toilette gehen will und beim durchqueren des Raums überrascht feststelle, dass dieser sich komplett gefüllt hat, erklingen die ersten Töne von SJ Esau. Vor uns steht ein langer dünner Mann, dessen große Augen an die eines Rehs im Scheinwerferlicht erinnern. Eine E-Gitarre um den Hals, ein Harmonium, zwei Mikros, ein Becken, das mit Hilfe des Gitarrenarms geschlagen wird und Elektronik zu seinen Füßen – die Show ist er. Er nimmt Schleifen auf, spielt sie ein, doppelt sie – er friggelt, fummelt, fremdelt – und beeindruckt. Ein Mann, der den breiten, manchmal fast epischen Sound einer Band zusammenbastelt und diesen mit seinem fragilen Gesang unterfüttert. Die langen Pausen, die die technischen Aspekte erfordern, sind nicht immer sexy, aber wenn er dann endlich loslegt, sich, die Augen geschlossen, in der Musik verliert, dann verzeiht man ihm auch das. Mit seiner leicht unbeholfenen Art hat er die Frauen im Raum binnen Sekunden für sich eingenommen. Aber auch viele der Männer sind beeindruckt als SJ Esau ohne Zugabe mit Taschen bepackt, die Bühne über den Zuschauerraum verlässt.&lt;br /&gt;Inzwischen haben einige Mitglieder von Jeniferever die Bühne betreten, beginnen ihre Instrumente zu stimmen, lassen sich Bier und Wasser auf die Bühne reichen. Zügig wird losgelegt. Nachdem ich auch die Geschlechterfrage des Sängers (!) für mich klären konnte, lehne ich mich in meinem Sessel zurück und, schließe die Augen. Schon nach den ersten Takten wird klar, dass diese Musik, mit allem Respekt für das JAZ, in diesen Räumlichkeiten gefangen ist. Die Soundwände von zwei Gitarren, zwei Bässen, einem raffinierten Schlagzeug und erneut fragilem Gesang erzeugen in mir sofort Bilder von Hallen und Festivals. Ich stelle mir vor, wie sich diese in ihrer Feinheit gewaltige Dichte über tausende von Zuschauern verteilt, fängt und fesselt, um am Ende irgendwo im nirgendwo zu verhallen. Ich schließe die Augen, lasse mich fallen und erreiche fast den Trancezustand. Dennoch - wortkarg, fast ein wenig zu abgebrüht, zieht die Band ihr Set durch. Man ahnt, dass nicht nur uns das Warten ein wenig angefressen hat. Erstaunlicherweise ist die Resonanz des Publikums verhältnismäßig reserviert. Entsprechend gezügelt der Wunsch nach einer Zugabe. Die Band entspricht ihm dennoch und, als wolle sie uns allen noch einmal zeigen was tatsächlich in ihr steckt, spielen uns die Musiker an eine fast zehnminütige Klangwand, stellen sich und uns in den Sturm, geben alles – und ernten nun endlich auch die verdiente Euphorie.&lt;br /&gt;Am Merchandise-Stand treffen wir sie wieder. Sie wirken, als wäre nichts gewesen. Als hätten sie die ganze Zeit da gesessen und nicht noch vor zwei Minuten die Luft vibrieren lassen. Sind entspannt, freundlich, müde.&lt;br /&gt;Das sind wir auch und machen uns gegen ein Uhr, mit Shirt, CD und guten Wünschen bepackt, endlich auf den langen Weg heim.&lt;br /&gt;Wir sehen uns wieder – hoffentlich - zu einer anderen Zeit, aber vor allem an einem anderen, größeren Ort. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-8803993954236926509?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/8803993954236926509/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=8803993954236926509' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/8803993954236926509'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/8803993954236926509'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/03/sonntags-im-sitzen.html' title='Sonntags im Sitzen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-1761091492143431746</id><published>2007-03-10T10:40:00.000+01:00</published><updated>2007-03-10T10:55:40.436+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Wie und mit welchen Mitteln entsteht bei Dir/Ihnen ein neuer Blogeintrag</title><content type='html'>&lt;a href="http://ivalo.de/cgi-bin/weblog_basic/index.php?p=30"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Herrn Ivalo&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt; habe ich diesen Stock zu verdanken. Der erste, der mich direkt trifft. Und ich habe gar keine Ahnung, wie er auf mich kommt.... ;-)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das „Wie“: Augen auf, Ohren auf und neugierig bleiben – so lautet wohl die Devise eines jeden Bloggers.&lt;br /&gt;Die „schafswelt“ sollte eigentlich nur dazu dienen, den räumlich weiter entfernt lebenden Lieben hin und wieder ein Lebenszeichen jenseits des Telefons und des Reisens zu liefern.&lt;br /&gt;Schnell entdeckte ich jedoch meine alte Liebe zum Schreiben und zum Klugscheißen neu und so gerieten auch Themen jenseits meines Lebens ins Visier.&lt;br /&gt;Web 2.0 dient dabei nur in dritter Linie als Quelle. In zweiter Linie beziehe ich meine Inspiration aus Magazinen und Zeitschriften, deren Haltbarkeitsdatum beim Lesen zumeist schon seit einigen Wochen, manchmal Monaten, abgelaufen ist. Der Vorteil ist, dass man sich nicht von Aktualität leiten lässt, sondern von Themen, die uns wie ein roter Faden begleiten.&lt;br /&gt;Erlebtes, Gespräche und Diskussionen, manchmal nur eine in einem Nebensatz gefallene Bemerkung, lösen aber am ehesten einen Eintrag aus. Dieser wird jedoch nicht sofort in das Notebook gehämmert. Ich spüre ein Thema, laufe einige Tage damit rum, bilde im Geist einzelne Sätze, füge sie zu Absätzen zusammen und wenn die Zeit reif ist, beginne ich zu schreiben und, so denn es notwendig ist, zu recherchieren. Auf diese Weise erkenne ich, ob mich die Thematik oder das Geschehene tatsächlich fesselt oder ob es nur in dem Moment interessant erschien.&lt;br /&gt;Das erklärt vielleicht auch so manch unschöne Pause in meinem Blog, doch mir ist Qualität wichtiger als Quantität – ob ich diesem Anspruch gerecht werde, obliegt jedoch anderen, zu beurteilen. Ich halte es da mit meiner zukünftigen Grabinschrift: Sie hat sich stets bemüht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das „mit welchen Mitteln“: Dies ist schon schwieriger zu beantworten. Als ich einige Einträge von Stockempfängern las, insbesondere &lt;/span&gt;&lt;a href="http://upload-magazin.de/?p=199"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;den&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;, von dem dieses Geschoss entwickelt wurde, bekam ich einen Eindruck davon, was für ein Glück es überhaupt ist, bloggen zu können. RSS-Feed, Wordpress und vieles mehr sind für mich böhmische Dörfer. Ich persönlich freue mich ja schon, wenn ich einen Link fehlerfrei setze.&lt;br /&gt;Als ich vor kurzem meinen Blog an die nun fertig gestellte Betaversion von blogger.com angepasst habe, hat es mich fast zerrissen. Es brauchte Stunden, zu verstehen, umzubauen und anzupassen. Am Ende ist die Betaversion in vielen Bereichen tatsächlich leichter zu Händeln, da man nicht mehr für jede Kleinigkeit in die HTML-Vorlage eingreifen muss, aber einem kommen natürlich auch ein paar Vorteile, wie der hübsche Rahmen um die Fotos im Sidebar, abhanden. Ich gestehe jedoch, dass ich ohne Freunde mit dem richtigen Wissen niemals Fotos im Sidebar gehabt hätte.&lt;br /&gt;Mein Mittel ist neben blogger.com der Klassiker „Word“. Ich schreibe darin, speichere meine Entwürfe in entsprechenden Ordnern und kopiere fertige Einträge einfach rein. Vor kurzem war ich gezwungen, die Entwürfe direkt bei blogger.com zu speichern, stellte dann aber zu meinem Bedauern fest, dass die Entwürfe datiert werden und die Einträge bei der Veröffentlichung das Datum des Entwurfs und nicht das der Veröffentlichung trugen. Also warten, bis man wieder zu Hause ist und zurück zur alten Schule. Doch kann es auch ein Vorteil sein, nicht alles gleich unter die Leute bringen zu können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich reiche dieses Stöckchen weiter an &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.frischerfischvonvorgestern.blogspot.com"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Markus Quint&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;, in der Hoffnung, dass er es liest und seine von mir eher erahnte denn gewusste Abneigung gegen Stöckchen aufgibt, um uns in sein Geheimnis des quantitativ und qualitativ absolut hochwertigen Bloggens einzuweihen. Denn das ist doch nicht normal für einen Blogger…:-)&lt;br /&gt;Des Weiteren streue ich es noch an den &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.burnster.de"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Burnster&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;, in dem Wissen, dass das Wandeln am Abgrund natürlich auch das Geheimnisvolle braucht, ich dennoch hoffe, dass er den Vorhang ein klein wenig öffnet und an den &lt;/span&gt;&lt;a href="http://waschsalon.twoday.net"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Waschsalon&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-1761091492143431746?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/1761091492143431746/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=1761091492143431746' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/1761091492143431746'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/1761091492143431746'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/03/wie-und-mit-welchen-mitteln-entsteht.html' title='Wie und mit welchen Mitteln entsteht bei Dir/Ihnen ein neuer Blogeintrag'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-989200430585567615</id><published>2007-02-27T13:01:00.000+01:00</published><updated>2007-02-27T15:00:23.561+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Immer wieder Sonntags</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Kaffee am Sonntag Nachmittag. Drei Männer, zwei Frauen, ein kleines Mädchen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mann 1: Ich bin jetzt auch ein richtiger Mann.&lt;br /&gt;Mann 2: Ach, sag an, bekommst Du einen Jungen?&lt;br /&gt;Mann 1: Nein, aber einen Trecker.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir Frauen sehen uns an - Aha.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-989200430585567615?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/989200430585567615/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=989200430585567615' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/989200430585567615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/989200430585567615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/02/immer-wieder-sonntags.html' title='Immer wieder Sonntags'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-4436898565493293346</id><published>2007-02-27T10:44:00.000+01:00</published><updated>2007-02-27T15:01:35.962+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unruhige Nächte'/><title type='text'>Sturm im Wasserglas</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Eine Burg auf einer Insel vor Schottlands Küste. Wir, mein Angeliebter und ich, haben eine Wohnung in einem der Türme. Wenn wir aus dem Fenster schauen, sehen wir, wie sich der wilde Atlantik zu unseren "Füßen" bricht. Schwere Wolken werden vom Sturm über unsere Köpfe hinweg gejagt, doch wir haben es warm und heimelig. Ich stehe in der offenen Küche, schaue hinaus, als plötzlich ein militärisches Transportflugzeug der Russen mein Sichtfeld kreuzt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Es schlingert im Wind, befindet sich im Tiefflug, als würde es zur Landung ansetzen wollen, doch wo man hinschaut, ist nur Wasser. Mein Herz setzt für eine Sekunde aus. Panik macht sich bereit, aufzusteigen. Ich renne ans Fenster, sehe, wie das Flugzeug eine Bogen zieht, die Insel umkreist. Ich stürze zu einem Fenster auf der gegenüberliegenden Seite. Von hier aus sehe ich über den Hof der Burg hinweg auf die andere Seite der Insel. Ein Insel, die nicht mehr als dieser Burg Platz bieten kann. Ein Flugzeugträger liegt dicht vor der Küste. Mir wird klar, dass die Transportmaschine versucht, ein passendes Manöver zu fliegen, um auf diesem Schiff zu landen. Doch können so große Flugzeuge auf einem Schiff landen?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Jetzt bekomme ich es mit der Angst zu tun. Fühle, dass wir alle, die wir hier leben, in Gefahr sind. Ich drehe mich um, rufe nach meinem Angeliebten, als ob dieser etwas ändern könnte. Doch die Rufe verhallen. Wo ist er? Ich durchsuche die Wohnung, aber keine Spur. Gerade als ich der Panik komplett nachgeben will, öffnet sich die Wohnungstür und mein Angeliebter kommt herein. Nur mit Bademantel, halb geöffnet, und Latschen an den Füßen steht er in der Tür, das Handy in der Hand.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Wo kommst Du her?", frage ich aufgeregt. Will erzählen was ich gesehen habe, setze an, doch der Ausdruck in seinen Augen lässt mich verstummen. Er steht noch immer in der Tür, paralysiert - erschrocken. Ich gehe hin, nehme seine Hand, schließe die Tür und führe ihn in den Raum. Er lehnt sich an die Wand, rutscht herunter und beginnt zu wimmern.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich hocke mich vor ihn - schweige, sehe ihn an. Er senkt den Blick, bekommt kaum Luft.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;"Ich liebe ihn." Verzweifelt bringt er diesen Satz hervor und lässt mich zu Stein erstarren. Vergessen ist das Flugzeug, die äußerliche Bedrohung. Wie bei einem Soldaten unter Beschuss setzt mein Gehirn alle notwendigen Fakten in einem Bruchteil einer Sekunde frei und ich beginne zu verstehen. Sein regelmäßiges Verschwinden für ein paar Minuten, seine Reisen. Es ist eingetreten,womit ich immer gerechnet habe. Ich höre sein Wimmern, fühle seine Zerrissenheit, seine Schuld, seine Liebe, die nicht mehr genug ist, sosehr er auch gekämpft hat. Ein junger Zwanzigjähriger ist nicht mehr zu erreichen und ihn trifft die Wucht der Wahrheit. Mitleid erfüllt mich, Resignation - und Liebe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Ich öffne die Augen und mir wird bewusst, das alles nur ein Traum war. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Und dann dringt ein Wimmern an mein Ohr.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-4436898565493293346?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/4436898565493293346/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=4436898565493293346' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/4436898565493293346'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/4436898565493293346'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/02/sturm-im-wasserglas.html' title='Sturm im Wasserglas'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-3851556450430224474</id><published>2007-02-26T20:26:00.000+01:00</published><updated>2007-02-27T08:36:32.653+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>Minimalistisch</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Vor vielen, vielen Monden, das digitale Zeitalter war noch nicht eingeläutet, bekam ich meine erste Kamera geschenkt. Meine Eltern hatten extra meinen fotografieerfahrenen Cousin zu Rate gezogen. Es wurde eine Olympus OM-1. Das technische Highlight war ein eingebauter Belichtungsmesser. Alles andere musste man selbst einstellen. Schärfe, Blende, Verschlusszeit. Sein Argument war, dass man nur so richtig Fotografieren lernt und er hatte Recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich am letzten Samstag das erste Mal in einem Mini der alten Generation saß, musste ich an diese Kamera denken. Das Auto ist ähnlich rudimentär, wenn man von dem Luxus eines CD-Players und Ledersitzen einmal absieht. Man fühlt jeden Kieselstein auf der Straße, kein noch so kleiner Schnitzer beim Lenken wird verziehen, vergeblich sucht man nach dem heutzutage handelsüblichen fünften Gang und das Röhren des Motors hat seinen ganz eigenen Charme. Offiziell ist er fähig zu einer Spitzengeschwindigkeit von 148 km/h, doch schon bei 120 km/h vibriert der Rückspiegel sosehr, dass man auf die Außenspiegel angewiesen ist. Der Tank fasst gerade mal 20 Liter und das Armaturenbrett gestaltet sich übersichtlich.&lt;br /&gt;An jenem Samstag fuhr ich auf die A24 Richtung Hamburg, erste Bodenunebenheiten verursachten eine leichte Seekrankheit und ließen mich über einen Sport-BH nachdenken. Das Auto röhrte, so dass die Musik kaum noch zu hören war. Die Zeit überholte mich in Form von modernen Wagen, ausgestattet mit so vielen Kürzeln, dass vermutlich selbst die Verkäufer solcher Autos jedes Mal wieder eine Schulung brauchen, wenn ein neues Modell auf den Markt kommt.&lt;br /&gt;Ich fuhr ca. 110 km/h, lehnte mich in den, zugegebenermaßen bequemen Sitz, und fand mich damit ab, dass ich höchsten noch einen LKW überholen würde können. Vermutlich würde ich statt der üblichen Stunde gut zwei unterwegs sein.&lt;br /&gt;Ich ließ den Blick schweifen und erfreute mich an dem, durch die äußerst schmale A-Säule bedingten Panoramablick.  Der Druck schwand – es ging eben nicht schneller. Ich entspannte und während die anderen nur so vorbeiflitzten, spürte ich, dass dies mehr war, als eine Fahrt in irgendeinem Auto. Ich wurde entschleunigt und das Auto vermittelte mir das Gefühl, nicht am Anfang eines neuen Jahrtausends zu stehen – es ließ mich zurückreisen in eine Praeinternet-, eine Praehandyzeit, eine Zeit, in der Sinnlichkeit mehr zählte als immer erreichbar, immer im Gespräch oder eigentlich woanders zu sein. Erstaunt stellte ich fest, dass selbst in dem Unglück eines Totalschadens ein Quäntchen Glück liegen kann.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Dieser wunderbare kleine Mini stahl mir nicht die Zeit, er schenkte sie mir. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-3851556450430224474?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/3851556450430224474/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=3851556450430224474' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/3851556450430224474'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/3851556450430224474'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/02/minimalistisch.html' title='Minimalistisch'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-7354426181105997930</id><published>2007-02-17T11:04:00.000+01:00</published><updated>2007-02-27T08:37:26.765+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Mein Held des Alltags</title><content type='html'>&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Natürlich bin ich allein, als ich mich am Donnerstag ins Auto setze, es starte und es lediglich ein leises Wimmern von sich gibt, bevor es vollständig verstummt. Mir wird schlecht. Meine Verbindung mit der Zivilisation ist gekappt und mir stehen noch vier lange Tage der Einsamkeit bevor.&lt;br /&gt;Der Gang der Dinge wäre jetzt, routinemäßig den ADAC zu rufen, aber irgendetwas sagt mir, dass es sich um einen Schaden handeln könnte, der nicht mit ein paar Überbrückungskabeln zu lösen ist. Ich versuche erneut zu starten und erkenne, dass alle Warnleuchten angehen. Ich drehe den Schlüssel zurück, um ihn erneut, aber dies mal nur um die Hälfte zu drehen und prompt brüllt mich das Radio an und die Lüftung verpasst mir eine Fönfrisur. Okay, die Batterie ist es wohl nicht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Also rufe ich R. an, seit meinem Zuzug der Mechaniker meines Vertrauens, um vielleicht so etwas wie eine Ferndiagnose zu erhalten, die mir eine kompetente Einschätzung meiner Situation gestattet. Schnell kommt er zur Sache: „Das könnte auch der Anlasser sein.“&lt;br /&gt;Ich erinnere mich, dass er bei unserem letzten Akt der Wiederbelebung vor einem Jahr, übrigens ein Akt, von dem er uns schon damals ganz selbstlos abriet, prophezeite, dass uns dieses Problem einholen wird. Jetzt war es da – natürlich gerade jetzt. Ich frage etwas verschämt, ob er denn auch Hausbesuche machen würde. „Passt es gegen Eins?“. Toll!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um es kurz zu machen: Es war der Anlasser und zwar so total, dass ein neuer her musste. Zusammen stehen wir in der Kälte und diskutieren, ob sich das noch lohnt.&lt;br /&gt;Er könne sich nach einem gebrauchten umschauen, aber das wäre auch das maximale, was er noch raten würde. Wir sind uns einig. Einen neuen Anlasser in ein Auto einzubauen, dass in einem halben Jahr seine finale Fahrt antreten soll, macht keinen Sinn. Er hätte mir alternativ gern den Kundenwagen angeboten, so hätte ich Zeit zum Überlegen gehabt, aber der sei leider noch bis Samstag unterwegs.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als am Freitag das Telefon klingelt, wühle ich mich gerade durch die Gebrauchtwagenanzeigen von Autoscout24.&lt;br /&gt;„Ich habe einen gebrauchten Anlasser gefunden. Bist Du nachher da?“ Natürlich bin ich. Bis Fünf. „Na, bis dahin wollte ich eigentlich fertig sein.“ Noch besser! Und so kommt es, dass R. und ein Kumpel von ihm gegen Mittag vorbeikommen, um das Auto die Straße rauf und runter zu schieben, in der Hoffnung, dass es anspringt. Totaler körperlicher Einsatz und die beiden lassen mich, auch wenn am Ende doch geschleppt werden musste, beeindruckt zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich das Auto um Fünf abholen will, steht es noch immer in der Werkstatt. Mit schwand Böses. Aber alles ist gut. Fast alles.&lt;br /&gt;„Das ganze hat sich doch ein wenig Komplizierter gestaltet als vermutet!“ Ich werde blass. Ich sehe mich schon vier Kilometer durch einen dunklen Wald nach Hause laufen. „Nein, nein, keine Sorge, er läuft jetzt wieder, aber es musste noch…“ Er bricht ab. Ich schaue fragend. Er winkt ab: „Ach, vergiss es, gib mir einfach die xx Euro. Schwamm drüber!“ Ehrlich? „Ja, wir machen das so. Kann nur sein, dass ihr noch mal wieder Probleme mit der Batterie bekommen werdet. Der zieht jetzt einfach viel Strom.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Finanzielle wird geregelt. Er fährt den Wagen aus der Werkstatt. Ich setze mich ans Steuer, lausche dem anspringenden Motor und fühle mich gerettet. Ich lächle dankbar und denke, warum kann es nicht mehr Menschen geben wie R. in einer Gesellschaft, die gern erst nach ihrem eigenen Gewinn fragt, bevor sie sich in Bewegung setzt?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Rene Meissner vom 1a Autoservice in Crivitz ist mein Held – mein Held des Alltags.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-7354426181105997930?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/7354426181105997930/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=7354426181105997930' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/7354426181105997930'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/7354426181105997930'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/02/mein-held-des-alltags.html' title='Mein Held des Alltags'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-5641564252593845052</id><published>2007-02-14T20:31:00.000+01:00</published><updated>2007-02-14T21:19:23.368+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Ein Grund zum Traurig sein</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Lange habe ich meine Blogroll links liegen lassen - wie meinen Blog eben. Doch in den angebrochenen Stunden einsamen Daseins habe ich mich alter "Bekannter" erinnert und musste leider feststellen, dass sie nicht mehr vollzählig sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://ohbehave.twoday.net/stories/3215739/"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Oh behave&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; fand es Ende Januar an der Zeit zu gehen, zog den Vorhang zu und legte den Stift beiseite. Passenderweise ging er den Abschieden aus dem Weg, deaktivierte die Kommentarfunktion und ließ sicher nicht nur mich verblüfft zurück.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer weniger, mit dem man lachen konnte, besonders über sein "Idiom of the week". Einer weniger, mit dem das (mit)teilen des Alltags, der "richtigen" Musik oder dem umstrittenen Film immer wieder eine Freude war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Einer weniger.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-5641564252593845052?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/5641564252593845052/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=5641564252593845052' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/5641564252593845052'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/5641564252593845052'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/02/ein-grund-zum-traurig-sein.html' title='Ein Grund zum Traurig sein'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-6655125322039955742</id><published>2007-02-12T19:46:00.000+01:00</published><updated>2007-02-12T20:20:21.796+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>In Schwerin geht doch was.</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Wer etwas werden will, verlässt die Stadt mit zwanzig&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;schaut nur zu Weihnachten am Ziegenmarkt vorbei&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;wer hier hängen bleibt wird vor der Zeit schon ranzig&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;und in der Straßenbahn riechts früh nach Arzenei&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich erfuhr, dass sich die Schweriner Lesecrew &lt;a href="www.schmalzundmarmela.de"&gt;„Schmalz &amp; Marmelade“&lt;/a&gt; an diesem Sonntag dem Thema Musik widmen würde, gab es keine Diskussion für mich. An diesem Tag würde ich meine, derzeit so lieb gewordene, Höhle für ein paar Stunden verlassen. Musik trifft auf Literatur –zwei Leidenschaften werden auf einmal bedient – geht es denn noch besser?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Ach! Das Städtchen duftet nach Wasser und Wald&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;nach Schilf und im Juni nach Flieder&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Das Blau überm Dom sieht dann aus wie gemalt&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;mit Tupfern aus Möwengefieder&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Der Speicher war voll, alle Stühle besetzt, auf der Treppe ist kein durchkommen mehr, als das Licht ausgeht. Ein Stummfilm, musikalisch begleitet von zwei Improvisationsmusikern der  Ataraxia, lässt uns teilhaben an dem steinigen Weg dreier „Amateure“ auf der Suche nach einer Bühne in Schwerin. Singenderweise scheitern sie an Pförtnern, Kassiererinnen, der Theaterpädagogik, am Marketing, sogar an den Kantineros – die Reaktionen reichen von freundlich herablassend über totale Ignoranz bis zum verärgerten Rausschmiss – natürlich vom Marketing.&lt;br /&gt;Keiner will ihnen zuhören, keiner will sie haben. Bis sie vor der Tür des Speichers stehen – und in diesem Moment hören wir tatsächlich die Eingangstür des Speichers zufallen und die drei „Amateure“ betreten den Saal, klettern auf die Bühne und nun endlich dürfen auch wir hören, mit welchem Lied die drei sich bisher nicht durchsetzen konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schwerin Schwerin Du Hauptgewinn&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Du petzende, schnipsende Streberin&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;nah am Wasser gebaut und verschrien&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;als das piefigste, triefigste,schönste und schläfrigste&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Dorf zwischen Kiel und Berlin&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Jules, Thom und Ivalo, verstärkt von den Musikern Oli Schneider, &lt;a href="http://www.kanastah.de/"&gt;Tino Bittner alias Metapher&lt;/a&gt; und &lt;a href="http://www.stotco.de/"&gt;Carsten (!) Stotco&lt;/a&gt; plaudern über Musik und geben erste Texte zum Besten. Jules lässt uns an ihrem ganz persönlichen Potpourri Stimmungsmachender Musik teilhaben – in Text und Ton. Wir hatten viel zu lachen, als sie zu hardrockenden Klängen versucht, ein böses Gesicht zu ziehen und zu „Dein ist mein ganzes Herz“ in totale Verzückung gerät, stellvertretend für alle – wie sie anhand des Songs versucht, zu beweisen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schwerin ist gestern nur und morgen ist woanders&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Schwerin ist süß wie eine alte Ananas&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Schwerin ist Häschenschule, Alterssitz und kann&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;das Ende sein für den, der den Absprung verpasst.&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Nach einer Pause, in der Brötchen gekauft und mit dem bereitgestellten Schmalz bestrichen worden sind, geht es weiter mit Texten und Musik. &lt;a href="http://www.revilotion.de/"&gt;Musiker Oli Schneider&lt;/a&gt;, der natürlich viel jünger als die angegebenen 65 aussieht, liest aus seiner „Biografie“ und weiß zu berichten von ersten Songs, furzend dargeboten im Kinderwagen, seinem Aufnahmestudio, dass er sich bereits in der ersten Klasse eingerichtet hatte und wie er damit die Astrid aus der Neunten tief beeindruckte. Auch die zuletzt verdiente Million sollte nicht unerwähnt bleiben. Die war  Diether Bohlen bereit zu zahlen, nachdem Oli Schneider ihm aus dem Stehgreif eine Melodie aus Kinderwagenzeiten – na, was wohl – gefurzt hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Doch Schwerin ist auch die Stadt der braven Leute&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;man kann sicher sein: die Guten finden sich&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;ist der Schweriner auch des Zweifels fette Beute&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;so schlecht wie er denkt ist die Stadt lange nicht&lt;br /&gt;&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;In welcher Reihenfolge es weiter ging, wer vor und nach der zweiten Pause kam - ich gestehe, mein Erinnerungsvermögen lässt mich an dieser Stelle im Stich. Und so kann ich nur erzählen, dass Jules uns auf eine Reise nach London mitnahm, auf der sie doch so gern den &lt;a href="http://www.schmalzundmarmela.de/2007/02/12/nochmal-free-jazz/"&gt;Free Jazz&lt;/a&gt; lieben lernen wollte und es ihr dabei so gar nicht gelang, so cool zu sein, wie die Frau im Tigertop.&lt;br /&gt;Das mich Carsten Stotco mit seiner Musik zu einer Kaufentscheidung zwang, die sich Thom an anderer Stelle lieber verkniff. Das Ivalo uns mit „Hilf dir selbst mit Musik“ einen guten Rat mit auf den Weg gab, der jedoch offensichtlich nicht ganz frei von Tücken ist und das das Duo aus Oli Schneider und Metapher mit seiner Mischung aus Gesang, Sprechgesang, Akustikgitarre und Beatboxing dem Speicher noch mal richtig eingeheizt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;em&gt;Schwerin Schwerin Du Hauptgewinn &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Du petzende, schnipsende Streberin&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;nah am Wasser gebaut und verschrien &lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;als das piefigste, triefigste, schönste und schläfrigste&lt;/em&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Dorf zwischen Kiel und Berlin&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und wer durch die eingeschobenen Zitate neugierig geworden ist, kann sich den Song, es handelt sich nämlich um einen Song, geschrieben von Thom und ich vermute mal komponiert von Carsten Stotco, in fast kompletter Länge &lt;a href="http://www.schmalzundmarmela.de/2007/02/11/schwerin-schwerin/"&gt;hier&lt;/a&gt; anhören und ansehen.&lt;br /&gt;Treffender wurde in meinen Augen und Ohren diese Stadt, der ich vor bald vier Jahren auf den Leim gegangen bin, bisher nicht beschrieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und was das über mich aussagt…. Das lassen wir jetzt einfach mal.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-6655125322039955742?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/6655125322039955742/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=6655125322039955742' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/6655125322039955742'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/6655125322039955742'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2007/02/in-schwerin-geht-doch-was.html' title='In Schwerin geht doch was.'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116751004287469065</id><published>2006-12-30T21:06:00.000+01:00</published><updated>2006-12-30T23:21:44.346+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewegende Bilder'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hirnschmalz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>Abrechnung mit Bild, Ton und Schrift 2006</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Dieses Jahr sollen meine Charts für mein Jahr sprechen. Alles andere wurde hier an der einen oder anderen Stelle schon erzählt und zusammenfassend war es auch nicht mein bestes Jahr. Die politischen und gesellschaftlichen Rahmenfakten sind eh allen bekannt. Wozu also im Mist wühlen, wenn man es „kurz“ machen kann:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Neuentdeckte Töne des Jahres&lt;br /&gt;1. Lucky Jim – All our troubles end tonight&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Als Tipp gefunden bei einem ausgesprochenen Eskobar-Fan, begeistern Lucky Jim auf dieser Platte schon 2004 mit wunderschöner Stimme und einem manchmal etwas countrylastigen Sound, der dennoch in Herz und Seele hängen bleibt. Toll für lange Strecken auf der Autobahn.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Jens Lekmann – Oh, you´re so silent, Jens&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Manchmal helfen die Querverweise bei Amazon. Poetisches Songwriting der besonderen Art.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Final Fantasy – He poos clouds&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ein Mann, eine Geige und der Rest ist Fuß – auch wenn die Instrumentierung auf der diesjährig erschienenen Platte „He poos clouds“ durch Piano und echte Drums erweitert wurde. Eine beeindruckende One-Man-Show. Mein Dank gilt Lars für diese musikalische Weiterbildung.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Coco Rosie – Noahs Ark&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Das Geschwisterpaar Casidy bietet eine schräge Mischung aus Folkpop, Kammermusikstücken und Electronica, in die man sich reinhören muss, aber die einen nicht mehr loslässt, wenn es gelingt, sich auf sie einzulassen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. The Doors – Best of&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Peinlich, aber wahr. Spät, aber noch nicht zu spät. Ich bin hin- und mitgerissen. Und so schafft es ein Buch mir legendäre Musik nahe zu bringen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bands des Jahres&lt;br /&gt;1. Muse&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Weil Matthew Bellamys Stimme mir noch immer das Herz bricht und weil ich bisher keine andere Band gehört habe, die über diese Musikalität und diese Tiefe verfügt und trotzdem dermaßen rockt, dass man beim Hören Gefahr läuft, den Kopf zu verlieren&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Placebo&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Dies Jahr wieder mit dabei, trotzdem „Song to say goodbye“ kein „Bitter end“ ist, hat „Meds“ sich dennoch in Herz und Ohr gefressen und im CD-Wechsler des Autos Wurzeln geschlagen. Dieses Jahr gefühlt dichter an Muse denn je.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Portugal. The man&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Man möchte „Danke“ sagen für diese Band. Einer Band, der es in diesem Jahr gelang, im Einheitsbrei des Rock eine besondere Platte zu schaffen, wie es vielleicht in den letzten Jahren nur Arcade Fire oder Radiohead gelang.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. The whitest boy alive&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Möge dieses Projekt um Erlend Öye (Tut mir Leid, aber ich finde einfach nicht das dänische ö auf meiner Tastatur.) noch viele, viele Platten machen, die sich so schnell ins Ohr, in die Beine und ins Herz stehlen, dass man beim Hören aus dem Grinsen nicht mehr herauskommt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Leander&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Noch nicht gesignt, ließen mich die Kranholdt-Brüder dennoch an ihrer Musik teilhaben. Am Ende verließ die Platte nur noch selten meinen 5fach-Wechsler und war gerade beim Schreiben mein ständiger musikalischer Begleiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Solokünstler des Jahres&lt;br /&gt;1. Noe Venable&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Folkpop-Singer/Songwriting vom Feinsten. Ich kann seit einem Monat nicht genug bekommen von dieser Platte.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Damien Rice&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Seine Musik ist dazu gemacht, einem die Tränen in die Augen zu treiben. Besser kann ein Cello in der Popmusik kaum eingesetzt werden&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Jens Lekmann&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Verückte Singer/Songwriter-Stücke mit wenig, aber teilweise ziemlich frecher Instrumentierung und schönen Texten. Nur schade, dass er ins bürgerliche Leben zurückkehren möchte.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. An Pierlé&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Belgische Frauenpower a là Tori Amos, klassisch instrumentiert, bahnt sie sich mit ihrer wunderbaren Stimme schnell einen Weg direkt ins Herz.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Morrissey&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Was soll man über einen wie ihn noch sagen? Es wäre doch nur Blasphemie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Album des Jahres&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;1. Portugal. The man – Waiter: „You vultures“&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Weil man als Rockfan an der Stimme, am kreativen Songwriting und dem Finetuning von Laut/Leise nicht vorbeikommt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Placebo – Meds&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Nicht „Bitter end“, aber insgesamt fast noch besser als der Vorgänger&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Muse – Black Holes and Revelations&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Muse und dennoch nicht Muse. Deswegen auch nur Platz 3. Einfach zu viel Orientierung an anderen Bands und Sounds von vorgestern. Schade, denn das können sie erwiesenermaßen besser.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Damien Rice – 9&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Zugegebenermaßen ein wenig Vorschusslorbeeren, da ich erst seit einigen Tagen im Besitz dieses Albums bin, doch seitdem läuft es in einer Art Dauerschleife in meinem Player und es enttäuscht nicht. Es hat die Kraft, die ich an Rice so liebe. Die Kraft, die Tiefe, das große Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Uzi &amp; Ari – It is freezing out&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Weil Thom Yorke mit sich selbst beschäftigt ist und Radiohead somit schweigt. Uzi &amp;amp; Ari treten in ihre Fußstapfen und die Schuhe scheinen zu passen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Song des Jahres&lt;br /&gt;1. Knights of Cydonia - Muse &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Galloppierender Wahnsinn und mitten darin der Satz "Don´t waste your time or time will waste you"&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Meds - Placebo&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Schade nur, dass es so lange gedauert hat, bis ich erkannte, dass ich jedesmal, wenn ich lauthals zum Refrain "Baby, did you forget to take your best" sang, vollkommen falsch lag.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;3. Juniper – Noe Venable &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;"Mama, oh Mama, I don´t wanna come down" Wenn ich nur diese Zeile schreibe, höre ich schon wieder den wunderbaren Rhytmus in meinem inneren Ohr.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;4. Beautiful Boyz – Coco Rosie &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;"All those beautiful boyz/pimps and queens and criminal queers/all those beautiful boyz/tattoos of ships and tattoos of tears" gesungen von einer zerbrechlichen Stimme, die jeden Moment zu kippen droht.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Analyse – Thom Yorke&lt;/strong&gt; &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Zwischen all dem elektronischen Gefriggel diese Perle.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Konzert des Jahres&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;1. Morrissey – Hamburg 18.12.06&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich habe Männer weinen und auf die Knie fallen sehen als er die Bühne betrat. Sie saßen auf den Schultern ihrer Mädchen und Jungs und stimmten immer wieder Morrissey-Gesänge an, als wären wir bei einem Fußballspiel. Und was sagt dieser so scheu wirkende Mann leise: „That´s not necessary.“ Großes Kino!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Muse – Hamburg 26.11.06&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Vielleicht lag es daran, dass wir in der falschen Ecke gesessen haben, zumeist umgeben von Versicherungsvertretern und Bankkaufleuten, deren maximale Bewegung aus mit den Füßen wippen bestand, vielleicht lag es auch daran, dass ich Muse das erste mal in einer Halle und nicht in einem Club sehen durfte oder einfach nur an der verschütteten Cola auf dem Boden, aber der übliche weggetretene Trancezustand, den ich auf früheren Konzerten erreichte, wollte sich nicht einstellen. Dennoch eine fantastische Bühne und eine fantastische Show, bei der die Securities alle Hände voll zu tun hatten. Vielleicht hätte ich dieses eine Mal aufs Sehen verzichten sollen und mich dem fast kollabierenden Innenraum anschließen sollen. Ich möchte noch immer ganz „Sweet-Sixteen-like“ brüllen: „I love you, Matt!“&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Placebo – Hamburg 16.12.06&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Ich hatte mit allem gerechnet, aber nicht mir einem kahlrasierten, ungeschminkten Brian Molko, der in einem Anzug auf die Bühne trat. So männlich verlor er fast ein wenig von dem Zauber, dem ich auf der „Soulmates never die/Live in Paris“ erlegen war. Dennoch ein ausverkauftes Konzert, dass vom ersten Ton an in die Beine und in die Kehlen schoss. „Special K“, „Meds“, „Song to say goodbye“ und „Bitter end“ wurden von der ersten Zeile an fast Hymenartig mitgesungen und man wünschte sich nur eins: Das dieser unglaubliche Mann uns gelassen hätte. Aber auch so war es Gänsehaut pur.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Depeche Mode – Hamburg 15.01.06&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Erst durch das Album „Ultra“ auf den Depeche Mode Zug aufgesprungen, hatte ich die Karten gekauft, bevor ich das neue Album „Playing the Angel“ kannte. Dies ließ mich schon fast wieder den voreiligen Kartenkauf bedauern, doch am Ende war es eine große Show, in der sich drei alte Weggefährten, die sich nicht immer lieben, den nötigen Raum ließen. Dave Gahan, den ich so wunderbar überzogen in dem „It´s no good“-Video fand, sorgte mit seiner gockelnen Art, die er wohl schon immer an den Tag gelegt hat, für viel Spaß. Die Halle selbst kochte natürlich vor allem bei den Klassikern aus den Achtzigern, aber so ist das wohl, wenn eine Band auf diesem Niveau über 20 Jahre im Geschäft ist. Die Fans altern mit und wollen zurückgebracht werden in die guten alten Zeiten. Am Ende war ich auch mit „Playing the angel“ ausgesöhnt und freute mich, dass sie dennoch einiges von ihren besten Platten „Exiter“ und „Ultra“ gespielt hatten.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Rosenstolz – Schwerin 22.08.06&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Gut erholt nach einer Tourpause spürte man, dass sie wieder Lust hatten und diese Lust gaben sie an ihre Fans zurück. Sie ließen es rocken und waren auch instrumental fantastisch besetzt. Viel mehr kann ich allerdings nicht dazu sagen, denn ich habe weder viel gesehen noch gehört. Doch für das nächste Mal habe ich mit meinem ewig laut mitsingenden Liebsten vereinbart, dass wir das Konzert getrennt erleben werden. Sollen sich doch andere ärgern.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Film des Jahres&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;1. Brokeback Mountain &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ang Lee ist und bleibt einer der besten Geschichtenerzähler Hollywoods&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Hard Candy &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der Film lässt einen fassungslos und hilflos zurück.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Walk the line &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Beeindruckende Geschichte des "man in black" und nicht ein einziges "Ich Liebe dich" in einer der stärksten Liebesgeschichten der modernen Musik.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Match Point &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Woody Allen anders und doch at it´s best, trotzdem es London ist und nicht New York oder vielleicht gerade deswegen?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Der Rosinenberg &lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;em&gt;Die&lt;/em&gt; Liebeserklärung an einen der schönsten Landstriche Deutschlands&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;TV-Serien des Jahres&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;1. Deadwood&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Die erste Staffel zum Geburtstag bekommen und bereits am 2. Weihnachtstag die letzte Folge geschaut. Die unzivilisierten Sopranos des wilden Westen und noch böser. Toll!&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Six Feet under&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;In diesem Jahr durften auch wir hier in Deutschland uns von einer der besten Serien verabschieden. Und am Ende bleibt die Frage nach dem Warum.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Die Sopranos&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Sehnlichst wird Staffel 6 von mir auf DVD erwartet, auch in dem Wissen, dass diese Serie sich damit für immer verabschiedet.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. Nip/Tuck&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;ProSieben stellte die Sendung schon mitten in Staffel 2 wegen Quotenflaute ein. Staffel 3 darf als DVD nur noch an Volljährige verkauft werden. Ich bleib dabei: Herrlich böse und abgründig. Und solange „Wetten dass…?“ noch immer höchste Einschaltquoten bekommt, können diese kein Kriterium sein.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Lost&lt;/strong&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die erste Staffel komplett verschlafen bin ich jetzt voll drauf. Ich sag nur: Der Hai! der Hai! Das Logo! das Logo!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bücher, gelesen in 2006&lt;br /&gt;1. Danny Sugerman – Wonderland Avenue&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;Ein Buch über L.A. Ende der Sechziger und den beginnenden Siebzigern, Drogen und Aufstieg und Fall von „The Doors“ und Jim Morrison im Speziellen. Geschrieben aus der Sicht eines heranreifenden Jungens, der sich verliert und dennoch findet in dieser kaputten Welt aus Musik und Drogen. Ein Tatsachenbericht, der kaputter und spannender kaum sein kann und der mich in diesem relativ lesearmen Jahr am stärksten gepackt hat.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;2. Anais Nin – Nächte unter dem Venusmond&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;„Nächte unterm Venusmond“ wurden Anais Nins Tagebuchaufzeichnungen aus den Jahren 1937 bis 1939 genannt. Erst 2005 auf Deutsch erschienen, stellen sie die letzte Zeit ihrer Pariser Jahre dar, in denen sich ihre Affäre zu Henry Miller zu Gunsten einer ebenbürtigen Freundschaft zu verändern beginnt, in denen sie durch ihren Geliebten Gonzalo Morá an den Kommunismus herangeführt wird und in denen die Versetzung ihres Mannes nach London sie vor eine Entscheidung stellt, die ihr am Ende auch durch Ausbruch des Krieges abgenommen wird. Wieder ein Buch voller Kraft, Authentizität, Schönheit, Reflektion, Intelligenz, Weisheit und unerbittlicher Ehrlichkeit, das die instinktive Wildheit der Autorin deutlich spüren lässt&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;3. Gabriel Garcia Marquez – Leben, um davon zu erzählen&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Im seiner Autobiografie schildert Marquez die Geschichte seiner Familie und die seine bis zu seinem ersten Verlassen des Landes. Er nimmt uns mit auf seiner Reise durch die verschiedenen Teile Kolumbiens, die im Laufe seines jungen Lebens zu Aufenthaltsorten wurden und erzählt uns damit gleichzeitig, woher seine Romane kommen. Er verortet uns damit nicht nur geografisch in Kolumbien sondern auch historisch und seelisch.&lt;br /&gt;604 Seiten stark, stellte mich dieses Buch vor eine ähnliche Herausforderung wie „Hundert Jahre Einsamkeit“ oder „Die Liebe in Zeiten der Cholera“. Nicht, weil mich 600 Seiten schrecken, sondern weil aus 600 Seiten Marquez durch seine dichten Erzählweise durchaus gefühlte 1200 Seiten werden können. In diesem Fall jedoch nicht&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;4. T.C. Boyle – Dr. Sex&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;In seinem Roman „Dr. Sex” folgt T.B. Boyle den Spuren Professor Kinseys, der mit seinem Report über die Sexualität des Mannes und später auch der Frau Amerika aus seinem puritanischen Dornröschenschlaf erweckte und der Nation einen erbarmungslosen Spiegel vorhielt. Auf gewohnt satirische Art nähert sich der Autor einem Mann, der einem Land die eigene Heuchelei vor Augen führen will und am Ende seines Weges, auf welchem weder Gefühle noch Widerspruch geduldet werden, genau dieser erliegt.&lt;br /&gt;Kinsey erweist sich am Ende auf seine skrupellose, fanatische und auch geniale Art als ein Produkt seiner Zeit und seines Landes.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5. Michel Houllebecq – Die Möglichkeit einer Insel&lt;br /&gt;&lt;/strong&gt;Hoellebecq nimmt uns mit in die Zukunft, in der wir durch Klonen das hässliche Gesicht des Alterns umgehen. Daniel24 ist die 24. Ausgabe von Daniel, „geboren“, um, wie alle vor ihm, die Aufzeichnungen von Daniel1 und dessen Nachfolgern zu sichten, zu interpretieren und eigene Gedanken hinzuzufügen. Isoliert lebend auf einem Stück Land an Spaniens Mittelmeerküste und mit anderen nur verbunden durch ein Computernetzwerk, erzählt uns Daniel24 seine Geschichte und die Geschichte seiner Vorgänger auf der Suche nach Antworten, Erklärungen der Vorgänge, die zu diesem System führten und der Frage, ob dieses System tatsächlich besser ist als jenes, das Daniel1 Generationen zuvor schilderte. Als sein Kontakt Marie23 ihre Isolation verlässt, um sich auf die Suche nach einer Insel zu machen, auf der andere Abtrünnige zu finden sein sollen, die den Tod in Kauf nehmen, um zu leben, erschließt sich Daniel24 eine neue Möglichkeit – die Möglichkeit einer Insel.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116751004287469065?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116751004287469065/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116751004287469065' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116751004287469065'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116751004287469065'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/12/abrechnung-mit-bild-ton-und-schrift.html' title='Abrechnung mit Bild, Ton und Schrift 2006'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116696599599194435</id><published>2006-12-24T13:58:00.000+01:00</published><updated>2006-12-24T14:13:16.013+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Pfadfinder 2006</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;1. away games - the say highs&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;2. elephant - portugal. the man&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;3. juniper - noe venable&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;4. in the cold light of morning - placebo&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;5. at last i am born - morrissey&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;6. eleanor put your boots on - franz ferdinand&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;7. burning - the whitest boy alive&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;8. zu schön - voltaire&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;9. nothing in my way - keane&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;10. analyse - thom yorke&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;11. pass fail - leander&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;12. a man of fortune - devastations&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;13. you stole my heart away - lucky jim&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;14. hoodoo - muse&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;15. tiny house - uzi &amp; ari&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;16. horizont - rosenstolz&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Pfadfinder sind eine Liste von Songs, die mich 2006 begleitet und berührt haben. Sie sind dennoch keine Top Ten oder in diesem Fall Top Sixteen. Abgerechnet wird bekanntermaßen am Schluss und noch ist das Jahr nicht zu Ende...:-)&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;In diesem Sinne wünsche ich allen an dieser Stelle ein frohes Fest und hoffe, dass sich auch in 2007 unsere Wege weiterhin kreuzen werden. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116696599599194435?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116696599599194435/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116696599599194435' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116696599599194435'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116696599599194435'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/12/pfadfinder-2006.html' title='Pfadfinder 2006'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116575214020235290</id><published>2006-12-10T12:36:00.000+01:00</published><updated>2006-12-10T13:02:20.216+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>15 Lebensweisheiten, die wir von Hunden lernen können</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/1600/949558/hund.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/320/34591/hund.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;1. Lass niemals die Gelegenheit für eine Vergnügungstour aus.&lt;br /&gt;2. Labe Dich an den Segnungen von frischer Luft und etwas Wind im Gesicht.&lt;br /&gt;3. Wenn deine Lieben nach Hause kommen, renne, um sie zu begrüßen.&lt;br /&gt;4. Wenn es dir nützt, zeige Gehorsam.&lt;br /&gt;5. Lass andere wissen, wenn sie dein Territorium verletzt haben.&lt;br /&gt;6. Mache regelmäßige Nickerchen und streck dich, bevor du aufstehst.&lt;br /&gt;7. Renne, tolle und spiele täglich.&lt;br /&gt;8. Esse mit Appetit und Enthusiasmus.&lt;br /&gt;9. Sei loyal.&lt;br /&gt;10. Wenn das, was du willst, verborgen ist, buddle es aus.&lt;br /&gt;11. Wenn jemand einen schlechten Tag hat, sei in der Nähe, aber halt die Klappe.&lt;br /&gt;12. Sorge für Aufmerksamkeit und bleib mit wichtigen Menschen in Kontakt.&lt;br /&gt;13. Beiße nicht, wenn bellen reicht.&lt;br /&gt;14. Wenn du glücklich bist, zeig es.&lt;br /&gt;15. Egal, wie oft du ausgeschimpft wirst, schmoll nicht, sondern bleib ein Freund.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefunden beim &lt;/span&gt;&lt;a href="http://waschsalon.twoday.net/stories/3041864/"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;waschsalon&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116575214020235290?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116575214020235290/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116575214020235290' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116575214020235290'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116575214020235290'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/12/15-lebensweisheiten-die-wir-von-hunden.html' title='15 Lebensweisheiten, die wir von Hunden lernen können'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116544027620253023</id><published>2006-12-06T22:18:00.000+01:00</published><updated>2006-12-07T10:09:24.686+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Weil AIDS nicht nur am 1.12. und nicht nur in Afrika krank macht</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Weltweit starben seit Entdeckung des HIV-Erregers 25 Millionen Menschen an AIDS und seinen Folgekrankheiten. 2,9 Millionen waren es in diesem Jahr. 4,9 Millionen Neuinfektionen wurden verzeichnet.&lt;br /&gt;2005 waren es in Deutschland 2486 Neuinfektionen. Die Zahlen für 2006 liegen noch nicht vor.&lt;br /&gt;Das Magazin „Focus“ bezeichnete die, im weltweiten Vergleich verhältnismäßig niedrige Zahl als &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.focus.de/gesundheit/sexualitaet/welt-aidsbericht_nid_39689.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;„erfreulich bescheiden“&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;, doch verschließt man sich mit dieser Art zu denken einer Tatsache:&lt;br /&gt;Die Zahl der Neuinfektionen ist in Deutschland trotz Aufklärung, Prävention und intakten medizinischen Infrastrukturen im Jahre 2005 um 30 Prozent gestiegen.&lt;br /&gt;Die &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.bundesregierung.de/Content/DE/StatischeSeiten/Breg/ThemenAZ/gesundheitspolitik-2006-08-03-aids-ist-nach-wie-vor-unheilbar.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Regierung&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; reagierte und beschloss im Juli dieses Jahres eine HIV/Aids-Strategie. Diese beinhaltet im wesentlichen Präventionsarbeit, Stärkung der biomedizinischen und sozialwissenschaftlichen Forschung, funktionierende Gesundheitsversorgung und die Anerkennung Kranker in Familie und Gesellschaft.&lt;br /&gt;Das &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.bmz.de/de/service/infothek/buerger/HIVBReg.pdf"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Strategiepapier&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; bietet damit jedoch nichts wirklich Neues. Eher macht es deutlich, dass in den vielen Jahren des immer weiter nachlassenden Engagements seitens des Staates die Entwicklung in Sachen AIDS-Arbeit und Forschung verschlafen worden ist. Die Zahlen der Neuinfektionen steigen, die sozialen Probleme sind mehr oder weniger die Gleichen geblieben, die Krankheit ist noch immer nicht eingedämmt. Stattdessen mussten beispielsweise gerade die AIDS-Hilfen Jahr für Jahr den Gürtel enger schnallen, obwohl doch sie die so notwendige Basisarbeit leisten.&lt;br /&gt;Dass die Basis dabei immer schwerer zu erreichen ist, erkennt man an gesellschaftlichen Phänomenen wie den so genannten „Bareback-Partys“. Dort treffen sich positive und negative Gleichgesinnte, um Sex ohne Kondom zu haben. Man erkennt es auch an der gestiegenen Zahl ungewollter Schwangerschaften, vor allem unter Jugendlichen, und an untreuen Ehemännern, die trotz Verantwortung gegenüber der Familie noch immer nicht zu wissen scheinen, wie man sich ein Kondom überstreift.&lt;br /&gt;Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache. 60 Prozent der Neuinfektionen betrifft homosexuelle Männer aus Großstädten. Doch an dieser Stelle sollten sich Heterosexuelle nicht zurücklehnen und denken, dass sie aus dem Schneider sind, denn Tatsache ist auch, dass sich 2005 25 Prozent mehr Heterosexuelle als im Jahr zuvor angesteckt haben, während die Steigerung bei Homosexuellen bei 15 Prozent liegt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Angst als Präventivfaktor scheint in Zeiten von Routine und Kombinationstherapien eingebüßt zu haben.&lt;br /&gt;So erfreulich die Entwicklung auf dem medizinischen Sektor auch ist, sind die AIDS-Therapien dennoch nichts anderes als lebensverlängernde Maßnahmen, die seelische, körperliche und soziale Konsequenzen mit sich bringen. Sie sind kein Heilmittel.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/1600/93412/aids2006c.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/320/583927/aids2006c.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einer immer hedonistischer veranlagten Gesellschaft werden nicht nur die Gedanken an Krankheit an den Rand gedrängt, sondern auch die Kranken selbst. Dieses Prinzip „Aus den Augen, aus dem Sinn“ greift die Initiative &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.vergessen-ist-ansteckend.de"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;„Vergessen ist ansteckend“&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; auf und entwickelte zusammen mit der Agentur &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.etwas-neues.de/index2.php"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;„Etwas Neues entsteht Marketing GmbH“&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; eine Kampagne, die anhand von sich erbrechenden und unter sich machenden Kuscheltieren versinnbildlichen, wie quälend diese Krankheit trotz Medikamente ist. Die Kampagne richtet sich an Jugendliche, die Botschaft jedoch ist allgemeingültig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Satz, der mich schon während meiner ehrenamtlichen Arbeit für die AIDS-Hilfe Hamburg begleitet hat und der fast so alt sein dürfte, wie die Krankheit selbst, macht klar, wie einfach Handeln ist:&lt;br /&gt;AIDS ist die einzige tödlich verlaufende Krankheit, vor der wir uns schützen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tun wir es doch einfach.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116544027620253023?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116544027620253023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116544027620253023' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116544027620253023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116544027620253023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/12/weil-aids-nicht-nur-am-112-und-nicht.html' title='Weil AIDS nicht nur am 1.12. und nicht nur in Afrika krank macht'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116481193796463121</id><published>2006-11-29T15:44:00.000+01:00</published><updated>2006-11-29T15:52:17.983+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>Plug in, baby!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ein drittes Mal in meinem Leben als Fan durfte ich am vergangenen Sonntag eine goldene Eintrittskarte einlösen, damit sich die Pforten in ein akustisches Paradies voller Wahnsinn, Trance und Atemlosigkeit öffneten.&lt;br /&gt;„Muse“ spielte auf. Und, zumindest in Hamburg, das erste Mal in der Halle. Man durfte gespannt sein: Würde eine Band, die von Beginn ihrer Karriere an polarisierte, tatsächlich die 7000 Mann fassende „Alsterdorfer Sporthalle“ füllen? Sie füllte. Die aktuelle Platte „Blackholes and Revalations“ spaltet zwar die langjährige Fangemeinde, doch scheint sie mit ihren Clubsound-Zitaten gleichzeitig ein neues Publikum anzuziehen.&lt;br /&gt;Die Vorband mit dem furchtbar unkreativen Namen „Noisettes“ kann man vernachlässigen. Auch wenn die schwarze Sängerin mit der weißen Stimme eine unglaubliche Show geboten hat, ist der Sound dennoch ähnlich angelegt wie der Name. Und so wurde jedem, der in den 80ern groß geworden ist, definitiv nichts Neues geboten.&lt;br /&gt;Sie ließen uns warten, die drei Jungs aus Devon. Doch dann geht das Licht aus, der Vorhang fällt und zu „Knights of Cydonia“ positionieren sich die drei Vollblutmusiker und schleudern uns mit dem energetischsten Song des aktuellen Albums sogleich in ihre Welt. Die Halle bebt. Männer, zuvor noch von Coolness geprägt, schreien hysterisch und Frauen rocken, was die Hüften hergeben. Matts Falsett klingelt göttlich in den Ohren und er treibt uns auf einer Bühne, die durch Klarheit und technischer Raffinesse besticht, durch zwei Stücke, bevor die Jungs eine erste kleine Pause machen und das Publikum auf deutsch (!) begrüßt wird. Souveräne Geste von Musikern, die dafür bekannt sind, jenseits ihrer Musik keine großen Worte zu machen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/1600/897813/muse.in.concert.2.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/320/692786/muse.in.concert.2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Drummer Dominic Howard zählt von seinem zwei Meter hohen Podest ein und schon peitschen sie uns durch ein Set, das hauptsächlich aus den Songs der letzten drei Alben besteht, so denn man „Hullaballoo“ als B-Seiten-Sammlung mal außen vorlässt. Klassiker wie „Plug in Baby“ und „Time is running out“, werden laut mitgebrüllt und, auch das ist neu, Matt lässt uns singen. Auf den Bildschirmen links und rechts der Bühne sind dabei die teilweise schrägen Kameraeinstellungen zu sehen, die man schon vom „Le Zenith“-Mitschnitt kennt. Sie zeigen Matts Hände an den Saiten und an den Tasten, das es ein Fest ist.&lt;br /&gt;Die eine oder andere technische Pause, die durch die 3+1-Mann-Besetzung nicht ausbleibt, wird mit Nettigkeiten überbrückt, doch der Abgang nach dem ersten Set stürzt uns in Verwirrung. Dunkel wird es und weg sind sie. Kein „Good-bye“, nichts, nur eben Dunkelheit. Unruhe macht sich breit, erste Pfiffe und dann beginnt die Halle unter dem Zugabe-Trampeln der Fans im Innenraum zu beben. Doch sie lassen sich bitten. Es scheint technische Probleme zu geben, denn als sie endlich erneut die Bühne betreten, Matt sich ans Klavier setzt und etwas ruhigere Töne anschlägt, klingt es, als hörten sich die drei nicht immer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/1600/271624/matt.gitarre.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/x/blogger/5873/1737/320/723478/matt.gitarre.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Am Ende dieses Sets wird sich auch brav verabschiedet. Feiern lassen sie sich dennoch nicht. Nicht nur ich bitte darum, noch nicht das Licht anzumachen, in der Hoffnung, noch einen Moment in dieser Welt aus dichten Klangwänden, treibenden Bass und Drums und einer manchmal fast verstörenden Stimme verweilen zu dürfen. Doch die Kuppel senkt sich über das Schlagzeug und die Helligkeit der Deckenleuchten katapultiert uns zurück in die langweilige Ödnis einer alten Halle. Man macht sich auf den Heimweg. Durchgeschwitzt und mit Adrenalin zugepumpt, klingeln die Ohren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kleiner Mann, ganz groß – Plug in, baby! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116481193796463121?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116481193796463121/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116481193796463121' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116481193796463121'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116481193796463121'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/11/plug-in-baby_29.html' title='Plug in, baby!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116420487007553103</id><published>2006-11-22T14:58:00.000+01:00</published><updated>2006-11-22T15:16:43.496+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Ein Krieger ist tot</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/lenni.0.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/lenni.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Schlacht ist geschlagen. Die Verlierer stehen fest. Gewinner gab es keine. Rückzugsmöglichkeiten auch nicht. Es ging um alles oder nichts und wir haben verloren - er hat verloren.&lt;br /&gt;Fünf Tage wurden ihm gegeben, zehn sind es geworden. Zehn Tage, in denen ich ihm nahe sein durfte, wie schon lang nicht mehr. Tage, in denen ich mit ihm teilte, wie ich mit ihm geteilt hatte, als er noch ein kleines Lamm war. In denen ich wieder seine Mutter sein musste – sein durfte. In denen wir Seite an Seite kämpften. Tage in denen ich ihn fütterte, Zwiesprache mit ihm hielt, wir uns in die Augen sahen. In denen er seinen Kopf an meinen Kopf lehnte, auf meine Schulter legte, zu schwach, zu stehen, jedoch noch zu stark, sich, vielleicht für immer, hinzulegen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;An Willen hatte es ihm nie gefehlt. An Kraft am Ende schon. &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Lange wird mein Blick noch nach ihm suchen, wenn ich zum See hinunter schaue.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116420487007553103?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116420487007553103/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116420487007553103' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116420487007553103'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116420487007553103'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/11/ein-krieger-ist-tot.html' title='Ein Krieger ist tot'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116281939048023978</id><published>2006-11-06T13:38:00.000+01:00</published><updated>2006-11-06T14:23:11.226+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Der Musikmarkt und seine Entwicklung.</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Heute fand ich auf &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,444607,00.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;spiegel.de&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; dieses interessante Interview mit dem Sony-BMG-Marktforscher Michael Pütz. Spannend fand ich die Aussage von Pütz: "Der Markt entwickelt sich immer mehr vom Angebots- zum Nachfragemarkt. Das einfache Anbieten und Bewerben von Bands und Produkten reicht nicht mehr aus. Die Musikindustrie muss sich verstärkt an der Nachfrage orientieren und viel früher die kommenden Trends entdecken." Wenn ich das lese und mir gleichzeitig die Charts anschaue, bestätigt es nur einmal mehr, das von den Majorlabels nicht viel zu erwarten ist. Und das gut gemachte Musik bis auf wenige Ausnahmen weiterhin in der Sparte schlummert.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nach der auf der ebenfalls auf dieser Seite enthaltenen &lt;/span&gt;&lt;a href="http://zukunftsmusik.globalpark.de/uc/zukunftsmusik/1332"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Umfrage&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; zum Thema, musste ich feststellen, wie wenig Ahnung ich von Musikdownloads und seinen Formen hatte. Abgesehen davon, dass die Teilnahme aus technischer Sicht für mich lehrreich war, hatte ich das (vermutlich irrige) Gefühl, meine Stimme mal wieder für die gute alte CD als solche erheben zu können und mich vor allem gegen das ärgerliche, meines Wissens unter anderem von Napster vermarktete, DRM-Format aussprechen zu können. Auch wenn Herr Pütz glaubt, das dieses Format gar nicht unbedingt abgelehnt wird, sondern das es nur am Wissen darum scheitere. Ich persönlich bin jetzt schlauer und kann aus der Tiefe meiner Überzeugung sagen, das ich dennoch dafür niemals Geld bezahlen würde.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Also, macht mit und zeigt Herrn Pütz wie unbeliebt DRM, so denn ihr ähnlich denkt und hört, wirklich ist.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116281939048023978?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116281939048023978/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116281939048023978' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116281939048023978'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116281939048023978'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/11/der-musikmarkt-und-seine-entwicklung.html' title='Der Musikmarkt und seine Entwicklung.'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116245249175576654</id><published>2006-11-02T08:26:00.000+01:00</published><updated>2006-11-02T08:28:11.770+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>So soll es sein?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Eine Email erreicht mich im Sommer diesen Jahres. Eine Bekannte schreibt, wie sehr sie die Zeit, die sie bei uns verbringen durfte, genossen hatte, schwärmt von einem Tag, der mehr als ein Jahr zurückliegt und hinterlässt am Ende bei mir den Eindruck, das sie nicht mehr lange zu leben hat.&lt;br /&gt;Nach einigem Hin und Her stellt sich heraus, das ihr Freund, der einer unserer Freunde ist und den sie an dem besagten Tag vor einem Jahr bei uns das erste mal leibhaftig getroffen hatte, sich von ihr getrennt hat.&lt;br /&gt;Schwierige Situation, denn besagter Freund wird bald wieder für einige Wochen bei uns wohnen und ich bin nicht sicher, ob ich den Kontakt thematisieren soll – er hat den Bruch der Beziehung schließlich auch nicht thematisiert.&lt;br /&gt;Am Ende schüttet sie mir ihr Herz aus, ich höre zu, hoffe für sie da sein zu können, wenn möglich ohne ihm zu nahe zu treten. Von mir darauf angesprochen, will er nicht so recht rausrücken, so dass ich das Thema fallen lassen kann, nicht ohne Erleichterung, denn seine peinliche Berührung wird zu meiner.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine mir liebgewordene Nachbarin steht vor der Tür und versucht mir auf möglichst unberührte Art zu sagen, das sie und der Nachbar sich getrennt haben. Es fällt ihr nicht so leicht, wie sie es möchte.&lt;br /&gt;Ganz überraschend ist das nicht. Hier auf dem Land ist es still und so bleiben einem manch lautstark ausgetragenen Meinungsverschiedenheit ebenso wenig verborgen wie ein auf den Hof fahrender Krankenwagen. Die Wissenslücken werden am Ende bei einer Flasche Wein durch die Überbringerin dieser schlechten Nachricht gefüllt. Ein gemeinsames Kind, ein Jahr nach der ersten Begegnung der Beiden geboren und gerade erst im Kindergartenalter, verkompliziert die Situation ebenso wie reale Abhängigkeiten. Noch immer leben sie unter einem Dach und die beiden zu besuchen ist derzeit alles andere als schön. Spricht man mit dem einen, schleicht der andere herum und umgekehrt. Was für Besucher schon nicht leicht ist, muss für die zwei die Hölle sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein anderer Freund lebt schon einige Jahre mit seiner, dem Hörensagen nach äußerst temperamentvollen, Freundin zusammen, als diese, gekriselt hat es wohl schon länger, für zwei Wochen zu einem gemeinsamen Bekannten nach Portugal reist, während der Freund sich aus arbeitstechnischen Gründen hier aufhält. Am Ende kommt sie wieder zurück und es stellt sich nach und nach heraus, das sie nun mit dem gemeinsamen Bekannten liiert ist und das sie ein Kind von ihm erwartet. Ich gebe zu, diese Art von Grausamkeit war selbst für mich bis dahin unvorstellbar und sie konnte nur noch durch die Tatsache übertroffen werden, das die Freundin  offensichtlich schon während ihres Aufenthaltes in Portugal eine Entscheidung getroffen und diese via Internet mit entsprechenden Fotos veröffentlicht hatte ohne auch nur einmal zuvor mit ihrem Freund über die Ereignisse gesprochen zu haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Bekannter sitzt mit gegenüber und spricht über seine Lebensgefährtin, die Mutter seiner drei Kinder. Die Art, wie er es tut, würde mich, so denn ich diese Lebensgefährtin wäre, nur noch über die Wahl der Waffe nachdenken lassen. Auf die Frage, warum er mit ihr zusammen bleibt, antwortet er mit einem Klassiker: Wegen der Kinder.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir sitzen mit Freunden in der Küche und plaudern. Das Paar ist knapp ein Jahr zusammen und sie ist im sechsten Monat schwanger von ihm. Alles sieht gut aus, doch nachdem sich die Männer mit dem kleinen Noah, der Freundin erstes Kind, ins Wohnzimmer verkrümelt haben, um DVD zu schauen, stellt sich in einem Gespräch unter Frauen schnell heraus, das es alles andere als gut läuft und das die Beziehung zu scheitern droht. Gewalt ist ein Thema, Sprachlosigkeit ist ein weiteres. Mir stellt sich nach längerem Zuhören die Frage, ob und wie diese gravierenden Probleme zu lösen sein sollen, vor allem, wenn erst mal das Kind da ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist jetzt bald 17 Jahre her, da haben sich die Wege meines Liebsten und die meinen gekreuzt. 17 Jahre, die nicht immer leicht, die nicht immer schön, die aber immer die unseren waren. Daran hatten wir nur sehr selten einen Zweifel.&lt;br /&gt;Beide von Eltern geprägt, die in der Lage waren, ihre Krisen zu bewältigen und die noch immer zusammen sind - aus weit mehr Gründen als Duldung oder Abhängigkeit – vermitteln diese uns bis heute ein lehrreiches Bild von Liebe, Respekt, Kommunikation und Zugewandtheit. Dadurch schien mir das, was mein Liebster und ich miteinander teilen auch nur normal, wenn nicht in gewisser Weise allgemeingültig.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Bis zum Jahre 2006.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116245249175576654?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116245249175576654/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116245249175576654' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116245249175576654'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116245249175576654'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/11/so-soll-es-sein.html' title='So soll es sein?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116193359611655639</id><published>2006-10-27T08:58:00.000+02:00</published><updated>2006-10-27T09:19:56.130+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Seit einem Jahr dabei</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/mood1.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/mood1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Zum einjährigen Bestehen dieser Seite habe ich mich doch einfach mal selbst eingeladen und darf stolz darauf sein, einer der Letzten zu sein, die sich zu &lt;a href="http://www.kuechenplauderei.blog.de"&gt;leGour&lt;/a&gt; in die Küche setzen und ein wenig plaudern durften.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Herzlichen Dank dafür, Herr leGour, es war mir ein echtes Vergnügen mit Ihnen zu plaudern, ebenso wie es Spaß gemacht hat, auch den anderen Gesprächen zu lauschen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich hoffe, das Sie uns auf die eine oder andere Art erhalten bleiben. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Alles Gute und lassen Sie trotzdem etwas von sich hören.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116193359611655639?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116193359611655639/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116193359611655639' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116193359611655639'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116193359611655639'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/10/seit-einem-jahr-dabei.html' title='Seit einem Jahr dabei'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116179678818730027</id><published>2006-10-25T19:10:00.000+02:00</published><updated>2006-10-25T19:19:48.203+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Youtube goes Nazitube</title><content type='html'>&lt;a href="http://frischerfischvonvorgestern.blogspot.com/2006/10/nazitube.html"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Markus Quint&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; hat etwas entdeckt und angeprangert, das uns alle schwer schlucken lassen sollte. Mir hat es zumindest die Sprache verschlagen. Interessant auch die Kommentare, in welchen am Ende die komplexe Diskussion von Meinungsfreiheit, Demokratie und der spezifischen Länderzensur von Internetanbietern eröffnet wurde. Eine kaum zu lösende Frage, selbst für mich persönlich, denn natürlich bin ich für generelle Meinungsfreiheit und gegen Polizeistaat. Trotzdem bin ich auch für einen verantwortlichen Umgang mit den veröffentlichten Inhalten auf einer wie auch immer gearteten Plattform und einer Begrenzung von Gewalt, Volksverhetzung und menschenfeindlichen Äußerungen. Doch wo soll man die Grenzen ziehen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Spontan würden vermutlich mindestens 90% der Deutschen abschalten, wenn sie entsprechende Lieder hören oder Videos sehen würden, doch was ist, wenn plötzlich die Welt eine andere wäre und das, was ich hier und andere an anderen Stellen vertreten, als schädlich eingestuft und entsprechend begrenzt würde?&lt;br /&gt;Russland ist derzeit eines der besten Beispiele. Ein Staat, der sich Kritikern und Konkurrenten durch ominöse Gerichtsverfahren oder auf noch drastischere Weise entledigt und der dennoch als demokratischer Staat gelten muss, da Putin frei gewählt worden ist. Wie man sich bettet, so liegt man?&lt;br /&gt;Die Gründe für eine solche Wahl sind diffiziler und lassen sich kaum auf nur dieses Thema beschränken. Am Ende zählt auch, ob genug Menschen an die Wahlurne treten und ihre Stimmen abgeben oder ob die Radikalen, weil politisiert, ihren Zettel einwerfen, während eine große Mehrheit, frustriert und perspektivlos zurückgelassen, zu Haus bleibt und schweigt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem der Kommentare wurde angeregt, alle, und zwar wirklich alle, frei sprechen zu lassen und gleichzeitig schon in der Schule entsprechenden Aufklärungsunterricht anzubieten. Würde diese einseitige politische Aufklärung jedoch nicht in gewisser weise der Indoktrination gleichkommen, auch wenn es, zumindest in dem Fall von Rechtsradikalität, der richtigen Sache dient?&lt;br /&gt;Auch bin ich nicht sicher, ob Moral und die Lehren aus der Vergangenheit uns auf Dauer davor schützen würden, einen selbstzerstörerischen Weg zu beschreiten, wenn entsprechende Verbote aufgehoben würden und Inhalte, wie sie auf Youtube zu finden sind, ungehindert verbreitet werden könnten.&lt;br /&gt;Wir Menschen neigen zum Vergessen und zu situationsbedingtem Handeln. Die langfristigen Konsequenzen werden gern übersehen. Das sollten wir, gerade in Zeiten von Frustration und scheinbarem Vakuum in unserem Land, nicht unterschätzen.&lt;br /&gt;Youtube und auch Google als neuer Besitzer hingegen sollten sich generell überlegen, ob sie sich hinter der länderspezifischen Zensur verstecken wollen, oder ob man bereit ist, eine gewisse Verantwortung für die Inhalte zu übernehmen, deren weite Verbreitung sie erst möglich machen. Ich persönlich hätte ein Gefühl der Fremdbestimmung, wenn sich jemand mein Forum für derart menschenfeindliche Inhalte zunutze machen würde. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Aber auch hier wieder – wo ist die Grenze? &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116179678818730027?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116179678818730027/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116179678818730027' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116179678818730027'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116179678818730027'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/10/youtube-goes-nazitube.html' title='Youtube goes Nazitube'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116146430688270560</id><published>2006-10-21T21:54:00.000+02:00</published><updated>2006-10-21T22:58:26.946+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewegende Bilder'/><title type='text'>Alle 10 Jahre</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/0033-broukeback_mountain_02.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/0033-broukeback_mountain_02.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Alle 10 Jahre kommt ein Film in die Kinos, der mich mitnimmt - und der mich zurücklässt.&lt;br /&gt;In dichten und sich selbst überlassenen Bilder zeigt Ang Lees "Brokeback Mountain", manchmal mit nur einem Wimpernschlag, die ganze Tiefe des Kampfes, aber auch die Nähe der Protagonisten vor einer weiten, rauhen, Naturkulisse, die wie ein Spiegel dieser beiden in sich gefangenen, derben, kargen Männer wirkt. Nie gleitet die Geschichte in den Kitsch ab (im Gegensatz zu mir jetzt gerade), nie wird sie übertrieben dramatisch dargestellt. Im Gegenteil, sie wird mit einer Einfachheit, die auch in der Landschaft und in dem Leben der Menschen dieser Region zu finden ist, erzählt, ohne sie jedoch auch nur einen Moment zu verharmlosen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute kam das ersehnte Paket, dessen Inhalt mich sogleich wieder mitnahm - und am Ende zurückließ.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116146430688270560?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116146430688270560/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116146430688270560' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116146430688270560'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116146430688270560'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/10/alle-10-jahre.html' title='Alle 10 Jahre'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116126424539530338</id><published>2006-10-19T14:40:00.000+02:00</published><updated>2006-10-19T15:24:05.463+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Hurra, ...</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/fenster.blog.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/fenster.blog.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;... das Fenster ist da! Und es hat nur unglaubliche acht Monate gedauert! Wenn nun unser kreatives Baugenie auch noch seine Diplomarbeit tatsächlich in den nächsten Tagen beenden sollte, sollte der Benutzung des zukünftigen Bades noch in diesem Jahr nichts mehr im Wege stehen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;Und es sind und waren doch immer nur 7 qm.....&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116126424539530338?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116126424539530338/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116126424539530338' title='6 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116126424539530338'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116126424539530338'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/10/hurra.html' title='Hurra, ...'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>6</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116048428986417963</id><published>2006-10-10T14:27:00.000+02:00</published><updated>2006-10-10T14:44:50.106+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>Eine Pilgerreise</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Tag I&lt;br /&gt;Als man sich auf den Weg ins persönliche Mekka macht, steht die Sonne gerade erst seit einer Stunde über dem Horizont. Der Nebel beginnt sich zu lichten. Die Stimmung ist friedlich, ruhig, entspannt.&lt;br /&gt;Man klärt die Fahrerfrage und es geht los zu den Gesängen von Jens Lekmann. Perfekte Melodien für den Beginn eines sechsstündigen Ritts quer durchs Land. Es wird Gas gegeben, auf dem Beifahrersitz wird sich die Decke ins Gesicht gezogen, das Kissen gerichtet und die Augen geschlossen, um Kraft zu tanken für den eigenen Teil des Strecke. Schwerin saust vorbei, Hamburg gewährt rechter Hand einen kurzen Blick in eine der Herzklappen seines Motors und ist sogleich nur noch ein flüchtiger Gedanke. Die Stunden ziehen vorbei und die treibenden Melodien von Muse lassen das Gefühl für die eigene Geschwindigkeit verlieren, die Geige von Final Fantasy erlaubt einen weiten Blick.&lt;br /&gt;Fahrerwechsel.&lt;br /&gt;Das Wetter spielt nicht mehr mit. Wolken kratzen sich an den Höhen des Harzes die Bäuche auf und lassen alles heraus. Die Bäume, die im rechten Winkel zum steilen Gefälle wachsen, wirken, als ob die Welt hier falsch zusammengesteckt worden wäre.&lt;br /&gt;Nebelverhangene Wälder und einsame Straßen, die sich schmal durch vorrüberfliegende Bilder schlängeln, lassen einen das erste Mal den Zauber dieses Mittelgebirges und seiner alten Legenden verstehen.&lt;br /&gt;Stunde um Stunde schraubt man sich höher, Anstieg und Fall werden steiler. Die neuralgischen Städte verbergen sie sich im wahrsten Sinne des Wortes.&lt;br /&gt;Man bekommt das Gefühl, das der Körper ins Hirn gedrückt wird.&lt;br /&gt;Endlich, nach sechs Stunden erscheint die Skyline von Frankfurt. Eine falsche Abfahrtnahme führt zu einer unfreiwilligen Stadtrundfahrt und man ist erstaunt, wie klein die Stadt ist, hatte man doch auf Grund ihrer Bekanntheit und der gegebenen Infrastruktur einen Moloch erwartet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Infrastruktur des Messegeländes scheint eine Herausforderung. Orientierungslos irrt man durch lange Gänge. In den Hallen drängeln sich die Stände der Verlage und ihre Anbeter. Dazwischen immer wieder die Autoren. Man wird unfreiwillig Zeuge, wie ein bekanntes Gesicht mal wieder sein Glück bei den Frauen versucht, wie ein anderes von Kameras flankiert, durch das Meer der Gläubigen schreitet, als würde es allein es teilen können. Auch beim Verweilen kann man beobachten, wie eine Autorin gegen ihren eigenen Rat futtert und wie im Gesicht einer anderen sichtbar wird, wie sehr sie dem Ruhm vergangener Tage hinterher rennt. Auch die Tarnung eines Schauspielers wirkt nur, solang dieser sich nicht durch seine markante Stimme verrät. Einen Politiker kündigt der durchdringende Geruch von Alkohol an, bevor er selbst in der Menge sichtbar wird. &lt;br /&gt;Doch es geht um die Welt zwischen den Deckeln und weniger um die drum herum.&lt;br /&gt;Bisher nicht mit dem Prozedere vertraut, begreift man erst allmählich, das man das Geld heute auch noch auf der Bank hätte liegen lassen können. Verkauft wird, wenn überhaupt, erst am letzten Tag der Messe. Der, zugegeben etwas dummdreiste Versuch, seinen Beitrag zur Statistik des meistgeklauten Buches zu leisten, scheitert kläglich und so nutzt man lieber die Zeit zur entspannten Orientierung. Bald findet sich ein angenehmer Rhythmus von lesen, schlendern, schauen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende wird man mit der Menge hinausgespült, schwimmt mit dem Strom und strandet, ohne es zu wollen, am Hauptbahnhof. Dort kämpft man mit einem U-Bahnnetz, das einer Stadt wie Berlin zur Ehre gereichen würde und findet doch am Ende den Weg in ein nettes Restaurant.&lt;br /&gt;Leider muss man feststellen, das Hessen kein schönes Leben zu haben scheinen, denn auch hier verhält man sich, wie man es schon den ganzen Tag beobachten konnte, reserviert gegenüber der von einem initiierten Charmeoffensive.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Tag II&lt;br /&gt;Der Tag der Heimreise beginnt schon früh. Man freut sich, früh genug wach geworden zu sein, um den vollen Mond im Licht der aufgehenden Sonne sehen zu können.&lt;br /&gt;Nach einem Frühstück, flankiert von der halben indischen Fraktion der Buchmesse, stürzt man erneut ins Getümmel. Ausgestattet mit Taschen, einer gefüllten Geldbörse und dem Willen zu suchen und zu finden, trifft man sich noch mit einem Nordlicht, welches das Leben tatsächlich in diese Region verschlagen hat und das, man glaubt es kaum, Messen tatsächlich mag. Die am Tag zuvor entstandene Liste wird abgearbeitet, doch oh je, nicht jeder Verlag beteiligt sich am Buchverkauf.&lt;br /&gt;Die große Enttäuschung steht einem beim Diogenes-Stand ins Gesicht geschrieben, doch eine bereits erprobte Charmeattacke bleibt diesmal nicht unerhört und man darf zumindest ein Exemplar von „Der kleine Nick ist wieder da!“ von Goscinny/Sempé als Ansichtsexemplar mitnehmen.&lt;br /&gt;Auch Luchterhand und Random House sollen an dieser Stelle erwähnt werden - für ein persönliches Leseexemplar „Spiele“ von Ulrike Draesner und den netten Hinweis „Wenn sie es denn bezahlen wollen....“ in Bezug auf Frank McCourts „Tag und Nacht und auch im Sommer“. Das Buch wurde dennoch bezahlt, denn ein großer, bärtiger Mann wollte einen partout nicht aus den Augen lassen und noch eine Peinlichkeit dieser Art wäre schwer zu ertragen gewesen.&lt;br /&gt;Am Spiegel-Stand kann man eine interessante Diskussion zum Thema Islamismus zwischen Hendryk M. Broder und Cem Özdemir verfolgen – etwas für den Kopf, doch leider nicht für die Füße. Die beginnen inzwischen schmerzvoll zu pochen.&lt;br /&gt;Die Zähne werden zusammengebissen, denn wer weiß wann man wieder die Gelegenheit hat, solch eine Pilgerreise anzutreten - auf diese hat man schon fünf Jahre warten müssen – also, weiter geht’s.&lt;br /&gt;Nach Halle 4.1 wird jedoch endgültig schlapp gemacht. Der Informationsoverkill ist eingetreten und so setzt man sich in den Hof, isst etwas und redet noch fast zwei Stunden.&lt;br /&gt;Am Ende stellt man fest, in diesem Chaos ist ein Plan von Vorteil, denn es dürften einem sehr viele interessante Veranstaltungen entgangen sein, für die man doch eigentlich zu dieser Messe angereist ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Licht der tiefstehenden Sonne macht man sich auf den steinigen Heimweg - wie so viele. Der Mond leuchtet einem den Weg. Silhouetten der Wälder zeichnen sich gegen den Himmel ab, Bilder spielen sich innen ab.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wird tief durchgeatmet. Frankfurt tut dies auch, ich bin sicher, und nächstes Jahr kriegen wir euch Hessen auch noch! Wetten das?...:-)&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116048428986417963?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116048428986417963/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116048428986417963' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116048428986417963'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116048428986417963'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/10/eine-pilgerreise.html' title='Eine Pilgerreise'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-116004054905686917</id><published>2006-10-05T10:37:00.000+02:00</published><updated>2006-10-05T11:29:09.566+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hirnschmalz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Zwischenraum</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Manchmal fragte sie sich, warum sie sich nicht dafür bezahlen ließ.&lt;br /&gt;Sie lag, noch immer nackt, auf dem Sofa und hielt ihre Augen geschlossen. Ihre üppigen Brüste wurden von der Schwerkraft in ihre Achselhöhlen gezogen, ihr Bauch wölbte sich wie der gekrümmte Rücken eines Wales, der die Wasseroberfläche zum Luftholen durchbrach. Ihre schweren Beine hatte sie über die Rückenlehne gelegt, so dass ein leichter Luftzug ihre noch feuchte Scham streifen konnte.&lt;br /&gt;Sie hörte, wie Hengst27 den Reißverschluss seiner Hose hochzog und die Jacke vom Sessel nahm.&lt;br /&gt;„Okay, ich geh dann mal.“&lt;br /&gt;Sie hob nur leicht die Hand und entließ ihn mit einem zustimmenden Laut. Für ein Wort reichte es nicht.&lt;br /&gt;Er druckste noch einen Moment herum, dann: „Nichts für ungut. Man sieht sich!“&lt;br /&gt;Die Tür fiel ins Schloss.&lt;br /&gt;Leena wurde wieder unsichtbar. Sie öffnete die Augen. Ihre Welt breitete sich vor ihr aus, noch befremdet durch den zurückgelassenen Duft, doch es war wieder die ihre. Das kräftige Rot ihrer Wände, die um die Anlage verstreuten Plattenstapel, die auf kleinen Beistelltischen stehenden Pflanzen, die bunten Kissen, die auf den Sesseln lagen, die überall herumliegenden Bücher, die rätselhaften Bilder von sterbenden Tieren an den Wänden. &lt;br /&gt;Sie brauchte nur noch ein Fenster zu öffnen und er würde entlassen sein, würde sich zu den anderen Unsichtbaren gesellen, die in ihrem Adressbuch nur als Beweis ihrer eigenen Sichtbarkeit konserviert wurden. Wiedersehen würde sie ihn nicht, genauso wie sie all die anderen nie wiedergesehen hat.&lt;br /&gt;Sie sperrte sie, sobald sie das Haus verlassen hatten.&lt;br /&gt;Sie wollte es so. Sollte sie je lieben, sollte es nicht auf diese Weise angefangen haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;David hatte einmal gesagt, sie hätte eine alte Seele.&lt;br /&gt;Sie hatte sich in dem Moment noch nackter gefühlt, als sie eh schon war. Er hatte vor ihr gesessen, sein Geschlecht zwischen ihnen. Er hatte sie an den Händen gehalten und sie nur angesehen.&lt;br /&gt;Schon als sie ihm damals die Tür geöffnet hatte, ahnte sie, dass dieses Treffen anders verlaufen würde.&lt;br /&gt;Kurz wollte sie ihrem Instinkt folgen und die Tür schließen – ohne ihn hereingelassen zu haben. Ihre anerzogene Höflichkeit, aber auch ihre Lust hinderten sie daran.&lt;br /&gt;Und nun saß sie da, fiel in seine Augen und hätte weinen mögen, weil sie wusste, dass er der Eine hätte sein können. Das sich alles auf eine bestimmte Weise richtig anfühlte – authentisch.&lt;br /&gt;Es war gar nicht sosehr was er sagte. Vielmehr war es die Art, wie er sie berührte - wie er sie ansah. Er hatte vor ihr gesessen und ihr einen Blick gestattet – in sein Herz, in seine Seele - einfach so, ohne Ansprüche zu stellen, ohne etwas zu verlangen. Sie schien für ihn in diesem Moment die Zeit zu sein. Und doch, sie hatte ihre Regeln. Sie wollte nicht so beginnen, sie wollte nicht in die Falle tappen. Wollte nicht diese Momente mit Gefühl verwechseln und eine von jenen erbärmlichen Frauen sein, die nicht wussten, wann man aufhören muss.&lt;br /&gt;Als er hatte gehen müssen, tat sie so als schliefe sie. Am Ende hatte sie ihn ausgeschlossen, wie sie all die anderen ausschloss.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie stand auf, ging hinüber zu einem der Fenster und schaute hinaus. Die einfallende Sonne wärmte ihre Haut. Sie strich sich über ihre ausladenden Hüften, spürte den weichen Konturen ihres Körpers nach. Hengst27 verließ sie, lief an ihren Beinen hinunter, verging. &lt;br /&gt;Sie öffnete das Fenster, zog sich etwas über und setzte sich an ihren Arbeitstisch.&lt;br /&gt;Schon als sie ihm die Tür geöffnet hatte, hatte sie gewusst, was er sein würde. Sie begann das vor ihr liegende Holzbrett zu grundieren und während sie im Geist immer und immer wieder den Berührungen, den Bewegungen und den Säften nachging, ihm noch einmal gestattete, von ihr Besitz zu ergreifen, mischte sie Farben, trug Schicht um Schicht auf, ließ ihn Gestalt werden, ließ sich selbst Gestalt werden.&lt;br /&gt;Am Ende stellte sie den letzten Pinsel in das Wasserglas, griff nach dem Laptop, öffnete ihn.&lt;br /&gt;Sie prüfte ihre Emails – offensichtlich hatte Hengst27 doch noch etwas zu sagen. Sie löschte die Mail – ungelesen, verweigerte ihm weiteren Zugang zu ihr und klappte den Laptop wieder zu.&lt;br /&gt;Vor ihr auf dem Tisch lag das fertige Bild.&lt;br /&gt;Ein Fisch ist es geworden, am Strand liegend, die Wellen lecken noch an seinem Schwanz, seine Kiemen sind weit geöffnet, das Maul schnappt nach Luft. Das Schillern seiner Schuppen scheint schon zu vergehen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Von David hatte sie kein Bild gemalt. Ihn hatte sie nicht sterben sehen können.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-116004054905686917?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/116004054905686917/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=116004054905686917' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116004054905686917'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/116004054905686917'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/10/zwischenraum.html' title='Zwischenraum'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115978235352975751</id><published>2006-10-02T10:56:00.000+02:00</published><updated>2006-10-02T11:50:18.603+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Entdeckung</title><content type='html'>&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich bin immer auf der Jagd nach guter Musik. Bisher war unter anderem Amazon mit seiner Rubrik "Kunden, die dieses kauften, kauften auch....." und den persönlichen CD-Tipps eine gute Hilfe - bescherte es mir doch Entdeckungen, die nicht zwangsläufig in entsprechenden Musikzeitschriften zu finden waren.&lt;br /&gt;Dank Überarbeitung der Seite, wurde jedoch aus einfach zusehends komplizierter und Lust wandelte sich immer mehr in Frust, wenn mir einmal mehr die merkwürdigsten Chartbreaker untergeschoben wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bei &lt;/span&gt;&lt;a href="http://marthas-blog.die-geilsten.net"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Martha&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;im Sidebar gefunden und restlos begeistert:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.pandora.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Gute Musik muss gefunden werden&lt;/span&gt;&lt;/a&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt; &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Viel Spaß beim Öffnen der Büchse der Pandora.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="left"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;br /&gt;&lt;p&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/p&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115978235352975751?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115978235352975751/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115978235352975751' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115978235352975751'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115978235352975751'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/10/entdeckung.html' title='Entdeckung'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115954126158827308</id><published>2006-09-29T16:07:00.000+02:00</published><updated>2006-09-29T16:47:41.670+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Ich bin noch da</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ein Stöckchen als Lebenszeichen. Mehr ist zur Zeit leider nicht drin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen One-Night-Stand gehabt&lt;/strong&gt; – Nicht nur einen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Für Sex bezahlt oder bezahlt worden&lt;/strong&gt; – Sicher nicht&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sich über das Internet verliebt&lt;/strong&gt; – Abgelegt unter „Erfahrungen“.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sich nackt vor Fremden gezeigt&lt;/strong&gt; – Bleibt nicht aus, wenn man sich nach dem Schwimmen gründlich duschen möchte.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Den nackten Hintern fotokopiert&lt;/strong&gt; – Es gab bisher keine Gelegenheit.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Heimlich im Schwimmbad nackt gebadet&lt;/strong&gt; – es wurde unheimlich, als trotz WM-Finals, welches wird nicht verraten, plötzlich sechs Jungs, offensichtlich mit der gleichen Intention, auftauchten und unsere Kleidung an sich nahmen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Striptease vorgeführt&lt;/strong&gt; – Meine Talente liegen woanders&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ich liebe Dich gesagt und so gemeint&lt;/strong&gt; – Immer wieder.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Candlelight-Dinner mit einem lieben Menschen gehabt&lt;/strong&gt; – Das war nur dem lieben Menschen zu verdanken, mit dem ich es hatte.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Tabledance-Bar besucht&lt;/strong&gt; – Nein, und das wird sicher auch so schnell passieren, denn Neid ist so ein hässliches Gefühl.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geheiratet&lt;/strong&gt; – Nein, aus Überzeugung nicht!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Haus oder eine Wohnung gekauft&lt;/strong&gt; – Ja.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Baum gepflanzt&lt;/strong&gt; – Im Alter von acht Jahren, gemeinsam mit der Schwester. 10 Jahre später entsprachen die Bäume jeweils unserem Äußeren. Ihrer war hoch und schmal, meiner deutlich kürzer und eher füllig.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kinder gezeugt oder bekommen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Geschieden worden&lt;/strong&gt; – Setzt eine Ehe voraus und beinhaltet gleichzeitig &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; Argument gegen die Ehe.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Affäre gehabt&lt;/strong&gt; - Ja&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Regen geküsst&lt;/strong&gt; - Bestimmt&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Regen getanzt&lt;/strong&gt; – Ist noch nicht so lange her.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Heimlich in der Öffentlichkeit gevögelt&lt;/strong&gt; – Ja, aber wo wird nicht verraten.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sich verliebt und das Herz gebrochen bekommen&lt;/strong&gt; – Natürlich, fast meine ganze Jugend hindurch.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jemandem das Herz gebrochen&lt;/strong&gt; – Kann ich mir nicht vorstellen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jemanden vergeblich geliebt&lt;/strong&gt; – Fast, aber mit Geduld wurde aus dem vergeblich ein erfolgreich.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jemanden geliebt, den man nicht lieben darf&lt;/strong&gt; – wer sollte das sein? Ist es nicht generell schön, geliebt zu werden – vorrausgesetzt, das es nicht auf eine merkwürdige Stalker-Art ist.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Jemanden 20 Minuten nonstop geküsst&lt;/strong&gt; - Mit 13.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Länger als einen Monat um eine alte Liebe getrauert&lt;/strong&gt; – Unbedingt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Blumen von einem Fremden bekommen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Herausgefunden, dass manche Düfte geil machen&lt;/strong&gt; – Ja, aber die sind nicht in bunten Fläschchen mit merkwürdigen Namen enthalten.&lt;br /&gt;Das Moulin Rouge von innen gesehen - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sich mit jemandem geprügelt, um eine/n Mann/Frau zu beeindrucken&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einen Kampf verwickelt worden, weil man jemandem helfen wollte&lt;/strong&gt; - Bisher nicht. Soll aber nicht heißen, das ich nicht schon geholfen hätte.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Nacht durchgemacht und den Sonnenaufgang beobachtet&lt;/strong&gt; – Ja, aber vom Hamburger Fischmarkt aus schlecht zu sehen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Nacht unter freiem Himmel verbracht&lt;/strong&gt; – Ist noch nicht lange her.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mond und Sterne durch ein Teleskop betrachtet&lt;/strong&gt; – Nein, mehr als den großen und den kleinen Wagen könnte ich auch nicht erkennen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Sternschnuppenregen beobachtet&lt;/strong&gt; – Die können regnen?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Sonnenfinsternis live gesehen &lt;/strong&gt;– Ja und die entsprechenden Brillen waren, modisch betrachtet, grenzwertig.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Um Mitternacht am Strand spaziert&lt;/strong&gt; – Ja, und dabei eine alles andere als romantische Szene hingelegt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Ein Tattoo machen lassen&lt;/strong&gt; – Nein, wir werden alle nicht schöner.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Piercing stechen lassen&lt;/strong&gt; – Nein, noch keinen Mut gehabt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Intimpiercing stechen lassen&lt;/strong&gt; – Ich kenne keinen Piercer intim genug.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Schönheits-OP gehabt&lt;/strong&gt; – Siehe Tattoo - wir werden alle nicht schöner. Das ist nun mal der Lauf der Dinge.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Restaurant zu Fremden gesetzt und mit ihnen gegessen&lt;/strong&gt; – Nicht freiwillig.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein gutes Gespräch mit einem Bettler oder einer Hure geführt&lt;/strong&gt; – Nicht bewusst.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen 800-Seiten-Roman gelesen&lt;/strong&gt; – zuletzt „Mister Aufziehvogel“ von Haruki Murakami.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bei einer TV-Show mitgespielt&lt;/strong&gt; – Nicht in einer TV-Show, aber im Zirkus Roncalli.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einem Film mitgespielt&lt;/strong&gt; – Hinter der Kamera ist mir lieber.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein eigenes Buch geschrieben&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Artikel in einem großen Medium veröffentlicht&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das eigene Bild in der Zeitung gesehen&lt;/strong&gt; – Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Als DJ gearbeitet &lt;/strong&gt;- Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Filmdialoge auswendig gelernt und bei Gelegenheit zitiert&lt;/strong&gt; – Nicht gezielt, aber es bleibt bei wiederholtem Sehen immer was hängen und entsprechende Situation finden sich – ist das Leben ein Film oder der Film das Leben?&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Musik-CD aufgenommen&lt;/strong&gt; – Frei von jeglichem musikalischen Talent, überlasse ich das doch lieber anderen&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die CD-Sammlung alphabetisch sortiert&lt;/strong&gt; – Anders ist die Menge nicht zu bewältigen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Risiko um die ganze Welt gespielt&lt;/strong&gt; – Ja und auch schon gewonnen. He he he&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einem Chor mitgesungen&lt;/strong&gt; – Selbst im Chor würde man mich bitten, nur die Lippen zu bewegen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Laut im Auto gesungen und nicht aufgehört, als es Passanten bemerkten&lt;/strong&gt; – Zuletzt zu „Bliss“ von Muse.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Entdeckt, dass jemand deinen Blog kennt, der es nicht kennen sollte&lt;/strong&gt; – Gäbe es so jemanden, würde ich nicht bloggen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Für ein öffentliches Amt gewählt worden&lt;/strong&gt; – Schon in der Schule wurde ich als eine der letzten in die Mannschaft gewählt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein völlig neues Leben in einer neuen Stadt begonnen&lt;/strong&gt; – Ein völlig neues Leben in einem Dorf begonnen &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Die Haarfarbe gewechselt&lt;/strong&gt; – Dank Henna.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Den Namen gewechselt&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Paris&lt;/strong&gt; &lt;strong&gt;besucht&lt;/strong&gt; – Ja, aber nicht die richtigen Stellen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;London besucht&lt;/strong&gt; – Ja, aber auch noch nicht die richtigen Stellen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;New York besucht&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Berg bestiegen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Nordlichter gesehen&lt;/strong&gt; – Jeden Tag.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Weltreise gemacht&lt;/strong&gt; – Ist nur spannend, wenn man sich die entsprechende Zeit nimmt und wer kann schon für Jahre aussteigen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Wildwasserfahrt mitgemacht&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Als Backpacker Europa besucht&lt;/strong&gt; – Ja, wobei Europa in diesem Fall vor allem aus Frankreich und Spanien bestanden hat.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Den Kölner Dom oder das Ulmer Münster zu Fuß bestiegen&lt;/strong&gt; – Nein, dazu müsste ich erst einmal in einer dieser Städte gewesen sein.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Alle 16 Bundesländer bereist&lt;/strong&gt; – Ich arbeite daran.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Fallschirm gesprungen&lt;/strong&gt; – Es ist nicht natürlich, sich in einem Element aufzuhalten, in welchem man für den Aufenthalt Hilfsmittel benötigt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Urlaub auf einer Trauminsel gemacht&lt;/strong&gt; – Dazu müsste ich meine Trauminsel erst mal definieren.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit einem Heißluftballon gefahren&lt;/strong&gt; – Siehe Fallschirm. Aus der Höhe ist es ein tiefer Fall.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Tauchen gewesen&lt;/strong&gt; – Auch die Tiefe ist kein natürlicher Aufenthaltsort für uns Menschen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Chinesische Mauer bestiegen&lt;/strong&gt; – Dazu müsste ich schon einmal in China gewesen sein.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit einer Gondel durch Venedig gefahren&lt;/strong&gt; – Venedig ist überbewertet.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einem aktiven Kriegsgebiet gewesen &lt;/strong&gt;– Nein, und ich hoffe, dass ich auf die Erfahrung auch bis zum Schluss verzichten darf.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit einer scharfen Schusswaffe geschossen&lt;/strong&gt; – Nein, und auch auf diese Erfahrung lege ich keinen Wert.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Auf einem Kreuzfahrtschiff gereist&lt;/strong&gt; – Nein, und das ist auch gut so. Nirgendwo ist es einsamer als auf hoher See.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mehr als eine Fremdsprache gelernt&lt;/strong&gt; – Mein Englisch ist schon eher kryptisch.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Fahrradtour gemacht&lt;/strong&gt; – Nur Tagestouren&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Golden Gate Brücke überquert&lt;/strong&gt; - Hätte ich sicher, wenn ich schon einmal in San Francisco gewesen wäre.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einem Hubschrauber geflogen&lt;/strong&gt; – Siehe Ballon. Der Glasboden im Cockpit eines Hubschraubers macht mir Angst.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einem Sportflugzeug geflogen&lt;/strong&gt; – Öfter, doch irgendwann wurde mir von den Spielchen „Motor eins an - Motor zwei aus“ einmal zu oft übel.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einem Kampfjet geflogen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sex in einem Flugzeug gehabt&lt;/strong&gt; - Nein, da bin ich mit Überleben beschäftigt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Alle 7 Kontinente bereist&lt;/strong&gt; – Nein, bisher sind es nur zwei.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Testfahrt mit einem Ferrari gemacht&lt;/strong&gt; – Nein, finde ich aber auch nicht erstrebenswert.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Gewitter auf hoher See oder im Hochgebirge erlebt&lt;/strong&gt; – Nein, nur auf dem platten Land.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Runde im Lokal geschmissen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Kürzlich eine Schneeballschlacht gemacht&lt;/strong&gt; – Schwer, wenn gerade erst der Herbst vor der Tür steht.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In Eiswasser gesprungen&lt;/strong&gt; – Ja, nach der Sauna&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Baum umarmt&lt;/strong&gt; – Auf jeden Fall&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Mit Champagner betrunken&lt;/strong&gt; – Unbedingt.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;So betrunken gewesen das du dich an nichts mehr erinnerst&lt;/strong&gt; – Heute kaum noch vorstellbar, aber da gab es mal eine Zeit....&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eigenes Gemüse gezüchtet und gegessen&lt;/strong&gt; – Nur Obst&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Kuh gemolken&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Pferd geritten&lt;/strong&gt; - Oft&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Tier beerdigt&lt;/strong&gt; - Ja&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;5 Tage lang gefastet&lt;/strong&gt; – Auch schon 10&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Haifisch gegessen&lt;/strong&gt; – Nicht bewusst&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sushi gegessen&lt;/strong&gt; – Immer wieder gern&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Selbst gesammelte Pilze gegessen&lt;/strong&gt; – Ja&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Aus Resten ein großartiges Gericht zubereitet&lt;/strong&gt; – Ja, Auflauf ist immer lecker&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Diät gemacht&lt;/strong&gt; – Immer wieder&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;In einen Swingerclub gegangen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Lachanfall bekommen&lt;/strong&gt; – Ich erinnere mich, das ich beinahe aus dem Lokal geflogen wäre, weil ich mich nicht in den Griff bekommen konnte.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Vogelspinne in die Hand genommen&lt;/strong&gt; – Sicher nicht&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bungee gesprungen&lt;/strong&gt; – Siehe Fallschirm, Ballon, etc. Das ist nicht natürlich!&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen ganzen Tag im Bett verbracht und nicht krank gewesen&lt;/strong&gt; – Am Anfang der Liebe oft.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie ein Verrückter getanzt und nicht auf andere geachtet&lt;/strong&gt; – Eher nicht&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine lebensgefährliche Erkrankung gehabt&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Wie durch ein Wunder einen Unfall überlebt&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Einen Knochen gebrochen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Über das eigene Leben gefreut, wenigstens für einen Moment&lt;/strong&gt; - Unbedingt und immer wieder&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Geburtsstätte der Großeltern besucht &lt;/strong&gt;- Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die ehemalige Schule besucht&lt;/strong&gt; – Welche von den vielen? Aber war eh nicht meine beste Zeit.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Das Lieblingsspielzeug aus der Kindheit noch mal gekauft&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Deinen besten Freund verloren&lt;/strong&gt; – Jein, zur Zeit des Verlustes trennten uns gerade die Wege.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine gute Party geschmissen&lt;/strong&gt; – Letztes Silvester, doch am Ende verdanken wir das „gut“ vor allem den Köhlers....&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Verkehrsschild gestohlen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Fensterscheibe zerschlagen&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Etwas getan haben, das man bereuen müsste, aber nie bereut&lt;/strong&gt; - Öfter, aber am Ende macht man nichts ohne Grund.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sich nach Jahren bei jemandem dafür entschuldigt, dass man ihn verletzt hat&lt;/strong&gt; - Ja &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Jemanden von einer Sache überzeugt, die einem selbst sehr wichtig ist&lt;/strong&gt; - Bestimmt&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Eine Kampfsportart erlernt&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Den eigenen PC aus Komponenten zusammengebaut&lt;/strong&gt; - Nein&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Im Job gefeuert worden&lt;/strong&gt; – Ich wusste immer, wann es Zeit war zu gehen.&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Ein Unternehmen gegründet&lt;/strong&gt; – Noch nicht&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Die Steuererklärung verstanden&lt;/strong&gt; - Noch nie&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Bei dieser Liste mindestens einmal gelogen&lt;/strong&gt; – Wozu?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fazit: Ich bin langweilig und absolut unromantisch und entschuldige mich an dieser Stelle für die Überlänge des Stöckchens.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wer mag, greife nach dem Stab! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115954126158827308?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115954126158827308/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115954126158827308' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115954126158827308'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115954126158827308'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/09/ich-bin-noch-da.html' title='Ich bin noch da'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115857137119178998</id><published>2006-09-18T11:03:00.000+02:00</published><updated>2006-09-18T11:22:51.206+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Weekender</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;strong&gt;Freitag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist natürlich der eine Tag einer ansonsten ruhigen, sonnigen Woche, an welchem Wind gesät wird, um Sturm zu ernten – und um nach Geschenk auf dem Dachgepäckträger zu greifen. Taktisch erfahrene Männer wissen dieses jedoch zu verhindern.&lt;br /&gt;Auf der Suche nach einem Parkplatz durch Ottensens undurchschaubares Gassengewirr kreuzend, erinnert man sich wieder, warum man froh ist, nicht mehr in Hamburg zu leben. Nette Gegend, aber am Freitag geht es dort zu wie auf dem Jahrmarkt.&lt;br /&gt;Die Tür der Wohnung wird geöffnet und das Geschehen spült einen in die Küche – wo auch sonst hin? Ist es erst eine Notwendigkeit, um Raucher vor einem Baby zu schützen, bleiben diese bis zum Schluss gern unter sich, auch wenn das Büffet nach einiger Zeit an Ansehnlichkeit verliert und der Getränkekonsum immer wieder seinen Tribut fordert, indem sich Kühlschrankgriffabdrücke auf des Einzelnen Rücken manifestieren.&lt;br /&gt;Am Ende sind die gemeinsam gekommenen vier - wie immer - das Letzte. Alkohol ist der Freund der Stunde und die Freunde alkoholisiert. Muster machen sich breit und es wird deutlich, das es Zeit ist, zu gehen. Fahren können nur noch Auserwählte, die sich die Frage stellen, wer sie überhaupt auserwählt hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Samstag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Katerfrühstück - zumindest für ein bis zwei der Vier. Für die anderen beiden ist es einfach nur ein Frühstück. Dem Einen bleibt kaum eine Stunde zur Rekonvaleszenz, dann muss er schon wieder ran. 18 Stunden Arbeit stehen bevor, doch das Mitleid hält sich allgemein in Grenzen, denn man weiß doch inzwischen, was man tut.&lt;br /&gt;Ein Zweiter verabschiedet sich in Richtung Verwandtschaft und die übriggebliebenen fahren durch Hamburg, um Probleme zu lösen, die nur die Infrastruktur einer Großstadt lösen kann. Es werden lange Fahrten, die an alte Wirkungsstätten führen und von Sonne bestrahlt fast Wehmut aufkommen lassen. Erinnerungen an lange Herbstspaziergänge im Stadtpark bei strahlendem Licht und vor Kälte klirrender Luft offenbaren sich, Bilder von Terrassen netter Cafes und Bars ziehen innen wie außen vorbei – Orte, an welchen man Stunden im Kreise der Besten verbracht hat, lachend, ausgelassen im Gefühl das Einzige zu sein, was zählt in diesem Moment, in dieser Stadt.&lt;br /&gt;Ein dicker Zeh des Fahrers verhindert jedoch eine Revivaltour und am Ende landet man mit vielgeliebten und lang vermisstem Sushi auf der Couch und vor dem Fernseher. Schnell offenbart sich jedoch, das der Samstagabend im Sinne eines Fernsehabends getötet wurde. Man erahnt einen perfiden Plan von Programmdirektoren und GEZ-Einsammlern, der Zuschauer dazu bringen soll, auf DVD auszuweichen oder etwas Sinnvolles mit ihrer Zeit anzustellen statt dummen, bewegten Bildern beim Laufen zuzuschauen. Der Plan wirkt kontraproduktiv und wenig durchdacht.&lt;br /&gt;Schön hatte man es trotzdem oder genau deswegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;Sonntag&lt;/strong&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Um 8.00h sind die 18 Stunden des Rekonvaleszenten vorbei und tatsächlich dringt aus der Muschel des Telefons eine von Müdigkeit raue Stimme, die nichts dagegen einzuwenden hat, das man sofort diese Stadt verlässt, um im eigenen Bett zu schlafen. Die Müdigkeit ist so total, das eine probende Band nicht vom Schlafen wird abhalten können. Sachen werden gepackt, der Hund auf eine kleine Runde geführt, ein Bäcker aufgesucht und schon fliegt man in Richtung Osten, der Sonne entgegen.&lt;br /&gt;Die Strassen sind um halb zehn erstaunlich voll, voll von Menschen mit kleinen Augen und aufgerissenen Mündern – fast so, als ob sperrige Stadtluft nur so konsumiert werden könnte.&lt;br /&gt;Auch auf der Autobahn wird es trotz fehlender LKWs nicht weniger. Man ahnt, das die Städter sich der Halluzination ergeben, Pilze zu finden. Man weiß natürlich, das diese Drogen schon abgeerntet sind.&lt;br /&gt;Ein Lächeln huscht in Höhe des Schildes „Willkommen in Mecklenburg-Vorpommern“ über das Gesicht der Fahrerin. Angekommen, wird durch ein zugeparktes Haus daran erinnert, das man heute die Wahl hat. Im Haus irritierte Gesichter und Sätze wie: „Ihr seid schon da?“, in welchen Enttäuschung mitschwingt. Bei einem gemeinsamen Frühstück werden Sorgen zerstreut. Es kann weitergeprobt werden.&lt;br /&gt;Um sechs ist das Haus wie leergefegt und nur noch ein paar übriggebliebene Zahnbürsten im Bad erinnern an die Belagerung.&lt;br /&gt;Der Fernseher wird angeschaltet. Bei einem der GEZ-Vereine prognostiziert die erste Prognose den Einzug der NPD in den Landtag Mecklenburg-Vorpommerns. Der Osten vom Osten hat Stellung bezogen - ist in Stellung gegangen - doch schon im Interview wird von der NPD angekündigt, das man als Opposition alle Fehler der bis dahin noch nicht klaren Regierung aufzeigen will.&lt;br /&gt;Das braucht dieses Land, noch mehr Sprücheklopfer in den Reihen dieses so stoischen, schweigsamen Volkes, das zu keiner Revolution taugt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Man hatte die Wahl und ist dennoch daheim! Das Herz schlägt nordöstlich.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115857137119178998?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115857137119178998/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115857137119178998' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115857137119178998'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115857137119178998'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/09/weekender.html' title='Weekender'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115808072526061423</id><published>2006-09-12T18:53:00.000+02:00</published><updated>2006-09-12T19:05:25.323+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Fünf Jahre später</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich gebe es zu, auch wenn allgemein die Meinung vorherrscht, das die Bilderflut uns alle abgestumpft hat, ich habe sie gesehen, die Reportagen, Dokumentationen, die Blicke zurück, die Bilanzierungen. Den Film der Gebrüder Naodet erneut zu sehen, ließ mich genauso blass um die Nase zurück wie er es beim ersten Mal getan hat und beim zweiten mal und beim dritten mal.... Nein, das ist nicht Betreiben einer Art von Schauertourismus. Vielmehr ist es der Versuch endlich zu fassen, was mir bis heute unerklärlich ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen brennen nicht mehr zwei Türme, dafür jedoch die Welt. War zur Zeit der Anschläge das Selbstmordattentat als solches ein bekanntes Phänomen, bezog man es zumeist jedoch auf den Nahost-Konflikt und versprengte islamistisch-fundamentalistische Gruppierungen, die in ihren Regionen agierten.&lt;br /&gt;Natürlich war schon vorher der Hass dieser Gruppierungen, teilweise ganzer Staaten auf den Westen zu spüren, doch konnten wir uns am Fernsehschirm davon überzeugen, das uns all diese Bilder aus einem Reich mit dem Namen „Weit weit weg“ erreichten und das ein Nicht-Stellung-Beziehen diese Art von Krieg von uns fernhalten würde.&lt;br /&gt;Die Unermesslichkeit des 9/11 zeigt uns in vieler Hinsicht, wie verletzlich wir sind, aber dieser Tag zeigt uns auch, das wir verpflichtet sind, Stellung zu beziehen, unseren Kopf zu benutzen, kritisch zu bleiben und egal welchen Glaubens wir sind, so denn wir überhaupt einen haben, uns auf Güte, Menschlichkeit, Feingefühl und Respekt im Umgang mit Kulturen und Fremdartigkeit zu besinnen, jedoch auch das Recht haben, dieses von der anderen Seite ebenso einzufordern.&lt;br /&gt;In Zeiten, in denen als Antwort auf zwei brennende Türme nacheinander zwei ganze Staaten angezündet worden sind, deren Probleme soviel komplexer sind, als die Frage nach einer Demokratie und in denen ein Ende des Brands nicht abzusehen ist, wünsche ich mir auf beiden Seiten Menschen an den entsprechenden Positionen, die in der Lage sind, auch die andere Wange hinzuhalten. Menschen, die im Angesicht eines übergeordneten Ganzen bereit sind, sich zurückzunehmen, ihre Armeen zurückzunehmen, um so endlich eine sinnlose Spirale von Gewalt und Gegengewalt zu durchbrechen und diese durch an die Kultur angepasste Strukturen und einen vernünftigen Diskurs zu ersetzen.&lt;br /&gt;Das es nicht gleich Jesus sein muss, hat man zuletzt an Ghandi, Nelson Mandela und Frederik de Klerk gesehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im &lt;a href="http://waschsalon.twoday.net/stories/2654106"&gt;Waschsalon&lt;/a&gt; wurde die Frage nach der persönlichen Veränderung durch diesen Tag gestellt. Heute morgen gelesen, schleppe ich diese Frage durch den Tag und versuche Bilanz zu ziehen.&lt;br /&gt;Viel hat sich für mich verändert, das meiste ist nicht als Konsequenz dieses Tages zu sehen, doch ist ein anderes Bewusstsein entstanden, das bei so mancher Veränderung oder Entscheidung, die ich anstrebe, mitschwingt.&lt;br /&gt;Ich ziehe aufs Land und tatsächlich erwische ich mich dabei, erleichtert festzustellen, das ich mich mit diesem Schritt von einer Gefahrenzone räumlich entferne.&lt;br /&gt;Die Frage nach dem Anreiseweg zur Frankfurter Buchmesse war schnell zu beantworten, als die Nachricht von den missglückten Kofferbombenanschlägen bekannt wurde. Tatsächlich stehen bei mir arabisch wirkende Menschen nach wie vor nicht unter Generalverdacht, doch betrachte ich entsprechende Institutionen und das Festhalten an einem Glauben grundsätzlich skeptisch, auch wenn ich damit sicher vielen Unrecht tue. Das mag aber auch daran liegen, das ich zwar nicht generell die Existenz Gottes ausschließe, die Nichtexistenz ist sowenig bewiesen wie die Existenz, doch liegt mir der Gedanke näher, selbst verantwortlich zu handeln und auch zu ertragen, das Leid nicht grundsätzlich erklärbar ist.&lt;br /&gt;In mancher Hinsicht fühle ich mich verwundbarer seit diesem Tag, aber dieses Gefühl können mir weder Sicherheitskameras noch Skymarshalls nehmen, denn der Fatalismus einen Menschen, dessen einziges Argument für seine Existenz sein Tod und der möglichst vieler „Ungläubiger“ ist, ist vielleicht als Einzelner aufzuhalten, doch ist mir bei jedem Bericht über einen vereitelten Anschlag bewusst, dass damit nur ein Kopf der Hydra abgeschlagen worden ist.&lt;br /&gt;Ich, die im Grunde meiner Geburt nur ein einziges Argument sehe, nämlich die Welt um mich herum mit den mir zu Verfügung stehenden Mitteln des Hier und Jetzt vielleicht für den einen oder anderen zu einem besseren Ort zu machen, gestehe, das ich mich in diesem Bereich machtlos und verletzlich fühle, denn mit welchem Argument des Hier und Jetzt kann man jemanden aufhalten, der im Geist schon lange gegangen ist?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115808072526061423?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115808072526061423/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115808072526061423' title='7 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115808072526061423'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115808072526061423'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/09/fnf-jahre-spter.html' title='Fünf Jahre später'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>7</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115754322719482533</id><published>2006-09-06T13:45:00.000+02:00</published><updated>2006-09-06T13:47:07.213+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Wo stehst du, Frau?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Erinnert sich vielleicht noch jemand daran, welche Diskussion die Aufstellung Angela Merkels zur Kanzlerkandidatin ausgelöst hat? Es wurde nicht nur gefragt, ob die das kann sondern auch, ob sie das kann.&lt;br /&gt;Reihenweise wurden wir Frauen gefragt, ob wir, da nun eine Frau zur Wahl stände, diese eben nicht wegen ihres Programms oder ihrer Parteizugehörigkeit wählen würden sondern weil sie eine von uns ist. Inzwischen ist Kohls kleines Mädchen vom Magazin Forbes zur mächtigsten Frau der Welt ausgerufen worden.&lt;br /&gt;Die Präsidentschaft der UN-Vollversammlung wird im September von Sheika Haya Rashed Al Khalifa übernommen, einer Frau, die schon in ihrem Heimatland Bahrain in vielen Bereichen Vorreiterin war – die erste Anwältin, die erste Beraterin des Königshofs, die erste Botschafterin, die erste Frau mit einer eigenen, erfolgreichen Kanzlei in ihrem Land.&lt;br /&gt;In den USA wird Hillary Rodham Clinton als zukünftige Präsidentschaftskandidatin gehandelt und viele glauben, wenn es je eine Frau auf den Posten des mächtigsten Menschen der Welt schaffen sollte, dann wäre sie es.&lt;br /&gt;Insgesamt werden derzeit 12 Länder der Erde von Frauen regiert – Tendenz steigend.&lt;br /&gt;Auch im Sport scheint sich teilweise, zumindest in Deutschland, das Blatt zu wenden. In Sachen Fußball versetzt die deutsche Mannschaft der Herren eine Nation in den Rausch, aber den Titel holten die Frauen.&lt;br /&gt;Bei der Schwimm-EM verhielt sich das deutsche Medaillenverhältnis der Frauen zu den Männern 2:1.&lt;br /&gt;Bei der Reit-WM in Aachen, welche unter der Schirmherrschaft Angela Merkels und der Leitung der Prinzessin von Jordanien stand und in welcher die Geschlechter sich ohne Beschränkungen miteinander messen können, steht am Ende des Springreiterfinals zwar ein Mann auf dem obersten Treppchen, aber er hatte gegen drei Frauen zu kämpfen und am Ende ist eine Neuseeländerin mit gerade einem Abwurf im regulären Wettbewerb auf den vierten Platz gekommen – die Damen und der Herr waren eine Klasse für sich.&lt;br /&gt;In der freien Wirtschaft setzen sich die ersten Frauen an der Spitze durch oder machen zumindest an der Seite eines Mannes ihren Einfluss geltend, wie man am Beispiel der Familie Gates sehen kann. Doch darf man wohl davon ausgehen, das gerade in diesem Bereich den Frauen nach wie vor die meisten Steine in den Weg gelegt werden und das sie für eine Beförderung nach wie vor doppelt so hart arbeiten müssen wie die Männer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nie zuvor habe ich eine so dichte Präsenz der Frauen in fast allen Sparten des gesellschaftlichen Lebens gespürt. In den 70ern und 80ern noch zu jung, um die großen Emazipationsdiskussionen verfolgen zu können oder zu wollen, erlebe ich in den 90ern und bis ins neue Jahrtausend hinein vor allem, wie Frauen anfangen sich zurückzubesinnen bzw. ihr Heil in einer fast perversen Form der Selbstdarstellung zu suchen. Ich gebe gern zu, das mir die Ironie der freiwilligen Selbsterniedrigung einer Jenni Elvers oder wie all die anderen selbsternannten Luder hießen, entgangen ist. Natürlich gab es auch in dieser Zeit eine andere Bewegung, wie man an Tatsachen erkennen konnte, wie der, das z.B. MTV von einer Frau geleitet wurde. Die Entwicklung des jetzigen Stands der Dinge hat auch nicht über Nacht stattgefunden, sondern spiegelt nur die Entwicklung der letzten Jahre und Jahrzehnte wieder, doch scheint innerhalb der Medien ein Umdenken stattgefunden zu haben.&lt;br /&gt;Mit der Wahl einer Frau ins höchste Amt scheint die Wahrnehmung in unserem Land eine andere geworden zu sein. Soviel Frauenpower abseits der Laufstege und Discobühnen und –bienen wurde selten so deutlich durch die Medien kommuniziert. Die Brust unserer Nation wird breiter denn je, wenn bekannt gemacht wird, das an unseren Schalthebeln die mächtigste Frau der Welt sitzt. Viele verwechseln das vermutlich und glauben, das wir jetzt die mächtigste Nation der Welt sind, aber nein, es geht „nur“ um die Frauen.&lt;br /&gt;Und dann kommt da eine Frau wie Eva Herman, ihres Zeichens eine Frau die definitiv auf einen erfolgreiche Karriere und eine Familie blicken kann und schreibt mit ihrem Buch „Das Eva-Prinzip“ das Pamphlet für die Hausfrau. Ein Buch, das, noch nicht mal erschienen, schon in der Luft zerrissen wird. Mit ihrer Küchenphilosophie erweckt sie den Zorn vieler ihrer Kolleginnin und scheint nicht nur ihre eigene Karriere sondern auch die der anderen mit Füßen zu treten. Die ganze Aufregung erinnert mich an die Veröffentlichung des Buches „Der dressierte Mann“ von Esther Vilar– nicht das ich dabei gewesen wäre.&lt;br /&gt;Bezeichnenderweise habe ich darüber in der Sommerausgabe der „Dummy“ gelesen, welche ein ganzes Heft zum Thema Frauen gemacht hat. Da hat die Vilar in Zeiten von Alice Schwarzer and friends die These aufgestellt, das der Mann durch eben solche Frauen unterdrückt und zurechterzogen wird und das die Frauen sich lieber auf ihre Rolle (die sich auch in ihren Augen nicht zwangsläufig über die drei Ks definierte) und ihr Können besinnen sollten als mit den gleichen Waffen zurückzuschlagen – vereinfacht gesagt. Generell finde ich ihren Ansatz, nach 40 Jahren der Emanzipation fast visionär, aber ich kann mir vorstellen, das im Klima der 60er und 70er und einer gerade aufkommenden Frauenbewegung jeder Satz zugunsten des männlichen Geschlechts als kontraproduktiv und subversiv empfunden werden musste.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die „emotion“ setzt sich auf eine ganz andere Weise mit diesem Thema auseinander. In ihrer Ausgabe vom August fragt sie „Typisch Mann? Typisch Frau?“, zeigt anhand von Paaren und ihren Marotten auf, wie wenig die Realität den Klischees entspricht und plädiert am Ende dafür, nicht die Unterschiede der Geschlechter herauszuarbeiten (die im Übrigen auch durch Studien nicht wirklich belegt werden können) sondern sich auf die Qualitäten der jeweiligen Persönlichkeit zu konzentrieren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein einfacher Ansatz – vielleicht aber auch der schwerste, denn das würde bedeuten, sich von Klischees zu verabschieden, von Schutzschilden und Argumentationshilfen und sich am Ende nur durch eigene Persönlichkeit, eigenes Können und eigene Leistung hervorzutun.&lt;br /&gt;Eben als das zu bestehen, was wir alle sind – Menschen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Welcome in Utopia!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115754322719482533?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115754322719482533/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115754322719482533' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115754322719482533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115754322719482533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/09/wo-stehst-du-frau.html' title='Wo stehst du, Frau?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115721077189230981</id><published>2006-09-02T17:15:00.000+02:00</published><updated>2006-09-02T17:26:11.953+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Einblicke</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;embed src="http://www.youtube.com/v/YeqESb_-Te4" width="425" height="350" type="application/x-shockwave-flash"&gt;&lt;/embed&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Leander - What if &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Vielleicht kommt dem einen oder anderen ja das eine oder andere bekannt vor....:-)&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115721077189230981?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115721077189230981/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115721077189230981' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115721077189230981'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115721077189230981'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/09/einblicke.html' title='Einblicke'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115640191850740147</id><published>2006-08-24T08:29:00.000+02:00</published><updated>2006-08-24T13:35:10.803+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit dem Leben</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schwierigkeiten.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/schwierigkeiten.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das erspart den Abschiedsbrief&lt;/span&gt; &lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115640191850740147?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115640191850740147/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115640191850740147' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115640191850740147'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115640191850740147'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/ich-hatte-schon-immer-schwierigkeiten.html' title='Ich hatte schon immer Schwierigkeiten mit dem Leben'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115589649745115885</id><published>2006-08-18T12:18:00.000+02:00</published><updated>2006-08-18T12:26:13.140+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Bestechende Logik</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/spiegel-nr-32-07082006.0.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/spiegel-nr-32-07082006.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;[ via &lt;/span&gt;&lt;a href="http://waschsalon.twoday.net"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;waschsalon&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; ]&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115589649745115885?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115589649745115885/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115589649745115885' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115589649745115885'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115589649745115885'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/bestechende-logik.html' title='Bestechende Logik'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115572372547741942</id><published>2006-08-16T12:16:00.000+02:00</published><updated>2006-08-16T12:22:05.496+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Von Tieren und Menschen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Bevor ich zu dem Kern meiner Gedanken komme, möchte ich an dieser Stelle zwei mir lieben und teuren Menschen versichern, dass das, was sie an dieser Stelle lesen werden als Gedankengang zwar von ihnen ausgelöst wurde, aber ansonsten nichts mit ihnen zu tun hat. Ich fälle kein Urteil und bin mir sicher, das die Entscheidung, die sie für sich treffen werden, die Richtige sein wird – für Beide.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dem von mir an anderer Stelle vorgestellten EQ-Test wird unter anderem die Frage gestellt, ob man sich dem Tier oder dem Menschen näher fühlt. Für viele vermutlich einfach zu beantworten – dem Menschen. Für mich auch einfach zu beantworten – dem Tier.&lt;br /&gt;Ich habe nie darüber nachgedacht, warum das so ist. Für mich war das ganz natürlich. Ich bin mit Tieren aufgewachsen. Fast meine ganze Kindheit über gab es mindestens ein Tier in unserem Haus. Vögel, eine Katze, Hunde. Als kleines Kind habe ich mich in den nahegelegenen Reitstall davon gemacht, um mich bei den Pferden rumzutreiben und als wir in die Stadt zogen, wurde dieses Vergnügen durch Ferien auf dem Ponyhof ersetzt, an die ich mich bis heute voller Freude erinnere. Nie konnte ich in der Stadt so wild sein, wie ich es dort sein durfte. Ins Gelände gehen, verschmelzen mit Tier und Natur, mit all meinen Sinnen arbeiten, das war etwas Ursprüngliches, etwas Einfaches ohne jedoch simpel zu sein – so wollte ich leben.&lt;br /&gt;Als ich von zu Hause auszog, schaffte ich mir bald Vögel an, denn für etwas anderes war in meiner Wohnung kein Platz, aber ganz ohne Tier, das war für mich schnell klar, ging es einfach nicht. (Heute habe ich eine etwas andere Meinung dazu und wenn meine Vögel mal nicht mehr sind, werde ich mir keine neuen anschaffen, denn kein Tier, dessen natürliches Verhalten auf Flucht basiert und dessen Leben normalerweise fern des Menschen stattfindet, gehört in einen Käfig.)&lt;br /&gt;Mit jeder Erweiterung meines Lebensraums kamen auch größere Tiere hinzu und so habe ich inzwischen zwei Schafe, einen Hund und eben die Vögel. Ich bin Mitglied in verschiedenen Umwelt- und Tierschutzorganisationen und ein totgefahrenes Tier auf der Straße lässt mich bis heute für einen Moment in Trauer verstummen, während ich, so zynisch das jetzt klingen mag, den Beerdigungen auf dem gegenüberliegenden Friedhof natürlich mit Respekt, jedoch nicht mit eben dieser Anteilnahme begegne. Warum das so ist – ich kann mir diese Frage damit beantworten, das Tiere in den meisten Fällen Opfer unserer Zivilisation sind, während wir Menschen es im Normalfall selbst in der Hand haben, uns zu schützen.&lt;br /&gt;Mir kamen diese Gedanken und Gefühle immer ganz natürlich vor, doch musste ich im Laufe der Zeit feststellen, dass das nicht für jeden eine Selbstverständlichkeit ist, sondern das für viele Tiere eher eine Belastung darstellen. Sie riechen, sie sind triebgesteuert, sie machen Dreck, sie haaren – sie hinterlassen je nach Art und Beschaffenheit ihre Spuren. Für mich hat das nie ein Problem dargestellt, weil es eben Tiere sind und das alles ihrer Natur entspricht, doch lernte ich im Laufe der Zeit Menschen kennen, die mit diesen Faktoren mehr oder weniger Probleme hatten, die Wert auf ein berechenbares und sauberes Umfeld legen, in welchem eben aus jenen Gründen kein Platz für Tiere ist.&lt;br /&gt;Ein Phänomen waren da zum Beispiel immer wieder die Freunde der Schwester meines Liebsten. Sie selbst hatte immer mindestens ein Tier. Lange war sie Besitzerin eines eigenen Pferdes gewesen und ich werde sicher nie das Bild vergessen, wenn ihr jeweiliger Partner sie in den Stall begleitet hatte. Natürlich immer zu schick angezogen für ein solches Umfeld, drückte er sich, auf jeden Schritt achtend, am Tor zu den Stallungen herum, um nur nicht in die Stallgasse treten zu müssen, in welcher sich ja ein wahres Inferno von tierischem Leben und den damit verbundenen Unannehmlichkeiten auftat.&lt;br /&gt;Immer wieder fragte ich mich, wie das zusammenpasste – sie, die ihre Tiere liebte und sich nicht zu schade war, sich auch mal schmutzig zu machen (ohne dabei aber grundsätzlich rumzulaufen als hätte sie dir Nächte im Heu verbracht) und er, der alles ertragen konnte, nur eben nicht den Schmutz, den Geruch oder was auch immer den jeweiligen Mann explizit störte. Eine Antwort fand ich nie auf die Frage, aber so richtig interessiert hatte mich das auch nicht, denn nichtsdestotrotz konnte ja alles bleiben, wie es war und abseits des Stalls ist eben jene Schwester ja ähnlich veranlagt, wie ihre jeweiligen Partner, doch wird es schwierig für beide Parteien, wenn das Tier eben nicht mehr im Stall steht sondern in Form eines Hundes oder einer Katze, den gemeinsamen Lebensraum teilen soll.&lt;br /&gt;Katzen beispielsweise sind wunderbare Tiere, die Haare bringt auch ein Hund mit, doch der Geruch des Katzenklos war schon bei einer früheren Freundin, die das Klo an strategisch ungünstigem Platz untergebracht hatte, eine olfaktorische Herausforderung, der ich je nach Grad der Verschmutzung nicht immer gewachsen war.&lt;br /&gt;Doch kann man den Katzen keinen Strick daraus drehen, denn sie machen nur das, wozu die Natur sie verpflichtet. Es macht sie nicht zu schlechteren Tieren, vielleicht nur zu ungeeigneteren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch empfinde ich das Leben von Menschen, die aus entsprechenden Gründen keine Beziehungen zu Tieren aufbauen können immer als ein wenig eng, da sie sich, meiner Meinung nach, nicht nur des Drecks erwehren, sondern auch ihren Instinkten und ihren Trieben, die wir alle in uns tragen.&lt;br /&gt;Für mich macht aber genau das den Reiz aus, mit Tieren zusammenzuleben. Sie erden mich, fordern meine Sinne, lassen mich spüren und fühlen, denn das ist ihre Sprache. Worte nutzen mir bei ihnen nichts, aber Klang. Sie fordern mich, über mich selbst hinauszudenken, auf eine ganz andere Art zu agieren und so auch eine andere Welt jenseits der meinen zu leben. Richtet sich ein Tier gegen mich, so habe ich dieses nicht richtig verstanden, denn auch wenn ihm List und Tücke zu eigen ist, so doch nur aus dem Grund, Futter zu erhalten, ihr Revier zu verteidigen oder ihre Kinder zu beschützen, nicht aber aus purer Bosheit. Ein Verhalten, das uns so fremd nicht sein sollte, mit dem Unterschied, das wir immer die Wahl haben zu handeln.&lt;br /&gt;Durch Tiere erkenne ich, das ich nur ein Teil von etwas bin und das ich an meinem Maßstab nur eins messen kann – mich – das allen und allem anderen ein anderer, jedoch gleichwertiger, Maßstab zugrunde liegt, auf den ich mich einstellen muss.&lt;br /&gt;Wir sind auch nur eine Spezies, die diesen Planet bevölkert und für so manches Tier dürften wir stinken, den Lebensraum verunreinigen und einengen, wie es für viele Menschen die Tiere tun. Auch wenn wir durch ein erweitertes Gehirn in der Lage sind, über unsere Instinkte hinaus kontrolliert und verantwortlich zu handeln, sind wir dennoch instinktbegabte Wesen und es würde uns so manches mal gut zu Gesicht stehen auch auf diese zu hören, uns einzulassen und nicht etwas auf unser entsprechendes Maß herunterkontrollieren zu wollen, das sich am Ende doch immer der Kontrolle entzieht – das Leben.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115572372547741942?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115572372547741942/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115572372547741942' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115572372547741942'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115572372547741942'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/von-tieren-und-menschen.html' title='Von Tieren und Menschen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115523017532292879</id><published>2006-08-10T18:59:00.000+02:00</published><updated>2006-08-13T19:36:02.983+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>I love Rock´n Roll</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Liebe Leute, es ist soweit, heute habe ich mich das erste Mal wirklich alt gefühlt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bekenne an dieser Stelle für alle, die es noch nicht wissen, ich habe noch keine Kinder geboren, ich habe nicht geheiratet, ich habe kein Studium abgeschlossen oder andere entsprechend reife Konsequenzen aus meinem bisherigen Leben gezogen.&lt;br /&gt;Dennoch war ich mir bisher meines Alters bewusst ohne aber das Gefühl zu haben, das die Zeit mir davon rennen oder sich mir Möglichkeiten mit den Jahren verschließen würden (obwohl das sicher der Fall ist). Das ich irgendwann aufgehört habe, permanent abzufeiern, das ich dem Alkohol zwar nicht komplett abgeschworen habe, jedoch den Konsum auf ein äußerst geringes Maß heruntergeschraubt habe und das Ausgehen heute für mich ein netter Kinoabend, Essen gehen, sich auf einen Schwatz in der Kneipe treffen oder der Besuch eines guten Konzerts in einem entsprechenden Club bedeutet, habe ich als Teil meiner persönlichen Entwicklung angesehen und nicht als eine unvermeidliche Alterserscheinung. Es liegt schließlich in meinem Ermessen, ob ich zum Tanzen in eine Disko gehen möchte (mache ich mir, die Türpolitik ausblendend, zumindest vor) oder ob ich es mehr schätze zum Livesound meiner Lieblingsbands unter zumindest teilweise Gleichaltrigen die Haxen zu schwingen.&lt;br /&gt;Ich gebe zu, das ich die Charts nicht mehr ansatzweise kenne und auch den Überblick über Tipp oder Topp vernachlässigt habe. Die Prioritäten haben sich halt verschoben und ich lebe in einem Umfeld, das nicht einfordert - wenn ich ehrlich bin auch zu meiner großen Erleichterung -  als Trendscout nachfolgender Generationen voll auf dem Laufenden zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dennoch gehe ich mit der Zeit, weine nicht meiner Jugend hinterher (den 80ern kann man auch kaum eine Träne nachweinen), höre nicht die Musik meiner „besten“ Jahre, sondern Rock ´n Roll von Menschen, die inzwischen oft deutlich jünger sind als ich, jedoch über entschieden mehr Talent verfügen als manches Comebackopfer und in der Lage sind eine Musik zu machen, die mich trotz zehn und mehr Jahren Altersunterschied erreicht.&lt;br /&gt;Auch merke ich das manche Autoren oder der eine oder andere Maler oder Fotograf meiner Wahl mit Mitte zwanzig angekommen ist, während ich noch mit Mitte dreißig vor mich hinprökele.&lt;br /&gt;Zu meiner noch nicht vorhandenen Verbitterung (die kommt bestimmt noch) macht der Jugendkult nicht vor dem Kulturzirkus halt, wie es in einer entsprechenden Unterhaltung mit einer Galeristin oder verschiedenen Wettbewerben und ihren Altersbegrenzungen deutlich wird.&lt;br /&gt;Doch all das hat bis heute nicht wirklich dazu beigetragen, mich in irgendeiner Form im Abseits zu fühlen. Es wurde registriert ohne das ich jedoch den Eindruck hatte, alt zu sein – zu alt zu sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dieses Gefühl hat mich jedoch heute in Form eines Jungen erreicht, der vielleicht siebzehn oder achtzehn Jahre alt ist, „Leander“ beim Proben für ihren Auftritt in Eindhoven unterstützen soll und daher von einem dünnen  Bein auf das andere tretend in meiner Küche steht, scheu unter seinem verzottelten Rock ´n Roll-Haarschnitt hervorschaut und dem man ansieht, das er jetzt lieber überall wäre nur nicht hier, weil ich alles bin was er nicht versteht - was er nicht sein will&lt;br /&gt;Erinnert ihr euch noch daran, wie das war, wenn man bei Freunden zu Besuch war, bei denen man locker abhängen wollte und deren Mutter irgendwann wie ein Exot aus einer anderen Welt (natürlich einer furchtbar langweiligen, spießigen Welt!) reinkam ihren Sohn/Tochter und einen selbst fragte, ob man eben mal mit anpacken könnte und ob man mit essen möchte?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für einen Moment war ich heute diese Mutter!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115523017532292879?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115523017532292879/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115523017532292879' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115523017532292879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115523017532292879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/i-love-rockn-roll.html' title='I love Rock´n Roll'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115467622967236263</id><published>2006-08-04T09:03:00.000+02:00</published><updated>2006-08-04T09:38:34.090+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Geht nicht, gibt´s doch - Eine Polemik</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Geht nicht, gibt´s nicht – dieser Satz, so alt wie Handwerksinnung und Kaufmannszunft und als Echo deutscher Fernsehköche in den Küchen der Neuzeit zu hören, prägt das Zeitalter von Mikrotechnologie und Biogenetik mehr denn je – im Westen unserer Republik.&lt;br /&gt;Im Osten hört sich das eher an wie „Puh, das wird schwierig.“, „Da kann ich ihnen leider nicht helfen.“, Das weiß ich auch nicht.“ oder schlicht „Das geht nicht.“. Es scheitert an falschen Lieferanten, vermeintlich oder einfach nicht bekannten Marken und Produkten, eingeschränkter Technik und nicht vorhandener Vernetzung, aber auch an Willen, Flexibilität und Wissen oder besser Willen zur Informationserschließung und Kooperation.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angeblich soll es dem Osten schlecht gehen. Angeblich soll es auch dem Handwerk in Zeiten der Do-it-yourself-Medien, einer schwachen Konjunktur und billigen Polen schlecht gehen. Angeblich soll sich die Wirtschaft allen Prognosen zum Trotz nicht aufschwingen. Angeblich - doch in Europa gibt es einen Landstrich, der sich weigert zu glauben, der sich weigert anzuerkennen und dem, obgleich es ihm immer wieder mit Statistiken versucht wird zu beweisen, es so gut zu gehen scheint, das er die Attitüde des Bemühens um den Kunden nicht nötig hat.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sei es die Landtierärztin, die einen höheren Tarif nimmt als ein Hamburger Tierarzt (!) und bei der sich ein medizinisches Beratungsgespräch anhört als ob man sich in einem durch Butterfahrten geübten Verkaufsgespräch für ein Kontroll-Sorglos-Paket befindet oder der Tischler, der für neue Sofafüße nach der Lieferung eine Rechnung schickt, die schlappe 50% über den vereinbarten Preis liegt, weil die Arbeit vermeintlich komplexer war als sich bei erster Betrachtung ersehen ließ – natürlich ohne erneuter Absprache.&lt;br /&gt;Da gibt es noch den Handwerker mit dem man nachbarschaftlich über den Zaun drei Tage Arbeit verabredet und von dem man am Ende eine Rechung präsentiert bekommt, die mehr als seinen Mercedes rechtfertigt, abgesehen davon, das er natürlich nicht den halben Tag abgezogen hat, der damit vertan worden ist, von ihm verursachte Schäden durch einen anderen Handwerker wieder richten zu lassen, aber „was soll´s, wir sind ja Nachbarn. Da macht man das ja gern, ne?“&lt;br /&gt;Ich denke an den Angestellten einer Autovermietung, der sich weigert, einen Wagen anzunehmen, da auf dem Formular nicht seine Filiale als anzunehmende Stelle angegeben wird und der sich nicht scheut mir angesichts brütender Hitze und bevorstehender Fahrt nach Berlin einen Umweg von ca. 30 km zuzumuten, weil er nicht in der Lage scheint, telefonieren zu können. Das obliegt mir und am Ende habe ich mir selbst die Kilometer erspart und ihm auch noch einen Anschiss.&lt;br /&gt;Auch Elektriker, die nicht in der Lage sind zwei Steckdosen auf gleicher Höhe anzubringen sind keine Seltenheit, ebenso wie Klempner, die Abwasserrohre nicht im korrekten Winkel legen und somit dafür sorgen, das man ewig Verstopfung hat – in jedem Sinne.&lt;br /&gt;Auch der Satz „Ich möchte eine Fenstertür haben, die genauso aussieht, wie die schon eingebauten.“ scheint schwer verständlich. Nach einem „Kein Problem.“ und wenig (!) Maßnehmen kommt nach Erteilung des Auftrages acht Wochen kein Laut. In der neunten Woche wird man in regelmäßigen Abständen von einem Angestellten der Firma besucht, um erneut Maß zu nehmen.&lt;br /&gt;Am Ende wird einem statt nach angekündigten fünf nach 12 Wochen ein Fenster geliefert, das natürlich nicht aussieht wie es aussehen soll und nach einem verzweifelten Anruf bei dem Lieferanten wird man allen Ernstes gefragt, warum man es nicht bei dem Fensterbauer bestellt habe (Pleite) bei dem man (natürlich die Vorbesitzer) all die anderen bestellt habe und warum man das nicht gemacht hätte als man all die anderen habe einbauen lassen (neue Raumumgestaltung/man war noch immer nicht Eigentümer des Hauses zu jenem Zeitpunkt) und nun ist man erneut auf der Suche nach einem Fensterbauer, der nicht sagt, das die Farbe undefinierbar ist, die Sprosse nicht nachbaubar (tatsächlich eine DIN Sprosse) und der nicht mit seinem dicken Auto vor dem Haus parkt, ein Gesicht aufsetzt als hätte er all das nicht nötig und sein Gewehr (in einem Fall wirklich so gewesen) mit ins Haus trägt als ob man hier im Wilden Westen (Osten) wäre.&lt;br /&gt;Von Handwerkern, die sich zu viel zumuten, ihre Termine nicht mehr koordiniert bekommen und am Ende bei einem zusammenbrechen und ihren Seelenmüll abladen, in der Hoffnung das bis dahin eh schon großzügige Gemüt noch einmal erweichen zu können, möchte ich hier gar nicht erst ausführlich erzählen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und so könnte ich unendlich weitermachen. Der Besserwessi, der unbedingt die Aufträge in die Region tragen wollte, um seinen Beitrag zur Stärkung dieser zu leisten, gerät an Ossis, die schnell gelernt haben in den Jahren nach der Wende und die sich nun einen Konflikt zunutze machen, den so mancher Besserwessi, bevor er hierher kam, nie gespürt hat, der ihm hier jedoch in vielfältiger Form begegnet und dessen moralische Keule, bewusst oder unbewusst, gegen Menschen wie ihn verwendet wird. Menschen, die hierher kommen, weil sie das Land lieben, vielleicht sogar ihren Beitrag leisten wollen und am Ende wie begossenen Pudel dastehen und nur noch achselzuckend und in guter alter Ostmanier sagen können: „Ich hab es doch nur gut gemeint!“&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115467622967236263?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115467622967236263/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115467622967236263' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115467622967236263'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115467622967236263'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/geht-nicht-gibts-doch-eine-polemik.html' title='Geht nicht, gibt´s doch - Eine Polemik'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115458852496719755</id><published>2006-08-03T08:50:00.000+02:00</published><updated>2006-08-03T09:02:04.983+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Bravo, es ist ein Mädchen</title><content type='html'>&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/22402_204.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/22402_204.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; Das ist die &lt;a href="http://www.50jahrebravo.de/online/render.php?render=19318"&gt;Bravo&lt;/a&gt; meiner Geburtstages. Was meine Eltern so alles zu erzählen hatten erschließt sich aus dem Titel leider nicht, aber wer zum Teufel war Ricky Shane? Ich hätte gewettet, dass das Gesicht dem jungen Christopher Walken gehört.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115458852496719755?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115458852496719755/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115458852496719755' title='5 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115458852496719755'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115458852496719755'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/bravo-es-ist-ein-mdchen.html' title='Bravo, es ist ein Mädchen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>5</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115450055539945547</id><published>2006-08-02T08:13:00.000+02:00</published><updated>2006-08-02T08:35:55.413+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unruhige Nächte'/><title type='text'>Alles nur geträumt.....naaa na naaa na</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Habe heute von Dirk Nowitzki geträumt. Wir trafen uns in einem Laden und kamen nett ins Gespräch. Er durchbricht einen Moment des Schweigens mit einem charmanten Hinweis, warum wir keinen Sex haben könnten. Ich wäre 15 cm zu rund und deutet dabei mit den Händen meinen Hüftumfang an.&lt;br /&gt;Ich lache, stelle ihm meinen Liebsten vor(die Verblüffung ob diesen dünnen Hemdes ist auf D.s Gesicht nicht zu übersehen)und unterstreiche, das es lediglich sehr nett ist, sich mit ihm zu unterhalten und das auch meinerseits kein weitergehendes Interesse in dieser Hinsicht bestehe.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Na toll, ich gönn mir nicht mal mehr im Traum etwas!&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115450055539945547?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115450055539945547/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115450055539945547' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115450055539945547'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115450055539945547'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/alles-nur-getrumtnaaa-na-naaa-na.html' title='Alles nur geträumt.....naaa na naaa na'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115441841662801812</id><published>2006-08-01T09:40:00.000+02:00</published><updated>2006-08-01T09:46:56.643+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Und wie bist du so drauf?</title><content type='html'>&lt;table cellspacing="0" cellpadding="2" width="350" align="center" border="0"&gt;&lt;tbody&gt;&lt;tr&gt;&lt;td style="COLOR: #dbd7d2" align="middle"&gt;&lt;strong&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Your EQ is 0&lt;/span&gt;&lt;/strong&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;tr&gt;&lt;td bg style="color:#eceae6;"&gt;&lt;center&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img height="100" src="http://images.blogthings.com/whatsyoureqquiz/emotions.jpg" width="100" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/center&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;color:#000000;"&gt;50 or less: Thanks for answering honestly. Now get yourself a shrink, quick!&lt;br /&gt;51-70: When it comes to understanding human emotions, you'd have better luck understanding Chinese.&lt;br /&gt;71-90: You've got more emotional intelligence than the average frat boy. Barely.&lt;br /&gt;91-110: You're average. It's easy to predict how you'll react to things. But anyone could have guessed that.&lt;br /&gt;111-130: You usually have it going on emotionally, but roadblocks tend to land you on your butt.&lt;br /&gt;131-150: You are remarkable when it comes to relating with others. Only the biggest losers get under your skin.&lt;br /&gt;150+: Two possibilities - you've either out "Dr. Phil-ed" Dr. Phil... or you're a dirty liar.&lt;/span&gt;&lt;/td&gt;&lt;/tr&gt;&lt;/tbody&gt;&lt;/table&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;a href="http://www.blogthings.com/whatsyoureqquiz/"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;What's" Your EQ (Emotional Intelligence Quotient)?&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt; &lt;/div&gt;&lt;div align="center"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Meinen verrate ich natürlich nicht, aber wer will kann ja gern mal raten.&lt;/span&gt;&lt;/div&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115441841662801812?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115441841662801812/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115441841662801812' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115441841662801812'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115441841662801812'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/08/und-wie-bist-du-so-drauf.html' title='Und wie bist du so drauf?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115342903347987402</id><published>2006-07-20T22:39:00.000+02:00</published><updated>2006-07-20T22:57:18.040+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Ich würd ja gern, ...</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Kinners, ich würd ja gern, aber es ist einfach zu heiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gern würde ich erzählen von Überlandfahrten Richtung Hamburg und darüber hinaus, als ich zwei Tage und eine Nacht in einem stinkenden, lauten Moloch zubrachte und am Tag meiner Heimkehr das Gefühl hatte, an jedem meiner Körperhaare klebte ein Haus, ein Mensch, eine Straße, eine Bahn, ein Flugzeug, eine Werbung, ein Leben – nur nicht meines. Das hatte sich verflüssigt und davon gemacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oder ich würde von Berlin erzählen, einen anderen Moloch, den ich lediglich für einige Stunden aufsuchen musste und den ich nicht mehr aus dem Ohr bekam. Dessen Geräusche mich verfolgten als wollte sich etwas anderes dahinter verstecken. Vielleicht die Scham, die diese Stadt empfinden sollte, so ungeniert, wie sie mich angestarrt hat?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gern würde ich erzählen von meiner ganz eigenen Geschichte mit dem großen, schwedischen Möbelhaus, dessen Katalog die Bibel einer ganzen Generation geworden ist, nämlich meiner und zu dessen Ruhm ich nie mit entsprechenden Anekdoten á la „als ich meinen Schrank zusammenbauen musste“ beitragen wollte.&lt;br /&gt;Es ging auch nicht sosehr um den Zusammenbau eines Schranks, mehr um den Abtransport dessen und der Tatsache, das ich gelernt habe, das es wenig Sinn hat, das untere Ende der firmeninternen Nahrungskette runterzuputzen. Ist ja nicht ihre Schuld, das unsichtbare Menschen auf der anderen Seite eines Telefonhörers minütlich ihre Meinung wechseln und in einem Moment entscheiden, das man im Liefergebiet und im nächsten Moment 4 km (!) zu weit östlich lebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich würde erzählen, das ich vor einigen Tagen meine erste komplett frei erfundene Geschichte fertiggestellt habe und wie glücklich es mich gemacht hat, einmal tatsächlich meinen Realitätssinn ausgetrickst zu haben – auch wenn die Geschichte gerade mal die Länge einer etwas längeren Minutennovelle hat. Hatte ich doch bisher geglaubt, nicht über mein Leben hinauszukommen. War dat ne Freude.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ja ja, ihr Lieben, das alles und vieles mehr würde ich erzählen, aber ihr wisst es so gut wie ich - es ist einfach zu heiß.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da sich in nächster Zeit einige hitzeflüchtige Städter bei mir einquartieren, werde ich mich an dieser Stelle in meinen Mantel des Schweigens zurückziehen und vermutlich erst wieder in ein bis zwei Wochen auftauchen.&lt;br /&gt;Aber in der derzeitigen allgemeinen Urlaubs- und Reiselust fällt das sicher nicht auf.&lt;br /&gt;Ob ich den Städtern erzählen sollte, dass das Wasser des Sees nicht mehr so lecker aussieht und riecht?&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115342903347987402?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115342903347987402/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115342903347987402' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115342903347987402'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115342903347987402'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/ich-wrd-ja-gern.html' title='Ich würd ja gern, ...'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115277667114028825</id><published>2006-07-13T09:39:00.000+02:00</published><updated>2006-07-13T09:44:31.156+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Und ich sag noch...</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/Jurgenklinsmann21.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/Jurgenklinsmann21.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Klinsmann geht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gut so. Nicht, weil ich ihn nicht schätzen würde, sondern eben genau, weil ich ihn schätze. Im Zenit von Erfolg und damit verbundener Macht, geht er und kann mit Joachim Löw seine Nachfolge und sein Erbe regeln.&lt;br /&gt;Ich persönlich hatte nichts anderes erwartet, denn auch wenn Beckenbauer, Hoeneß, die Bild und alle anderen nach der WM zu Opfern einer selektiven Amnesie wurden und laut riefen, er müsse bleiben, erinnere ich mich noch sehr gut, wie z.B. nach dem 4:1-Fiasko gegen Italien tatsächlich gefordert wurde, das sich der Bundestrainer vor dem Sportausschuss der Bundesregierung rechtfertigen solle. Unvergesslich ist mir, wie Franz Beckenbauer mit selbstgerecht-herablassender und Ulli Hoeneß mit sich vor Hysterie fast überschlagender Stimme meinten, zu wissen, wie sich der Bundestrainer zu verhalten und wo er zu leben habe.&lt;br /&gt;Schon damals lief mir ein Schauer der Peinlichkeit ob ihrer offensichtlichen Selbstentlarvung über den Rücken. Sie wurden zu Kindern, die immer lauter mit dem Fuß aufstampften angesichts ihrer Machtlosigkeit.&lt;br /&gt;Da war einer, der sich nicht unter Druck setzen ließ, der alles anders machen wollte und dies auch mit aller Konsequenz verfolgte. Misserfolge wurden analysiert, aufgearbeitet, verwertet, aber sie wurden nicht wie ein Damoklesschwert über die Mannschaft und das Konzept gehängt, als ob es um Leib und Leben ginge. Fehler sind dazu da aus ihnen zu lernen. Mehr nicht, weniger nicht.&lt;br /&gt;Die Torwartfrage - was wurde er gescholten dafür - aber warum soll nicht auch ein anderer, der eine entsprechende Leistung erbringt, die Chance bekommen, sich zu zeigen? Ist der Name Oliver Kahn in Stein gemeißelt? Ist er Gott? Weder das eine noch das andere, ebenso wenig wie Jens Lehmann, aber Tatsache ist doch, das es für die deutsche Mannschaft ein anderes Spiel werden sollte und warum soll die Suche nach adäquaten Spielern für ein neues System bei einem Torwart aufhören? Da ist doch auch nicht der eine wie der andere.&lt;br /&gt;Als Klinsmann antrat, war ich skeptisch und auch ein wenig gespannt. Mir gefiel der Ansatz, das sich was ändern müsste. Darin fühlte ich mich als Fan verstanden. Gerade vor ein paar Tagen habe ich noch einen wunderbaren Satz gehört: „Deutschland hatte das Pech mit Berti Voghts Europameister und mit Rudi Völler noch Vizeweltmeister zu werden.“ Verdient war das mit unserem ziemlich langweiligen und auf Sicherheit gespielten Rumpelfußball schon lange nicht mehr. Ebenso, und das hatte Jürgen Klinsmann begriffen, war das nicht die Zukunft, eine Zukunft, die sich aus Schnelligkeit, Fitness und Raffinesse zusammensetzte, von der Fußballdeutschland noch weit entfernt war und in der Bundesliga nach wie vor ist.&lt;br /&gt;Vor einem Jahr im Confed-Cup konnte er das erste mal ernten was er gesät hatte. Was ich zu sehen bekam, begeisterte mich. Diese Mannschaft war wie ausgewechselt. Freude, eine grundsätzlich positive Einstellung, offensiver Spielwitz und Teamgeist wie man ihn sehr lange nicht mehr erlebt hatte. Ich freute mich, das wir endlich eine Mannschaft hatten, von der man den Eindruck haben konnte, das sie alles geben würde, um zu gewinnen. Da fand keine Ergebnisverwaltung statt, lieber riskierte man etwas, um noch ein weiteres Tor zu schießen und auch wenn wir dadurch mehr Gegentreffer kassierten, am Ende zählte der eine Punkt mehr.&lt;br /&gt;Ab diesem Moment wurde ich Klinsmann-Fan und egal, wie viel Mist über diesem leidenschaftlichen Visionär ausgeschüttet wurde, mir konnte man ihn nicht mehr madig machen. Wir verloren? Ich gebe zu, schön war das nicht, aber mal ehrlich, Teamgeist lässt sich nicht in drei Tagen zwischen zwei Bundesligaspielen mal so eben beschwören. Schon gar nicht in einer so jungen und neu aufgestellten Mannschaft, der noch die Routine fehlt.&lt;br /&gt;Er war dann und dann nicht da und da, weil er lieber bei seiner Familie in Kalifornien sein wollte? Na und, Hauptsache er ist da, wenn’s drauf ankommt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und er war da als es drauf ankam. Er war da und gab uns Leidenschaft, Einsatz und zeigte uns, das wir auch anders können - angriffslustig, schnell, frech – nicht nur die sicherheitsorientierten Garantiefanatiker.&lt;br /&gt;Das er jetzt geht ist für mich genauso konsequent, wie die wahrscheinlich immer wieder neu getroffene Entscheidung zu bleiben. Er wollte etwas verändern und das ist ihm gelungen – zumindest für die Dauer der WM hat er weit mehr verändert als er vermutlich auf dem Zettel hatte. Wie nachhaltig das ist, wird sich noch zeigen.&lt;br /&gt;Das er es geschafft hat, Deutschland eine Veränderung aufzuzwingen und damit zu erreichen, das dieses Land jubelt – allein dafür hat er schon das Bundesverdienstkreuz verdient.&lt;br /&gt;Aber dieses Land hat ihm auch alles abgefordert. Immer wieder ist er von Menschen, die ihn hätten unterstützen müssen, mit Schlamm beworfen worden und trotzdem ist er geblieben. Hat uns nicht im Stich gelassen, wie er im Stich gelassen worden ist, hat geglaubt, woran die Meisten nicht geglaubt haben und dafür müssen wir, wie Angela Merkel zu Recht sagt, dankbar sein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das er jetzt geht, wird von mir, wie von vielen anderen, nicht nur akzeptiert und respektiert – es wird auch verstanden. Er hat eine Vision aufgebaut, Joachim Löw als Mitgestalter wird sich dieser sicher würdig erweisen - auch durch den Respekt, den Klinsmann und seine Mannen jedem abgetrotzt haben und der hoffentlich nicht so schnell wieder vergessen wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Sinne sage ich nicht danke für einen Traum, denn dem jagd man bekanntermaßen immer hinterher - ich sage danke für eine Idee und das Aufzeigen ihrer Möglichkeiten, nämlich das Veränderung etwas Gutes ist und das dieses Land doch anders kann.&lt;br /&gt;Das wurde Zeit! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115277667114028825?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115277667114028825/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115277667114028825' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115277667114028825'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115277667114028825'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/und-ich-sag-noch.html' title='Und ich sag noch...'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115238295352993041</id><published>2006-07-08T19:46:00.000+02:00</published><updated>2006-07-08T20:22:33.626+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Was soll das?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Soeben schlendert ein Paar die Dorfstraße an unserem Haus entlang. Er edel-schick in lässiger, bundbefalteter Hose, Poloshirt und 500-Euro-Sonnenbrille, ein Rotweinglas in seiner Hand schwenkend, sie im kleinen Schwarzen, ein Hauch von Sandalen an den Füßen und genüsslich in ein Shrimpsschnittchen beißend. Auch erstaunt mich, das jedes Auto, das vorbeifährt, nicht unter 50.000 Euro kostet und offensichtlich neu ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bin ich in einem Realitätsknick meines Gehirns gefangen und meine Vergangenheit vermischt sich mit meiner Gegenwart oder sieht gar so die Zukunft aus? &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich will hier raus!!!&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115238295352993041?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115238295352993041/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115238295352993041' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115238295352993041'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115238295352993041'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/was-soll-das.html' title='Was soll das?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115213855188698015</id><published>2006-07-06T00:22:00.000+02:00</published><updated>2006-07-06T00:34:06.836+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Wer kommt mit?</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/placebo.0.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/placebo.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Placebo am 16.12.2006 in Hamburg in der Alsterdorfer Sporthalle. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115213855188698015?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115213855188698015/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115213855188698015' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115213855188698015'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115213855188698015'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/wer-kommt-mit.html' title='Wer kommt mit?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115212438373328973</id><published>2006-07-05T20:01:00.000+02:00</published><updated>2006-07-05T23:31:06.093+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Es ist doch nur ein Ball.</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das habe ich gern zu den Menschen aus meinem Umfeld gesagt, die genervt oder über alle Maßen enthusiastisch auf die WM reagierten.&lt;br /&gt;Es ist doch nur ein Ball – das musste ich mit gestern Abend schon während der Vorberichterstattung sagen.&lt;br /&gt;Es ist ITALIEN, sagte jedoch eine gar nicht so leise, zwischen Herz und Hirn hin- und herwandernde, meinen Verstand unterminierende, zweite Stimme. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;I-T-A-L-I-E-N!&lt;br /&gt;Was war passiert, das ich dermaßen emotional auf dieses Spiel reagierte?&lt;br /&gt;Mir fällt schwer, offen auszusprechen, was ich über „die Italiener“ denke, da mir das Generalisieren als solches nicht liegt und ich auch versuchen möchte, fair zu bleiben.&lt;br /&gt;So fair, wie mir das italienische System und zwar egal ob nun das des Fußballverbandes, der Regierung oder welches auch immer in diesem Lande, nicht zu sein scheint.&lt;br /&gt;Der Skandal im eigenen Land, der (Achtung, gefährliches Halbwissen!) ungefähr 14 der 23 Spieler der italienischen WM-Mannschaft betrifft, frustriert mich schon länger. Als das gesamte Ausmaß bekannt wurde, konnte ich nur noch genervt die Augen gen Himmel verdrehen und mich fragen: Kann dieses Land eigentlich anders? Mafia, Berlusconi und jetzt das. Dazu kommen immer wieder Berichte über rechtsradikale Fans und rassistisches Verhalten innerhalb und um die Clubs herum.&lt;br /&gt;Sicher ist das nicht die ganze Wahrheit und es wird teilweise auch anders sein, aber jetzt mal ehrlich, musste es denn ausgerechnet ein italienischer Fernsehsender sein, der der FIFA das exklusive Material eines vermeintlich zuschlagenden Frings zuspielte?&lt;br /&gt;Als ich das erfuhr, sah ich es richtig vor mir, wie Don X (und ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, das ich dabei nicht an Trainer Lippi oder andere aus der Mannschaft denke) das Spiel gegen Argentinien verfolgt, die Schlägerei beobachtet und zum Telefonhörer greift. Und schon springt die italienische Beschissmaschinerie an, wenn ich das mal so sagen darf.&lt;br /&gt;Keiner hat doch wirklich mit einer Sperre für Frings gerechnet. Die Bilder, zumindest die, die ich gesehen habe, waren alles andere als überzeugend und selbst der Argentinier Cruz als Betroffener sprach Frings frei. Genützt hat es gar nichts und ich möchte nicht mal darüber nachdenken, welchem der FIFA-Herren ein Angebot gemacht worden ist, das er so nicht ablehnen konnte. Es frustriert mich, das dieses Land, in der Modewelt als stilprägend bekannt, offensichtlich nicht über Stil und Respekt im Umgang mit anderen verfügt. Goldene Regel auf dem Platz - es wird keine gelbe Karte für die gegnerische Mannschaft gefordert, aber auch das scheint Italien egal zu sein. Unter dem Mäntelchen der sogenannten Wahrheit will man ja „nur“ zur Aufklärung der Situation beitragen - eine Situation, die bis dahin durchaus geklärt oder zumindest in der Frage selbst nicht mehr als offen bezeichnet werden konnte.&lt;br /&gt;Ich behaupte nicht, das wir am Ende auf Grund dieser Sperre das Spiel verloren haben. Nein, das haben wir verloren, weil Lippi ein Trainerfuchs ist, der seine Mannschaft hervorragend eingestellt hat, uns mit neuen Systemen und einer entsprechenden Aufstellung kalt erwischt hat und dessen Taktik und Reife unsere Mannschaft zwar Siegeswillen und Leidenschaft, aber noch nicht die nötige Routine, entgegensetzen konnte.&lt;br /&gt;Auch ist mir klar, das in der italienischen Mannschaft ein „Jetzt-erst-recht“-Gefühl herrschen muss und das viele der Spieler, so denn ihre Vereine tatsächlich in die dritte Liga zurückgestuft werden sollten, sich derzeit auf Jobsuche befinden und sich entsprechend präsentieren müssen. Die Leistung, seit jetzt 24 Spielen ungeschlagen vom Platz gegangen zu sein, möchte ich an dieser Stelle auch mit deutlichem Respekt hervorheben.&lt;br /&gt;Dennoch, ich gebe es zu, hadere ich mit der Tatsache, das ausgerechnet Italien Aspirant auf den Titel sein soll.&lt;br /&gt;Jetzt bleibt für mich persönlich nur zu Hoffen, das sich wenigstens Frankreich durchsetzen kann und wenn es nur darum geht, das nicht zwei Mannschaften ins Finale einziehen, die auch beim „Wer-kann-dramatischer-über-den-Rasen-rollen“-Pokal gewinnen könnten. (Könnte es sein, das Frankreich sich auch für diesen Pokal anbietet? Mir war da was.)&lt;br /&gt;Italien kann, Italien darf, für mein Empfinden einfach nicht Weltmeister werden, so wie wir es 2002 auch nicht durften, da in jenem Fall sonst die Botschaft gelautet hätte: Rumpelfußball lohnt sich. Im Falle Italiens wäre es die Botschaft: Über ein selbstgestelltes Bein stolpert es sich leichter, aber vielleicht wäre ein Sieg Italiens auch der Spiegel einer Realität, vor der ich persönlich nur noch immer die Augen verschließe?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Aber was sage ich – es ist doch nur ein Ball.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115212438373328973?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115212438373328973/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115212438373328973' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115212438373328973'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115212438373328973'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/es-ist-doch-nur-ein-ball.html' title='Es ist doch nur ein Ball.'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115201601504550105</id><published>2006-07-04T14:25:00.000+02:00</published><updated>2006-07-04T14:26:55.063+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Warten auf den Tod?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Immer wieder erlebe ich, das Männer angesichts einen ausgehobenen Erdlochs in Erregung versetzt werden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115201601504550105?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115201601504550105/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115201601504550105' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115201601504550105'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115201601504550105'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/warten-auf-den-tod.html' title='Warten auf den Tod?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115192549207254508</id><published>2006-07-03T13:13:00.000+02:00</published><updated>2006-07-03T13:18:12.083+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Bezwingende Legasthenie</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;"Verendete Kontonummer"&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;Gefunden im Post Scriptum einer Rechnung.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115192549207254508?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115192549207254508/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115192549207254508' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115192549207254508'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115192549207254508'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/bezwingende-legasthenie.html' title='Bezwingende Legasthenie'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115186306015951319</id><published>2006-07-02T19:56:00.000+02:00</published><updated>2006-07-03T10:18:39.406+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Kennt jemand dieses Zeichen oder weiß, was das heißen soll?</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/tag.1.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/tag.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich gebe es zu, ich bin naiv. Man kann mich, man kann uns, denn unter anderem eint das meinen Liebsten und mich, ziemlich leicht bestehlen, betrügen oder was auch immer. Ein gewisses Misstrauen wohnt mir nur im Angesicht des "Feindes" inne, jedoch kann ich ohne konkretes Gesicht schwerlich böse Gedanken in Hinblick auf ein "Was-Wäre-Wenn-Szenario" entwickeln.&lt;br /&gt;Entsprechend lasse ich auch ein Fenster auf kipp, wenn ich das Haus verlasse, schließe nachts nicht meine Tür ab und bin relativ entspannt, was die Vergabe meines Schlüssels angeht. Auch empfand ich die Debatten, die gerade in Hamburg immer wieder in Wahlkampfzeiten zum Thema innere Sicherheit geführt worden sind, mehr als unnötig und übertrieben. Diese Art von Angstmache hinterließ bei mir immer den Eindruck, das dadurch die Situation noch forciert würde. Für viele vermutlich nur eine Frage der Zeit, das wir eines Besseren belehrt werden würden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ihr Lieben, jetzt wurden wir es.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Noch vor ein paar Tagen in Hamburg gewesen, überlegten wir, während wir unsere Taschen packten, ob wir ein Fenster von unserem Zimmer im Atelier auf kipp lassen wollten. Wir wollten, denn die Wetterlage schien stabil und dann würden wir nächstes Mal nicht in dem ewigen Pigmentgeruch schlafen. Was sollte man hier schon klauen – in einem Atelier?! Ist ja nicht so, das mein Liebster oder die Mädels in New York für mindestens 30.000 Dollar pro Bild ausstellen würden.&lt;br /&gt;Das scheint den oben gezeigten Schmierfinken nicht davon abgehalten zu haben, es trotzdem zu versuchen. Am Samstag kam mein Liebster nach einem anstrengenden Arbeitstag ins Atelier, um für eine Nacht unter die Hamburger Decke zu kriechen, da findet er einen hellerleuchteten Flur und Keller vor, ein sperrangelweit geöffnetes Badezimmerfenster und die Tür zu unserem Zimmer bekam er nur mit größter Mühe auf.&lt;br /&gt;Was war passiert? Offensichtlich hatten ein paar ganz pfiffige Jungs (kann natürlich auch nur einer und kann natürlich auch ein oder mehrere Mädchen gewesen sein) sich gedacht, da ist was zu holen und das gekippte Fenster ausgenutzt. Aber so leicht werden sie es nicht gehabt haben und das macht mir schon wieder Spaß. Ein wirklich schwerer Betonkopf steht vor dem großen nicht gekippten Fenster. Sie werden eine schöne Mühe gehabt haben, den zur Seite zu schieben, um das Fenster überhaupt öffnen zu können.&lt;br /&gt;Jetzt waren sie in unserem Zimmer, aber was kann man da groß stehlen. Einen 10 Jahre alten Fernseher, einen Zimmerantennenreceiver, eine (zugegebenermaßen tolle) Mikroanlage von Technics und eine Kleinbildkamera aus dem Jahre Neunzehnhundertirgendwas - und das war schon der wertvolle Teil des Ateliers.&lt;br /&gt;Das konnte nicht alles sein. Dafür haben sie nicht all die Mühen auf sich genommen. Also weitersuchen, aber nanu – was war das? Die Tür ist abgeschlossen. Mist, und jetzt? Sie schauen sich an und ihr Blick wandert herüber zu der Wand mit dem ausgeschnittenen Guckloch in den Ladenraum. Da passen wir doch durch, ganz klar! (Zur Information, das Loch misst ca. 60cm x 20cm und der Höhenunterschied zwischen den beiden Räumen beträgt drei Treppenstufen) Finger- und ganze Handabdrücke beweisen, das sie trotzdem diesen Weg wählten. Pikant nur, das der Weg fast eine Einbahnstraße darstellt und so schon jetzt die Entscheidung getroffen werden musste, was mitzunehmen sei, wohlgemerkt unter dem Gesichtspunkt, das es durch das Loch passen musste. Das disqualifizierte so manches und so schreibe ich es der daraus resultierenden Wut zu, das dieser schwere, schwere Betonkopf extra noch vor die verschlossene Tür geschleppt wurde, um diese zu verrammeln. Am Ende haben sie natürlich nichts weiter gefunden und sich mit meiner (zugegebenermaßen tollen) Mikroanlage, allerdings ohne Boxen, durchs Badezimmerfenster davongemacht. Vorher mussten sie aber, und das nehme ich ihnen wirklich übel, unbedingt noch eines der Bilder von den Mädels mit ihrem Tack (oder wie immer das heißt und wie auch immer das geschrieben wird) versehen. Wohlgemerkt mit Marker, damit man das auch nicht mal eben so übermalen kann, denn Markertinte kommt, soweit ich das weiß, bei Acrylfarbe immer wieder durch.&lt;br /&gt;Nun wende ich mich an euch alle, mit der Bitte um Aufklärung: Kennt jemand dieses Zeichen oder kann uns jemand zumindest übersetzen, was das heißt, so denn es eine Bedeutung hat? Das wäre in jedem Fall hilfreich.&lt;br /&gt;Falls ihr euch nicht über einen Kommentar outen wollt, schickt einfach eine Mail. Die Adresse findet ihr unter „Email“ im Profil. Habt Dank. Und sollte jetzt jemand auf Grund meiner Beschreibung unserer selbst auf die Idee kommen, es auch bei uns Zuhause versuchen zu wollen, dem sei gesagt, wir sind lernfähig und unser Hund frisst sogar kleine Kinder. Ihr könnt den Nachbarn fragen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115186306015951319?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115186306015951319/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115186306015951319' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115186306015951319'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115186306015951319'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/kennt-jemand-dieses-zeichen-oder-wei.html' title='Kennt jemand dieses Zeichen oder weiß, was das heißen soll?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115183691311504314</id><published>2006-07-02T12:29:00.000+02:00</published><updated>2006-07-02T12:46:17.520+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hirnschmalz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Bücher, die (k)eine Chance hatten.</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Zur Zeit kursiert wieder mal ein Stöckchen in der Bloggerwelt. Diesmal geht es um Bücher, die unsere Regale belagern, aber nie, trotz mehrerer Versuche, unser Wissen bereichern werden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Florian Illies – Generation Golf&lt;br /&gt;Geschenkt bekommen habe ich die vermeintliche Hymne auf die 80er Jahre. Gekauft hätte ich sie mir vermutlich nie, denn für mich gab es wenig Beschreibenswertes in diesen Jahren. Die Beschreibung einer Mittelstandsgesellschaft, die immer weniger Werte und immer mehr Konsum vermittelt und dabei vor Langeweile fast einschläft, lag mir schon in den 80ern nicht.&lt;br /&gt;Die Verflachung begann und wurde durch Verehrung von Yuppies, dem damit verbundenen Bankenwesen, simpler Popmusik und Supermodels sichtbar. Der allgemeine und nicht mehr auf einen bestimmten Typus Menschen beschränkte Wunsch nach Schein und weniger Sein nahm in diesem Jahrzehnt seinen Anfang und fand leider bis heute kein Ende.&lt;br /&gt;Auch die immer stärker werdende Strömung der Gruppenzugehörigkeit, der Einordnung nach Marken-Klamotten und Frisuren, die in diesem Jahrzehnt ihre rasend schnelle Entwicklung nahm, war mir schon in jenen Jahren zuwider. Da nehme ich weder die Popper noch die Punks noch die Ökos aus. Alle begannen sich über Äußerlichkeiten zu einer Gruppe zu bekennen und in ihr das Heil zu suchen, um sich von anderen abzugrenzen.&lt;br /&gt;Es lebe die Individualität. Wo das alles hinführte und bis heute noch hinführt ist bekannt&lt;br /&gt;„Wetten dass...?“, der Golf und was auch immer alles noch von Florian Illies als Synonym dieser Zeit genannt wurde, kann mich nicht erwärmen. Als 71er Jahrgang (wie der Autor) habe ich das alles selbst erlebt und kann somit aus tiefstem Herzen sagen: Einmal reicht!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Michel Houellebecq – Ausweitung der Kampfzone&lt;br /&gt;Selten gab es ein Buch, das ich so gern lesen können wollte, wie „Ausweitung der Kampfzone“. Inzwischen wirklich ein Fan von Houellebecqs Romanen, habe ich sein Schlüsselwerk immer wieder angelesen, reingelesen – und am Ende wieder ins Regal gelegt.&lt;br /&gt;Es will einfach nicht funktionieren zwischen mir und diesem Buch. Kapitel Drei ist bisher das Äußerste gewesen und jeder der das Buch kennt, weiß wie kurz die einzelnen Kapitel sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sven Regener - Neue Vahr Süd&lt;br /&gt;Alternativ könnte auch „Herr Lehmann“ von eben jenem Autor an dieser Stelle genannt werden. „Herr Lehmann“ konnte mich nicht recht fesseln, da ich, das gebe ich gern zu, mit der Szene des Mauer-Berlin der 80er Jahre (da haben wir sie schon wieder) nicht viel anfangen konnte. Vielleicht hätte man dabei sein müssen, aber zu dem Zynismus dieser Zeit in der Insel-Stadt, wie er sich für mich in dem verfilmten Werk des „Herr Lehmann“, aber auch in der damaligen Kunst- und Kulturszene darstellt, finde ich keinen Zugang.&lt;br /&gt;„Neue Vahr Süd“ war für mich ein Versuch, das ganze von Beginn an aufzurollen und so die Zusammenhänge besser zu verstehen und der Zeit vielleicht näher zu kommen, doch verhält es sich mit Sven Regeners Büchern für mich wie mit seiner Band „Element of Crime“. Ich kann keine Beziehung herstellen. Ich lache und weine wohl einfach über andere Dinge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Arno Geiger – Es geht uns gut&lt;br /&gt;Erwischt! Das ist eines der Bücher an dessen Umsatzsteigerung, zumindest in meinem Fall, nicht so sehr gute Kritiken, ein interessanter Plot oder der gewonnene deutsche Buchpreis schuld sind, sondern tatsächlich die Verpackung. Schon beim ersten Ansehen auf einem Buchtisch fand ich die Gestaltung des Umschlags unwiderstehlich und legte das Buch nur aus Geldmangel zurück. Was nun so besonders an diesem Heile-Welt-Foto aus den 50ern und der schlichten Gestaltung ist – ich weiß es nicht - aber am Ende wanderte es doch mit in die Tüte.&lt;br /&gt;Dabei reizen mich Familiengeschichten nicht mal. Bisherige Ausnahmen sind Jonathan Franzens „Die Korrekturen“, John Steinbecks „Jenseits on Eden“ oder Steward O´Nans „Sommer der Züge“, aber auch hier wird deutlich – Amerikaner können diese Geschichten, zumindest meiner bescheidenen Meinung nach, besser erzählen.&lt;br /&gt;Ich stand jedoch im Wort. Nun ist es nicht ungewöhnlich, das mir ab einer gewissen Uhrzeit das Buch auf die Nase fällt, aber hier stellte sich das Lesen von der ersten Seite an als ein Kampf gegen den Schlaf heraus. Von diesem Buch würde ich behaupten, das es nie seine Zeit findet, von mir gelesen und verstanden zu werden.&lt;br /&gt;Es ist einfach langweilig und wird es wohl immer bleiben – verzeihen sie, werter Arno Geiger, das ich das hier so offen sage, aber ich scheiterte schon an der Verortung der einzelnen Handlungsstränge.&lt;br /&gt;Wenn jemand interessiert ist - dieses Buch sucht ein neues Zuhause, in dem ihm die Liebe zuteil wird, die es sicher verdient.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich werfe das Stöckchen weiter an:&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.miarockt.blogspot.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Claudi&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;, Janne (vielleicht hat er ja Lust, zu diesem Thema bei seiner Süßen zu gastieren.), &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.damensalon.blogspot.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nina-Maria&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;, &lt;a href="http://www.burnster.de"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Burnster&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; und &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.absurdistan.blogspot.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ole&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;, in der Hoffnung, das die beiden letztgenannten das überhaupt mitbekommen und meine Neugier in Bezug auf die Frage, was unter ihre Leselampe fehlen darf, befriedigen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115183691311504314?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115183691311504314/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115183691311504314' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115183691311504314'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115183691311504314'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/bcher-die-keine-chance-hatten.html' title='Bücher, die (k)eine Chance hatten.'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115176448993616070</id><published>2006-07-01T16:27:00.000+02:00</published><updated>2006-07-01T16:37:49.463+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hirnschmalz'/><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Gelesen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Sie wirkte kalt und hart, und hätte man sie nachts auf dem Meer treiben lassen, hätte sie wahrscheinlich Schiffe gerammt und versenkt.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:78%;"&gt;Aus der Erzählung "Birthday Girl" von Haruki Murakami. Nachzulesen in "Frosch rettet Tokio".&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115176448993616070?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115176448993616070/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115176448993616070' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115176448993616070'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115176448993616070'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/07/gelesen.html' title='Gelesen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115165747526502946</id><published>2006-06-30T10:47:00.000+02:00</published><updated>2006-07-03T10:59:37.626+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Und sie dreht sich doch!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Zwei Tage spielfrei liegen hinter uns und das Fazit? Es geht weiter - es ging weiter. Wir stellen fest, das es auch abseits von Fanmeilen, Großbildfernsehern und kollektivem Fußballwahn ein Leben gibt und - das bekommen wir schmerzhaft zu spüren – ein Leben gab.&lt;br /&gt;Beim ersten wirklichen Wahrnehmen der Nachrichten und entsprechender anderer Sendungen erkenne ich, das wir uns haben einlullen lassen.&lt;br /&gt;„Brot und Spiele“ schoss es mir durch den Kopf, doch beim frühmorgendlichen Sichten meiner Blogroll musste ich lesen, das dieser Titel für einen Post schon an &lt;/span&gt;&lt;a href="http://ohbehave.twoday.net"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Oh Behave!&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; vergeben ist.&lt;br /&gt;Ebenso wie er erkannte ich, das es weiterging und nicht alle dem runden Wahnsinn verfallen sind.&lt;br /&gt;Ich glaube jedoch nicht, das zur Zeit aus der dritten Reihe regiert wird. Ich vermute eher einen perfiden Plan. Die Regierungsbank zeigt sich geschlossen – beim Fußball. Die zweite Reihe darf überbringen, was abseits der Spiele sehr wohl von der Ersten ausgehandelt wird. Die Dritte arbeitet als Kurier zwischen den Reihen und sorgt für die Testballons, um einfach mal abzuschätzen, in welchem Komaindex wir uns noch befinden. Das muss man Angela lassen – sie hat begriffen, das man dafür Leute hat – Gerd hat das ja immer allein gemacht und sich damit den Ruf einen Situationspolitikers eingehandelt.&lt;br /&gt;Deutschland ist jedoch nicht die Welt und auch wenn diese bei uns zu Gast ist, hat sie noch eine Besetzung im jeweiligen Land gelassen. Wohl dem, wer sich eine repräsentative Monarchie leistet. Da können sogar Entscheidungen getroffen werden, während die eigene Mannschaft holländischen Rasen in deutschen Stadien auflockert und das Volk paralysiert vor dem Fernsehschirm klebt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ganz nebenbei erlebe ich, wie die Hamas Israel anerkennt, was meiner Meinung nach auch ganz anders hätte ausgehen können. Vielleicht hilfreich, das wir alle mal ein bisschen zur Seite geschaut haben.&lt;br /&gt;Der Kongo-Einsatz steht, doch haben wir uns tatsächlich vergegenwärtigt, das wir schießen sollen – und zwar auch auf Kinder?&lt;br /&gt;Guantanamo ist und bleibt ein Thema, allerdings hat W. das Problem, das die USA-Mannschaft schon wieder zu Hause ist und das die Beliebtheit von Soccer sich eh nicht proportional zu Basketball oder Baseball verhält.&lt;br /&gt;Das heißt für ihn, auch wenn der Druck der anderen Länder für den Moment etwas nachlässt (wir, als einer seiner größten Kritiker, sind mit Organisieren beschäftigt), der Druck im eigenen Land zunimmt. Die entsprechenden Präsidenten-, Funktionärs- und Regierungserklärungen sind auch nicht dazu geeignet, Ruhe in das Thema zu bringen oder glaubt wirklich jemand, das der „kriegerische Akt“ eines Selbstmords in Guantanamo dazu dienen kann, dieses Lager zu rechtfertigen?&lt;br /&gt;But who cares, wenn nur das Runde in das Eckige passt. Entsprechend ist die Empörung im eigenen Land ausnahmsweise mal größer als im Rest der Welt.&lt;br /&gt;Und während das alles passiert, wird bei uns im Land mal wieder an der Reform der Reform der Reform gebastelt, die Koalition bekommt dabei die ersten deutlich sichtbaren Risse und am Ende haben wir vermutlich keine Regierung mehr oder mal wieder den kleinsten gemeinsamen Nenner, der garantiert nichts weiter bringt als noch mehr Schulden.&lt;br /&gt;Vielleicht sollten wir uns daran gewöhnen, das wir bei der WM 2010 Afrika vermutlich nur noch auf dem Rasen schlagen können.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber bis dahin ist es noch weithin. Jetzt schlagen wir erst mal die Argentinien.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Olé, olé, oléééé! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115165747526502946?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115165747526502946/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115165747526502946' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115165747526502946'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115165747526502946'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/und-sie-dreht-sich-doch.html' title='Und sie dreht sich doch!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115148121835121604</id><published>2006-06-28T09:46:00.000+02:00</published><updated>2006-06-28T09:53:38.363+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Fan kommt von Fanatical</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/muse-thumb.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/muse-thumb.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ja, ich habe es getan. Ich konnte es nicht lassen. Schon seit ich die erste Notiz vor zwei oder drei Monaten bezüglich des damit angekündigten Ereignisses über den Google-Alert erhielt, bin ich kribbelig, halte Augen und Ohren auf und harre der Dinge die da kommen. Dann, wieder nach einem entsprechenden Hinweis des entsprechenden Mediums, die erste Hörprobe. Hach, mit einem Klick kann man mich glücklich machen. Nicht zuviel erwartet. Toll!&lt;br /&gt;Vor einem Monat die Entdeckung der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.myspace.com/muse"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;MySpace-Seite&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; und noch während ich mich fragen musste, ob das eine offizielle Seite oder lediglich der nette Trick einen Labelangestellten ist, steht ein zweiter Track drin.&lt;br /&gt;Und wieder der Klick ins Glück, doch scheinen viele meine Meinung nicht zu teilen. Die Comment-Liste spuckt teilweise regelrecht Vernichtendes aus.&lt;br /&gt;Gehe ich nicht mit. Ich gebe zu, als ich die ersten Vorankündigungen und Zitate der Band über Struktur und Art des neuen Werks las wurde ich misstrauisch. Meine Stirn runzelte sich sorgenvoll – sollte sich mein letztes Argument für kindisches Verhalten zerschlagen? Nach dem Hören des zweiten Stücks entrunzelte sich die Stirn komplett. Es ist, wie in den Interviews zu lesen: Alles anders und doch die Band.&lt;br /&gt;Heute dann der Newsletter: Die gesamte Platte wurde über MySpace ins Netz gestellt. Diese Information stürzt mich, wenn auch nur für ein paar Sekunden in einen Konflikt. Hören oder nicht?&lt;br /&gt;Nichts ist schöner als die neue Platte der verehrten Band in der Hand zu haben, zur Kasse zu gehen, sie anschließend in den Player zu legen und den noch unbekannten Klängen zu lauschen. Doch wann bekomme ich schon die Chance, eine gesamte Platte, die noch nicht veröffentlicht ist, ungeschnitten im Netz zu hören. Da ich normalerweise nicht danach suche, eher selten bis gar nicht.&lt;br /&gt;Und jetzt habe ich es getan – ich habe mir die ganze Platte auf meinem scheppernden Laptop angehört. Wer weiß, wann ich sie wirklich zu hören bekomme.&lt;br /&gt;Mangels eines guten Plattenladens in dieser Gegend hatte ich sogar trotz schlechter Erfahrung eine Vorbestellung bei Amazon abgegeben, aber nach Bekanntgabe des Liefertermins schnell wieder storniert.&lt;br /&gt;Fünf Tage warten ist einfach zu lang. Dann doch lieber nach Hamburg fahren. Eine Fahrt nach Hamburg lohnt sich immer und wird gern mit dem Besuch bei lieben Freunden verbunden. Freitag spielt ja auch Deutschland. Ich werde mir wohl ein Sofa in Altona reservieren und diese zwei Ereignisse verbinden. Wer will schon den Kommentar von Herrn Deppmann (Zitat &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.Burnster.de"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Burnster&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;) hören, wenn er zu solcher Musik deutsche Jungs Tore schießen sehen kann. Ich habe dann Besseres auf den Ohren.&lt;br /&gt;Noch zweimal schlafen...&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115148121835121604?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115148121835121604/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115148121835121604' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115148121835121604'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115148121835121604'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/fan-kommt-von-fanatical.html' title='Fan kommt von Fanatical'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115140162307479648</id><published>2006-06-27T11:44:00.000+02:00</published><updated>2006-06-27T11:47:03.123+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Favoritensterben</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Bruno, der Bär, ist tot. Gestern durfte ich, kaum das ich am Frühstückstisch saß, diese Nachricht entgegennehmen und dazu in das vor Entrüstung leicht fleckige Gesicht des Überbringers schauen.&lt;br /&gt;Bruno, der Bär, ist tot und vorbei ist es für uns mit der Weltmeisterschaft. Ihr werdet es sehen, Waldemar Hartmann wird recht behalten, doch stellt sich Frage, ob seine Warnung eher prophetischer oder beschwörender Natur war. Ich persönlich neige ja dazu, nicht drüber zu reden und z.B. eine Wunschwohnung oder –haus erst dann einzurichten, wenn der Vertrag unterschrieben ist. Vorher beschwört man es doch nur! Hättest mal besser den Mund gehalten, Waldi. Jetzt werden wir nicht Weltmeister im eigenen Land und außerdem sind Aol-Nutzer (88% wollten das Bruno lebt), Tierschutzvereinsmeier und Naturschützer sauer, weil Bruno erschossen und nicht betäubt wurde. Was sind schon 30 Meter. In dieser Höhe geht bei anderen erst der Fallschirm auf. Diese Tatsachen hätte sich der bayrische Umweltminister in Hinblick auf die nächste Wahl einmal vor Augen halten sollen. Das war das vermutlich seine einzige Chance, gut auszusehen und als Favorit ins nächste Rennen zu gehen. Bruno konnte doch schließlich nichts dafür, das seine Mutter ihm das Leben falsch erklärt hat und er glaubte, das Ställe Kühlschränke im Großformat sind. Im Gegenteil, da zeigt man Intelligenz und Initiative und das ist auch nicht recht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Intelligenz und Initiative habe ich leider gestern vor dem heimischen Fernsehschirm nicht zu sehen bekommen. Im Herzen für manchen Underdog, durfte ich in den letzten Tagen Spiele sehen, die mir eher das Herz brachen. Hatten mir die Experten doch versprochen, das im K.O.-System das Taktieren vorbei sei, erlebte ich bisher Mannschaften, deren Knie vor Nervosität zitterten statt das sie beherzt aufspielten.&lt;br /&gt;Eingestimmt durch den, zugegebenermaßen wirklich beeindruckenden Einstieg der deutschen Nationalmannschaft ins Achtelfinale, freute ich mich auf mehr, doch keiner konnte das von unserer Mannschaft mit ihrem Auftritt abgegebene Versprechen halten. Im Gegenteil, England rumpelt, wie wir es normalerweise von unserer Mannschaft gewohnt sind, Schweden muss zu unseren Gunsten die Segel streichen, Argentinien hat vergessen, dass das Publikum auch nach der Vorrunde gern beeindruckt wird und schickt Mexiko in einem Arbeitssieg nach Hause, Italien hatte Glück (oder möchte hier jemand wirklich einen unglücklichen Platzverweis mit einem Elf-Meter in der 93. Minute verrechnen?) und ich hoffe sehr, das der vermeintlich fehlgeleitete Australier zuhause nicht unter glühendem Himmel am Ayers Rock festgebunden wird. Das hat er nicht - das hat die Mannschaft nicht verdient. Die Soccerroos haben alles gegeben.&lt;br /&gt;Gekämpft haben auch Portugiesen und Holländer, jedoch leider nicht mit dem Ball. Da schaue ich endlich ein Spiel auf einer Großleinwand und was bekomme ich zu sehen – einen Tittengrapschenden und Kopfnüsse verteilenden Figo. Nein, in diesem Spiel hat sich keine der beiden Mannschaften mit Ruhm bekleckert und mein Fazit am Ende des Spiels: Ich bin froh, das ich nicht mehr in Hamburg lebe. Ansonsten hätte ich wohl mein Leben während der WM in die Große Bergstraße in Altona verlegt, einem Sofa im „Stile der Stadt“ meinen Namen gegeben und um einen Internetanschluss gebeten. Fußball kann auf gefühlten 3m x 3m so schön aussehen, wenn er denn gespielt wird.&lt;br /&gt;Gestern Abend dann Not gegen Elend. Die Schweiz wurde als einer meiner Geheim-Favoriten leider nicht schnell genug zu einem Geh-heim-Favoriten gegen die Ukraine. Wir mussten uns bis ins Elf-Meter-Schießen quälen, um einen Sieger zu sehen, doch für meine Begriffe gab es an diesem Abend nur Verlierer. Aol spricht, wenn auch nur klein und verschämt zwischen anderen Berichten versteckt, von einem Krimi. Vielleicht im Paralleluniversum 4b. In meiner Welt war man froh, als man endlich den Fernseher ausschalten konnte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute spielen Frankreich und Spanien gegeneinander. Mein alter Favorit gegen meinen neuen. Frankreich sieht lange nicht so gut aus, wie ich sie in Erinnerung hatte und Spanien bei weitem nicht so schlecht, wie ich sie bisher kannte.&lt;br /&gt;Da kann ich nur gewinnen – da kann ich nur verlieren, aber ich gebe es zu, mein Herz pocht etwas lauter für Spanien. Nicht familiär bedingt, nein, diese Mannschaft hat mir bei der bisherigen WM soviel Spaß bereitet wie die Deutsche. Mutig, überraschend, angriffslustig und schön anzusehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte noch eine Bitte: Die ARD möchte Herrn Beckmann bitte die Benutzung von mehr als einem Adjektiv verbieten und ihm erklären, das wir die WM im Männerfußball erleben - oder möchte jemand weiterhin Sätze wie „...der zarte Schmelz eines 15-jährigen...“ (gemeint war Brasiliens Kaka), „Die Spanier behandeln den Ball mit der nötigen Liebe und Zuwendung.“ und Worte wie „zauberhaft“ in Zusammenhang mit diesem Sport hören?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mein Traumfinale lautet: Deutschland – Spanien, aber ich ahne es wird Brasilien – Argentinien.&lt;br /&gt;Würde das gehen? Ich habe noch nicht gerechnet. &lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115140162307479648?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115140162307479648/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115140162307479648' title='3 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115140162307479648'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115140162307479648'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/favoritensterben.html' title='Favoritensterben'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115113506668047771</id><published>2006-06-24T09:27:00.000+02:00</published><updated>2006-06-24T15:06:06.583+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Typisch deutsch?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Da lese ich im &lt;a href="http://www.waschsalon.twoday.net"&gt;Waschsalon&lt;/a&gt;, wie er – wie andere – sich die Deutschen vorstellen und stelle fest:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich esse gern - bevorzugt, chinesisch, indisch, japanisch oder italienisch. Ich trinke kein Bier. Ich nehme mir nicht das Recht zu gehorchen. Geld bleibt nicht lange bei mir. Meine Tür steht immer offen. Ich kümmere mich, aber nicht sofort. Ich bin nicht pünktlich. Ich bin weder strebsam noch eifrig im klassischen Sinne. Hierarchien machen mir Angst. Ich lebe in einem gewissen Maß von Unordnung und Chaos. Ich schätze Flexibilität. Ich lache gern und viel. Ich schaue nicht nach dem Gras auf der anderen Seite des Zauns. Ich nehm es gelassen. Ich werde auch nach 16 Jahren Liebe nicht heiraten. Ich jammere selten. Ich habe es mir nicht anders vorgestellt. Ich trage meine Sandalen grundsätzlich barfuss. Ich habe keine Ausbildung. Meine Beziehung, mein Hund und mein Blog sind bisher der beständigste Teil in meinem Leben. Ich weiß nicht, wo und was ich in einem Monat machen werde. Ich fahre zu schnell.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich bin deutsch. Ich bin Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und ja, ich esse Bioeier, trinke Biomilch und trenne meinen Müll. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115113506668047771?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115113506668047771/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115113506668047771' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115113506668047771'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115113506668047771'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/typisch-deutsch.html' title='Typisch deutsch?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115072496964062440</id><published>2006-06-19T15:44:00.000+02:00</published><updated>2006-06-19T15:49:29.646+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Und noch ein Geburtstag</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/nena.tanz.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/nena.tanz.2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;„Für wie alt schätzt Du mich?“ Diese Frage musste ich mir - musste sich jeder, der mit meines Liebsten spanischer Großmutter zusammentraf - gefallen lassen und wehe du sagtest etwas Falsches!&lt;br /&gt;Aber das Schöne daran war, das man nichts Falsches sagen konnte, angesichts einer Frau, die trotz hohen Alters noch immer über die Straße eilte, als ob es selbstverständlich wäre, das der fließende Verkehr nur für sie in jedem ihr genehmen Moment zum Erliegen kommt. Für eine Deutsche wie mich ein Phänomen angesichts des in meinen Augen unüberschaubaren Betriebs, in welchem bei Bedarf aus einer etwas breiteren zweispurigen Straße auch schnell mal eine dreispurige werden konnte. Nicht für Aboelita und du hattest nur eine Chance, wenn du dich an sie dran gehängt hattest.&lt;br /&gt;Des weiteren war sie nie weit, wenn gefeiert und getanzt wurde. Sie war lustig, voller Leben und Temperament und so schnell konnte ihr niemand etwas vormachen.&lt;br /&gt;Inzwischen ist meines Liebsten Mutter auch Aboelita (spanisch für Großmütterchen) und auch ihr kann man nicht so schnell was vormachen und wo getanzt und gefeiert wird ist auch sie nicht weit.&lt;br /&gt;Noch ist ihr Standartsatz nicht: „Für wie alt schätzt du mich?“, noch ist es: „Habe ich nicht tolle Kinder?“ Der Begriff „Kinder“ kann alternativ durch „Familie“ ersetzt werden, doch zu hören bekommen wir ihn alle, sobald sich nur eine Gelegenheit ergibt. Eine Hamburger Freundin hatte einmal schlagfertig geantwortet: „Erstaunlich!“, aber auch das hält Nena nicht davon ab, diese Frage immer wieder rhetorisch in den Raum zu werfen.&lt;br /&gt;Gestern feierten wir Nenas Siebzigsten. Ja, ich betone es gern: S-I-E-B-Z-I-G.&lt;br /&gt;Ich kann immer wieder die Freude in ihren Augen sehen, wenn jemand geschockt auf die Nennung ihres Alters reagiert.&lt;br /&gt;Für uns persönlich war die gestrige Feier das Zeichen, das beim Geburtstagsmarathon, der uns im Juni heimsucht, von jetzt an runtergezählt werden kann, aber sie war auch weit mehr. Sie war eine Gelegenheit für die inzwischen in Europa verstreute Familie wieder einmal zusammenzukommen und für Nena, sich im Kreise ihrer Lieben und ihrer vielen langjährigen Freunde feiern zu lassen.&lt;br /&gt;Und so begab es sich, das während auf der Förde die Windjammerparade der Kieler Woche vorbeizog, im Baltic Bay Restaurant auf spanisch/südamerikanisch gebruncht, getanzt und gefeiert wurde.&lt;br /&gt;Deutlich wurde wieder einmal, woher mein Liebster seine Rampensau-Gene hat, aber mal ehrlich, manchmal macht das wirklich mehr Spaß, als sich bei gediegener Unterhaltung anzuöden.&lt;br /&gt;Wobei ich sagen muss, dass das in diesem Kreis wohl nie passiert. Wo mehr als eine Spanierin ist, kann es nicht mehr gediegen und öde sein.&lt;br /&gt;Faszinierend war auch für mich, wie sehr diese wunderbaren Frauen um Nena herum, alle mit deutschen Männern verheiratet, dem Frauentyp aus Almodovar-Filmen und Büchern von Almudena Grandes entsprechen. Es gibt ihn, den Prototyp der spanischen Frau, von ihren (in diesem Fall deutschen) Männern hochverehrt und verschworen bis ins Mark. So rau ihr Umgangston untereinander manchmal sein mag, spürt man ihre Verbindung, ihre Loyalität und ihren Respekt füreinander. You never walk alone oder in diesem Fall Nunca estas solo.&lt;br /&gt;Und trotzdem ich weder Spanierin bin noch annähernd über ein entsprechendes Temperament verfüge, ist es mir eine Freude, in diese Familie aufgenommen worden zu sein und als ein Teil von ihr zu gelten.&lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;a href='http://picasa.google.com/blogger/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115072496964062440?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115072496964062440/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115072496964062440' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115072496964062440'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115072496964062440'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/und-noch-ein-geburtstag.html' title='Und noch ein Geburtstag'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115052933840340854</id><published>2006-06-17T09:24:00.000+02:00</published><updated>2006-06-17T14:17:54.016+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Ein Dorffest droht</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Schon seit einigen Tagen darf ich beobachten, wie die männliche Elite des Dorfes vor meinen Augen die Muskeln spielen lässt.&lt;br /&gt;Der Grund: Das Gemeindehaus, das unglaublich teure Gemeindehaus ist endlich offiziell fertig saniert - mit Liebe zum Detail und einem optimistischen Griff in Gemeindekasse und Fördertöpfe.&lt;br /&gt;Es kann also, wenn auch mit Verzögerung, eröffnet werden.&lt;br /&gt;So werde ich seit heute morgen um sieben Uhr Zeuge der Vorbereitung, die gegen 11.00h in der Rede des Bürgermeisters ihren Höhepunkt erfahren und mit der Einsegnung durch Pfarrer Höpfner zu ihrem Ziel führen wird. Danach wird es zu den Klängen der Barniner Blaskapelle Freibier und Freiwildschwein geben.&lt;br /&gt;Schon jetzt, zwei Stunden vor Beginn versammeln sich die ersten Schaulustigen. Das Schwein dreht schon am Spieß, aber verdammt, wo bleibt das Bier? Darum geht’s hier doch, oder?&lt;br /&gt;Immerhin die Zelte sind seit gestern aufgebaut, selbst Regen und Gewitter konnte die Protagonisten nicht von ihrem Vorhaben abhalten und die Bänke sind soeben geliefert worden.&lt;br /&gt;Es geht um &lt;em&gt;das&lt;/em&gt; Happening des Jahres. (Entschuldige Mandy, aber heiraten tun ja nun wirklich ne Menge Leute)&lt;br /&gt;Eines ist jedenfalls sicher: Jeder der in meinen Garten pisst, bekommt den Arsch voll und ich bin auch nicht sicher, ob sich nicht das zur Dekoration aufgestellte landwirtschaftliche Gerät mit den großen, scharfen Klingen noch als kontraproduktiv erweisen könnte.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nachtrag&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das Wetter spielt mit – es hat bisher noch nicht geregnet.&lt;br /&gt;Eine Rede jagt die andere und die Spannung ist kaum auszuhalten. Deutlich wird, wer schon politisch geübt frei spricht und wer, noch neu auf diesem Parkett, selbst den Dank aus tiefstem Herzen vom Blatt ablesen muss.&lt;br /&gt;Nach der sechsten Rede macht sich ein wenig Unruhe breit.&lt;br /&gt;Das Haus wird eingesegnet, das Gebet gesprochen - hätten wir am Ende Amen sagen sollen oder doch lieber Klatschen? Man entscheidet sich weder für das eine noch das andere und ein peinliches Schweigen breitet sich aus.&lt;br /&gt;Die Musik spielt auf – Volksmusik mit Gesang und vielen Pausen zwischen den Stücken. Unklar ist noch, ob es an der Betankung der Band oder den Querelen zwischen dem Sänger und dem Drummer in Bezug auf die Playlist liegt.&lt;br /&gt;Das Wildschwein entpuppt sich als ein schwarz-gefärbtes Hausschwein, welches jedoch nichts desto trotz seine Schuldigkeit getan hat und den Magen vieler Barniner füllt, wie anhand ihrer Hände und Mundwinkel gut zu erkennen ist.&lt;br /&gt;Bier fließt nach wie vor in Strömen – wenige scheinen ob der Uhrzeit verunsichert.Die Spreu hat sich vom Weizen getrennt und geblieben sind die üblichen Verdächtigen. Das kann noch ein Weilchen dauern.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115052933840340854?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115052933840340854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115052933840340854' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115052933840340854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115052933840340854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/ein-dorffest-droht.html' title='Ein Dorffest droht'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-115011642704545943</id><published>2006-06-12T14:46:00.000+02:00</published><updated>2006-06-12T14:47:07.070+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Geschundene Füße</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Es begab sich an einem der ersten wahren Sommertage des Jahres, das sich die holde Maid beim Nachbarn einlud, um zu helfen und am Ende den Tag am Ufer des Sees in netter Gesellschaft ausklingen zu lassen.&lt;br /&gt;Schon sprach die Frau des Nachbarn: „Hab Dank für deine Hilfe, doch ich werde sicher nicht lang dort mit euch verweilen. Ameisen und Mücken sind einfach zu wehrhaft.“&lt;br /&gt;Nun trug es sich zu, das die holde Maid nicht weit genug gedacht hatte und sich, die Warnung der Frau des Nachbarn in den Wind schlagend, nur in Sandalen dort hin begab.&lt;br /&gt;„So schlimm wird es schon nicht werden. Wir sind doch alle eins.“, dachte sie noch so bei sich, während sie friedlich auf der Bank saß - Seite an Seite mit dem Nachbarn - und plaudernd der Sonne beim Untergehen zusah.&lt;br /&gt;Hin und wieder zwickte es hier und biss es dort, doch erschien es ihr selbst dann noch überschaubar, als sie versuchte, eine Ameise aus ihrem Dekolleté zu angeln, diese jenen Versuch jedoch nicht als Rettung verstand und sich entsprechend wehrte. Als die holde Maid daraufhin die Ameise ansprach um das Missverständnis aufzuklären, lachte der Nachbar nur und sagte: „Schau an, sie lässt sich lieber beißen als diese eine von Millionen zu töten.“&lt;br /&gt;Sie war irritiert. Ihr schien es natürlich sich so zu verhalten. „Wir sind doch alle eins!“, dachte sie erneut und ebnete der Ameise einen Weg aus ihrem T-Shirt, den diese denn auch fand, jedoch nicht ohne vorher noch einmal ihr Gift zu verspritzen.&lt;br /&gt;Schon immer hatte sie die Natur geliebt, besonders die Tiere und die Bäume – Blumen als Teil eines Gartenbeetes waren ihr eher fremd, am Feldrand und auf den Brachwiesen jedoch liebte sie sie. Sie hatte sich von klein auf in bescheidenem Maße um die Natur bemüht, wenn auch nicht immer mit dem entsprechenden Erfolg, wenn man an das Aquarium mit dem still vor sich hin faulenden Froschlaich dachte, das eindeutig zu lang auf ihrer Kinderzimmerfensterbank gestanden hatte.&lt;br /&gt;In keinem Winter sollten die Singvögel in ihrem Garten Hunger leiden, Mäuse wurden grundsätzlich mit Lebendfallen gefangen, hässliche Koniferen wurden nicht gefällt, da so mancher Vogel diese Pflanze als Nistplatz schätzte, das Schilf wurde nur teilweise im Winter gemäht damit noch genug für die Tiere stand, die im Frühjahr dankbar für dessen Schutz ihren Lebensraum dort einrichteten, Bäume, die an unpassenden Stellen wuchsen wurden nicht wie Unkraut herausgerissen sondern durften solange bleiben bis man einen adäquaten Platz für sie gefunden hatte und Ameisen durften die Garage als Durchgangsstraße nutzen.&lt;br /&gt;Sie war immer schon der Meinung gewesen, das die Menschen sich als ein Teil der Natur verstehen sollten, die Natur und die darin lebenden Wesen begreifen müssten statt sie zu bekämpfen, denn am Ende würde Fauna und Flora noch vorhanden sein, die Menschen aber als ein Teil dessen aussterben, wie zuvor schon so viele Millionen anderer Arten ausgestorben sind.&lt;br /&gt;Diesen Gedanken nachhängend, ignorierte sie das Gekrabbel auf ihren Füßen und schaute im Licht der letzten Sonnenstrahlen den Fledermäusen über ihren Köpfen nach, die wegschafften was sie quälte – die Insekten.&lt;br /&gt;Ihr war klar, das Natur nicht Leben im Streichelzoo bedeutete, doch sollte jeder Tod von Nutzen sein und der einer Ameise oder einer Mücke, die sie bissen, standen ihrer Meinung nach als Nutzen nicht im Verhältnis zu ihrem Wohlbefinden. Schließlich erschlug sie ja auch nicht Dieter Bohlen.&lt;br /&gt;Und doch, als die holde Maid am nächsten Morgen aufwachte, ihre rot verschwollenen, von der Menge der Bisse und Stiche unförmig gewordenen Füße betrachtete und sich mühte, nicht zu kratzen, begriff sie, das diese Tiere ihr an jenem Abend ihren Platz in der Kette zugewiesen hatten, welcher weit weniger königlich hoch angesiedelt war als sie bisher vermutet hatte. Sie erkannte, trotzdem ihr Rachegedanken noch immer schwer fielen: Natur ist nichts für Pazifisten.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-115011642704545943?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/115011642704545943/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=115011642704545943' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115011642704545943'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/115011642704545943'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/geschundene-fe.html' title='Geschundene Füße'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114978899732359970</id><published>2006-06-08T19:33:00.000+02:00</published><updated>2006-06-08T19:54:33.700+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Ich freu mich!</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/fussball.wm.1.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/fussball.wm.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich weiß, einige können es nicht mehr oder konnten es noch nie hören, doch ich steh dazu – ich freu mich auf den Anpfiff, auf den Beginn von vier Wochen Ausnahmezustand, von Freunden zu Gast in unserer Welt.&lt;br /&gt;Ich freue mich auf Ablästern über peinliche Momente, Fehlentscheidungen, Outfitfragen und die körperliche Verfassung (nicht zwangsläufig im medizinischen Sinne) der jeweiligen Spieler.&lt;br /&gt;Ich freue mich, einer von 80 Millionen Klinsmännern zu sein und garantiert alles besser zu wissen, während unsere Mannschaft gerade an den Realitäten zerschellt (natürlich wäre das dann mit mir nie passiert) und alternativ auf die Schweiz und England zu setzen, auch wenn das in Bezug auf England ist, als würde man als Mitglied der Capulet-Familie die Montaques unterstützen.&lt;br /&gt;Ich freu mich, auch wenn ich in meinem Freundeskreis auf wenig bis gar kein Verständnis hoffen kann, gegen Vorurteile der besonderen Art zu kämpfen habe (Fußball vs. Frauen) und es mir von der Werbeindustrie durch Reizüberflutung auch nicht leichter gemacht worden ist, mir meinen Enthusiasmus zu erhalten.&lt;br /&gt;Alle anderen müssen auf gutes Wetter hoffen, sich vielleicht ein paar neue Bücher besorgen oder Blogs schreiben über Menschen wie mich, denn Fernsehen fällt für die nächsten vier Wochen aus.&lt;/span&gt; &lt;a href="http://picasa.google.com/blogger/" target="ext"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 0px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 0px; BACKGROUND: 0% 50%; PADDING-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-TOP: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px; moz-background-clip: initial; moz-background-origin: initial; moz-background-inline-policy: initial" alt="Posted by Picasa" src="http://photos1.blogger.com/pbp.gif" align="middle" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114978899732359970?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114978899732359970/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114978899732359970' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114978899732359970'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114978899732359970'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/ich-freu-mich.html' title='Ich freu mich!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114931645967250711</id><published>2006-06-03T08:25:00.000+02:00</published><updated>2006-06-03T13:05:37.626+02:00</updated><title type='text'>Lovely WM-Gimmicks I</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/fussball.1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/400/fussball.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; An dieser Stelle möchte ich in unregelmäßigen Abständen zeigen, wozu Werbeagenturen und Produzenten in der Lage sind, wenn man ihnen die entsprechende Aufgabe stellt.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114931645967250711?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114931645967250711/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114931645967250711' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114931645967250711'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114931645967250711'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/06/lovely-wm-gimmicks-i.html' title='Lovely WM-Gimmicks I'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114897978381022922</id><published>2006-05-30T10:21:00.000+02:00</published><updated>2006-05-30T11:15:06.460+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>So schön kann Sonntag sein</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/kaffeesatz.tassen.0.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/kaffeesatz.tassen.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich denke, jedem geneigten Leser ist das Phänomen des Sonntagsblues bekannt. Der Sonntag, speziell, wenn er verregnet ist und oder eine durchzechte Nacht hinter einem liegt, kann unendlich lang sein. Man möchte etwas unternehmen, sich unter Menschen begeben und doch, nein, das scheint nicht das Richtige. Aber auch sinnentleert vor sich hinstarrend auf Sofa oder Bett liegen befriedigt nicht auf Dauer. Besonders, wenn die Nacht zuvor kurz war und man mit den aufwachenden Vögeln ins Bett ging, hadert man den Sonntag hindurch mit zeitlicher Orientierungslosigkeit, die erst mit der „Lindenstrasse“ eingenordet werden kann.&lt;br /&gt;Bei mir lag am letzten Sonntag weder das eine noch das andere vor. Hatte ich noch am Samstag zuvor das nötige Maß an Alleinsein in vollen Zügen genossen, war ich Sonntags bereit für die Welt und geneigt, diesen Tag tatsächlich zu nutzen.&lt;br /&gt;Auf Empfehlung des &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.antsinp.antville.org"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Herr Paulsen&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; und unterstützt durch die Tatsache, das &lt;/span&gt;&lt;a href="http://mequito.org"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Mequito&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; seine wunderbare Geschichte „Ein verregneter Sommer“ lesen würde, machten wir uns auf den Weg nach Hamburg, um „Kaffee.Satz.Lesen Nr.31“ beizuwohnen.&lt;br /&gt;Irritierenderweise findet die Veranstaltung in Hamm statt. Mir ist dieser Stadtteil eher aus Kindheitstagen als Austragungsort der Bundesjugendspiele und vom Besuch der Tanzschule „Phillips“, deren Disko ich einige Samstage heimsuchte, um mich als DJ-Groupie lächerlich zu machen, bekannt, nicht jedoch als kulturelle Brutstätte von Hamburgs Intelligenz. Mit Kultur hatte ich diese Ecke, ja eigentlich den Osten Hamburgs bisher nicht in Verbindung gebracht. Wohnen die Coolen nicht mehr im Westen?&lt;br /&gt;Zu meiner Verteidigung möchte ich darauf hinweisen, das sich mein Aufenthalt im Abseits am Donnerstag zum dritten mal jährt und ich, Technik hin oder her, Veränderungen erst sehr spät mitbekomme, so denn sie mir überhaupt zugetragen werden - ich bleibe aber aufgeschlossen, flexibel und lernwillig.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als wir gegen 15.40h eintrudelten konnten mein Angeliebter und ich gerade noch zwei nahe beieinander gelegene Einzelplätze ergattern. Von dort aus konnten wir bei Kaffee und Kuchen beobachten, wie noch bis zu Beginn der Veranstaltung immer neue Menschen durch die Tür in den Saal gespuckt wurden. Am Ende waren schätzungsweise 100 Menschen und mehr auf engem Raum versammelt, um kollektiv vier Literaten und einer Band zu huldigen.&lt;br /&gt;Mequito begann mit „Ein verregneter Sommer“ und ich freute mich, diese wunderbare Geschichte endlich aus seinem Munde zu hören. Wie ich dieser Tage lesen durfte war er nüchtern und überrascht, wie viel Spaß das Ganze in diesem Zustand machen kann. Ich unterstreiche, das ich ihn als erstaunlich unaufgeregt erlebt habe - sehr souverän.&lt;br /&gt;Ich wusste nicht, das es wie beim Musikfestival einen Headliner gab, auf den Veranstalter und Publikum gemeinsam hinarbeiteten. In diesem Fall war John von Düffel der Headliner, doch musste er aus terminlichen Gründen an die zweite Stelle vorgezogen werden und las so schon früh aus seinem neuen Buch „Hotel Angst“.&lt;br /&gt;Zu meiner Schande war mir „einer der bedeutendsten deutschen Jungautoren“ bisher nicht bekannt. Am Verkaufstisch hatte ich in die ansonsten sehr schöne DuMont-Spezialausgabe von „Hotel Angst“ hineingelesen, doch hatte mich die permanente Anrede „Du“ entnervt und ich hatte das Buch zur Seite gelegt.&lt;br /&gt;Beim Vorlesen wirkte das „Du“ weniger störend als gedacht, doch trotzdem der Vortrag und der Autor sehr sympathisch und auf eine ruhige Weise unterhaltsam wirkten, wird dieses Buch nicht in meine engere Wahl kommen. Jedoch bin ich neugierig geworden und habe mich nach Prüfung für das Buch „Zeit des Verschwindens“ entschieden.&lt;br /&gt;Im Anschluss daran entließ uns die Band &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.amazon.de/exec/obidos/ASIN/B000FDFXSQ/qid=1148975434/sr=2-3/ref=sr_2_11_3/028-2968963-0978125"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;klein&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; mit drei akustisch gespielten Stücken in die Pause. Wunderbare Musik übrigens, wie ich auch nach mehrmaligen Hören der vor Ort erstandenen Platte ruhigen Gewissens sagen kann.&lt;br /&gt;Nach Luft schnappen, Kaffee trinken und Zigarette rauchen und weiter ging es mit Rev. Christian Dabeler, der zu meiner Freude nicht aus seinem Buch las sondern einen neuen Text über die Lüge, das Männer sich keine Gedanken um ihr Aussehen machen würden, präsentierte.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/kaffeesatz.dabeler.0.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/kaffeesatz.dabeler.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt; Wir haben herzlich gelacht über seine offensichtlich schon in früher Kindheit angelegte Neigung zu exaltierter Kleidung und der Erkenntnis, das sich in einer bestimmten Weise anziehen auch Macht bedeuten kann, zumindest, wenn man ihm Glauben schenken darf, das Cordanzüge gepaart mit gelben, kleinen Reclamheftchen in vielen Kreisen Angst und Schrecken verbreiten können.&lt;br /&gt;Auch sein Buch „Aus dem Leben des Manuel Zorn“ wanderte in meine Tasche und ich freue mich schon jetzt auf die Lektüre. Der Verkaufsstand hat im Übrigen in mir einen dankbaren Kunden gefunden.&lt;br /&gt;Am Ende wurden wir von der Amerikanerin June Melby mit einer Mischung aus Musik und Text unterhalten, was bei mir leider auf Grund der Sprachbarriere nicht auf das nötige und sicher verdiente Verständnis traf.&lt;br /&gt;Bezeichnender Weise bringt sie CDs und keine Bücher heraus, doch soviel Musik war nicht darin, das der Text in den Hintergrund treten könnte.&lt;br /&gt;Alles in allem hatten wir einen sehr schönen Nachmittag mit den drei Ks – Kaffee, Kuchen, Kultur.&lt;br /&gt;Mehr davon – nach einer Sommerpause – im September. Ich freu mich drauf und zumindest ab dann scheint zumindest ein Sonntag im Monat vor dem Blues gerettet.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;a&gt;&lt;/a&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114897978381022922?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114897978381022922/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114897978381022922' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114897978381022922'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114897978381022922'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/so-schn-kann-sonntag-sein.html' title='So schön kann Sonntag sein'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114855664112843311</id><published>2006-05-25T13:16:00.000+02:00</published><updated>2006-05-27T15:57:47.883+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Kenne ich sie?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Da sagt doch der &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.burnster.de"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Burnster&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; , wie es ist, wenn man die Wahrheit kennt.&lt;br /&gt;Bei mir geht die werte Dame Wahrheit jedoch leider nie gebückt. Sie schleicht sich an, ja, sie bläst sich auf, brüllt mich an, tut mir weh, bringt mich in Verlegenheit oder geht in meinem Namen gleich auf den Nächstbesten los. Timing, Schongang, Etikette und Takt - das alles ist ihr fremd und am Ende ist es nur der partiell schwerhörigen Gutmütigkeit des netten TÜV-Mannes zu verdanken, das ich die Plakette bekomme ohne das ich binnen vier Wochen einen neuen Verbandskasten nachweisen muss.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114855664112843311?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114855664112843311/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114855664112843311' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114855664112843311'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114855664112843311'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/kenne-ich-sie.html' title='Kenne ich sie?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114853992292580023</id><published>2006-05-25T08:43:00.000+02:00</published><updated>2006-05-25T08:52:02.936+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Hirnschmalz'/><title type='text'>Verschollen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Die Spuren im Wald von den Vögeln gefressen,&lt;br /&gt;irrt er durch das Dickicht.&lt;br /&gt;Er scheint verloren,&lt;br /&gt;wie er so taumelnd von Schmerz zu Schmerz stolpert,&lt;br /&gt;taub und wund ins Leere greift.&lt;br /&gt;Mit jedem Schritt müder&lt;br /&gt;Schwindet der Glaube&lt;br /&gt;An sich&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114853992292580023?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114853992292580023/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114853992292580023' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114853992292580023'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114853992292580023'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/verschollen.html' title='Verschollen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114819553386666488</id><published>2006-05-21T09:08:00.000+02:00</published><updated>2006-05-21T09:20:54.746+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>No No Never</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Als Grand-Prix-Verächterin habe ich mir diese Sendung, glaube ich, noch nie in meinem Leben an einem Stück angesehen. Eine &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.miarockt.blogspot.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Freundin&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; und eine &lt;/span&gt;&lt;a href="http://www.damensalon.blogspot.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;liebe Bekannte&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; bekennen sich gleich im Chor zu Schlagermusik, Erdbeerbowle und Partyigeln. Eingeladen wurde ich, doch auch wenn ich große Lust hatte, all die Lieben mal wieder zu sehen, sprachen zwei Gründe dagegen: Zum Einen wollte ich zwei Tage Ruhe ohne Baulärm und fremde Männer in meinen vier Wänden genießen und zum Zweiten wollte ich nicht alle Anwesenden mit meiner ganz persönliche Meinung zu Musik und Veranstaltung nerven, nach dem x-ten Witz in die kalte Nacht entlassen werden und gekündigten Freundschaften nachweinen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und trotzdem - „Stolz und Vorurteil“ ist gerade zuende, der Fernseher schaltet sich zwischen und auf dem Bildschirm erscheint das breite Grinsen von Thomas Herrmanns und die glänzende Platte von Georg Ücker. Beide ganz aufgeregt, führen sie uns durch X Jahre Grand-Prix-Geschichte und just gibt Kassandra-Georg-Ücker seinen Tipp für den heutigen Abend ab.&lt;br /&gt;Griechenland oder Schweden. Mein sportlicher Ehrgeiz ist geweckt – im Fernsehen läuft auf allen anderen Kanälen nur noch mehr Mist und einen weiteren DVD-Film schafft mein Hirn heute auf keinen Fall.&lt;br /&gt;Also, wird Ücker Recht behalten?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eröffnet wurde der Reigen mit Ralf Siegels international gemischten Schweizern, die Deutschen traten an achter Stelle auf und ich war überrascht, wie nett das Lied klingt und wer da singt. Ja, ich kann das. Ich kann diese Art von Information aus meinem Alltag filtern und tatsächlich keine Ahnung haben, so denn ich je damit konfrontiert werden sollte.&lt;br /&gt;Lustig fand ich den Auftritt der sechs Rockstars aus, ich glaube es war Lettland, die in schicken Anzügen zu heftigen Rockklängen „We are the winner“ (of the Eurovision Songcontest) gröhlten. Prompt wurden sie ausgebuht und ich lachte nur noch mehr. Doch, diese Antichristen hatten meinen Nerv getroffen.&lt;br /&gt;Der Russe gefiel mir gut. Seine Show war nicht überdreht und auch wenn der Moderator sich über den sterbenden Schwan im Flügel mokierte (Moderator oder Kommentator?) – ich fand es nett anzusehen. Das Lied war okay, seine Stimme schön anzuhören und das mit den Klamotten und der Frisur, na ja, er ist jung und hat noch viel Zeit, seinen Geschmack auszubilden. Kaufen würde ich mir die Platte trotzdem nicht. Er war für mich der Einäugige unter den Blinden.&lt;br /&gt;Die Finnen gewinnen, was meinen Eindruck bestätigt, das Show über die halbe Miete zu sein scheint. Ich lag mit meinem Russen auf Platz zwei, und dem Beitrag aus Bosnien-Herzegowina auf Platz drei nicht voll daneben, während Schweden und Griechenland nicht einmal Achtungserfolge einfahren konnten. Ücker verliert. Vermutlich ein klassischer Fall von Betriebsblind, denn man kann auch über zuviel Information verfügen. Das wird mir in diesem Fall sicher nie passieren.&lt;br /&gt;Und noch etwas habe ich an diesem Abend gelernt: Diese schreckliche Musik a la „Las Ketchup“ mit piepsenden Frauen oder Männern, die zu dem immerwährend gleichen Beat die immerwährend gleichen Tänze aufführen hat einen Namen – Europop. Das passiert, wenn man auf einen gemeinsamen Nenner kommen will – es kann nur der kleinste sein. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114819553386666488?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114819553386666488/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114819553386666488' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114819553386666488'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114819553386666488'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/no-no-never.html' title='No No Never'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114774694170434619</id><published>2006-05-16T04:31:00.000+02:00</published><updated>2006-05-16T05:03:49.876+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unruhige Nächte'/><title type='text'>Alles nur ein Traum!?!</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/IMG_1236.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/IMG_1236.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich liege im Bett. Der Fernseher verstummt mit der Abspannmelodie von „Akte X“, mein Geliebter küsst mich, kuschelt sich an mich, während ich schon vor mich hindämmere. Alles wäre gut, wenn mein Hund nicht neuerdings soviel Platz beanspruchen würde - natürlich auf meiner Seite des Bettes und ausgerechnet jetzt entwickelt sie so etwas wie Altersstarrsinn. Von beiden Seiten bedrängt, ringe ich um Platz und Schlaf.&lt;br /&gt;Es scheint gelungen, denn plötzlich wache ich davon auf, das mein Geliebter sich im Ankleidezimmer auf das Sofa setzt und etwas isst. Ich schaue ihm dabei zu und er lächelt mich an. Eine kleine Figur steht auf dem Tisch vor ihm und macht sich mit einem mal davon. Er hat aufgegessen und kommt herüber, setzt sich auf mich, küsst mich und wir reden und albern. Ich streichle seine Beine und wundere mich, das er um diese Uhrzeit angezogen ist. Auf meine Frage hin zieht er sich zurück, setzt sich auf den Sessel gegenüber vom Bett, zieht sich wieder aus und wir reden weiter. Wir sind wunderbar friedlich und entspannt und während wir so reden greife ich hinter mich – und berühre sein Bein. Ich greife noch einmal, streichle es, bin verwirrt. Aber wieso spüre ich dich hier, wenn du dort bist?&lt;br /&gt;Ich schaue ihn fragend an, doch noch immer lächelt er, friedlich, seelenvoll, während mich, plötzlich verstehend, eine unendliche Traurigkeit erfüllt.&lt;br /&gt;Doch wer von uns beiden ist gegangen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich wache auf, ringe noch immer mit allen beiden um Platz, gebe mich geschlagen und sitze so mitten in der Nacht am Tisch und schreibe mir, erfüllt von dem Wunsch, das alles nur ein blöder Traum war, die Idee einer Vorahnung aus dem Herzen.&lt;br /&gt;Hoffentlich!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114774694170434619?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114774694170434619/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114774694170434619' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114774694170434619'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114774694170434619'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/alles-nur-ein-traum.html' title='Alles nur ein Traum!?!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114743555455394332</id><published>2006-05-12T14:04:00.000+02:00</published><updated>2006-05-12T14:15:46.016+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Mp3 vs. CD</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;„Was wünschst du dir denn zum Geburtstag?“ war die harmlose Frage meiner Schwiegermutter an ihren Sohn, mit der sie eine ungeahnte Diskussion lostreten sollte.&lt;br /&gt;„Wenn ich es weiß, ruf ich dich noch mal an!“, antwortete dieser, legte auf und schaute mich fragend an.&lt;br /&gt;„Was schaust du mich an? Du hast Geburtstag.“, doch so einfach sollte ich aus der Sache nicht herauskommen. Nach einem Austausch von Notwendigkeiten, stellte sich die Frage nach Herzenswünschen und deren Finanzierbarkeit.&lt;br /&gt;Am Ende wünschte er sich einen tragbaren CD-Player für seine neuentdeckte Leidenschaft, das Hörbuch.&lt;br /&gt;„Oder einen Ipod?“, fragte er noch halb im Spaß, doch ich erschlug diese Flause sogleich mit dem Preisargument.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist ja nicht so, das ich nicht selbst schon seit einem halben Jahr von einem Ipod spreche und bei jeder sich mir bietenden Gelegenheit ein Abstecher in die entsprechende Abteilung des elektronischen Fachhandels mache, doch finde ich nicht nur die Möglichkeiten eines solch kleinen Gerätes erstaunlich - seinen Preis auch.&lt;br /&gt;Der Preis hat, was mich persönlich betrifft, noch nie im Verhältnis zum Nutzwert gestanden. Von Natur aus eher verwurzelt, relativ selten auf Reisen und somit durch eine gute Anlagen-Boxen-Infrastruktur im Hause versorgt, stellt sich die Frage nach dem Einsatzmoment als solchem.&lt;br /&gt;Für meinen Liebsten weniger als für mich. Joggen, ein nicht zwingendes Grundbedürfnis nach Stille außerhalb der vier Wände, wie es bei mir der Fall ist und das parallele Arbeiten im Atelier bei unterschiedlichen Höransprüchen, rechtfertigen die Anschaffung eines solchen Gerätes - zumindest für ihn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber welches Format denn nun? CD oder Mp3?&lt;br /&gt;Der Portable-CD-Player gilt schon seit einiger Zeit als veraltet. Wir erinnern uns, wie es einst der Kassette erging? Das gleiche Schicksal droht nach nur 20 Jahren der CD, zumindest, wenn man meines Liebsten großen Bruder und anderen Mitgliedern dieser Familie glauben darf. Ich persönlich bin der CD nach wie vor treu ergeben, doch schon heute muss ich mich mit den „merkwürdigen“ Menschen vergleichen lassen, die damals auch an Vinyl glaubten und noch glauben, obwohl die CD durch eine weit bessere Klangqualität und ein robusteres Material bestachen und bestechen.&lt;br /&gt;Die CD hat es mir nie schwer gemacht, mich für sie zu entscheiden. Zu überzeugend waren ihre Argumente. Der einzige Nachteil war bei der Verkleinerung des Formats Platte, dass das Artwork nicht mehr durch Größe punkten konnte. Doch schnell wurde das Manko durch teilweise aufwendig gestaltete Booklets kompensiert, welche mein Herz milde stimmten. Inzwischen verfüge ich über eine recht stattliche Sammlung dieser Silberlinge und stelle fest, das, egal, wie viel kleiner die CD auch ist, sie nichts desto trotz ihrem Raum beansprucht.&lt;br /&gt;Mp3 tut dies nicht. Der einzige Raum, den dieses Format beansprucht, ist der virtuelle Raum meines Computers. Ich muss mich auch nicht mehr bewegen, denn alle Songs und Alben, die ich haben möchte, kann ich mir in der virtuellen Welt des Internets, teilweise sogar legal, herunterladen und wenn ich gesteigerten Wert auf das Artwork lege, wird mir dieses zum Ausdrucken gleich mitgeliefert. Wozu noch in den Plattenladen gehen und wieder einmal vor einem ausverkauften Regal stehen? Okay, schlechtes Beispiel, denn Amazon hebelt das Argument aus, doch letztendlich läuft es bei Mp3 nicht nur auf eine stärkere Komprimierung der Daten hinaus, es läuft auch auf die Vernichtung des sinnlichen Anspruchs über das Hören hinaus heraus. Kein Anfassen mehr, kein gut gedrucktes Artwork mehr, kein Herzeigen der Plattensammlung mehr.&lt;br /&gt;So wie die Daten auf kleinstes Format komprimiert werden, so wird auch ihr Anteil in unserem Leben auf kleinsten Raum komprimiert. Für viele stellt das eher eine Entlastung dar und gerade jemand wie ich sollte dankbar dafür sein - doch ich bin es nicht.&lt;br /&gt;Zuviel technisches Gefummel raubt mir in dieser Hinsicht den Nerv. Ich kann einfach nicht stundenlang von mir normal eingekaufte Musik in Mp3-Formate verbasteln ein Song mit zig neuen Versuchen herunterladen, weil Fehler XY aufgetreten ist. Ich will die Musik hören und nicht bearbeiten, um sie in irgendwelchen Geräten zu sammeln.&lt;br /&gt;Immer wieder bekomme ich zu hören, wie sehr dieses Format mein Leben erleichtern würde. Besonders geliebt sind von mir Sätze, die grundsätzlich nur Männer sagen, wie: „ Wo ist denn das Problem? Da brauchst du doch nur...“ und schon befinde ich mich in einem einstündigen Vortrag über Möglichkeiten, die ich nie nutzen werde, weil mich die Tatsache, das ich nur hier ein paar Kabel an die Anlage und dort eine Software herunterladen und hier noch ...usw., nervt. Es bleibt nicht bei einem Kabel in eine Buchse und los geht´s. Nein, wenn du deinen Laptop parallel nutzen möchtest, brauchst du eine externe Festplatte, die wiederum...usw. Ich denke, viele von euch kennen die Vorgänge und nutzen sie vermutlich auch.&lt;br /&gt;Doch ich, ich werde wohl von nun an einer dieser merkwürdigen Menschen sein, die im gestern hängen geblieben sind und sich nicht so recht lösen wollen. Die nach wie vor eine sinnliche Freude an einem gutgemachten Booklet oder einem entsprechenden Cover haben. Und auch wenn ich hin und wieder Mp3-Formate herunterlade, weil meine Lieblingsmusik noch nicht oder nicht mehr im Laden erhältlich ist, möchte ich auch weiterhin einfach auf eine Open/Close-Taste drücken, einen originalen und nicht lieblos oder gar nicht beschrifteten Silberling hineinlegen, auf Play drücken und wunderbarer Musik lauschen. Währenddessen möchte ich an meinem Laptop sitzen und schreiben ohne das mein System unter zu starker Beanspruchung stöhnt und ächzt und mir einmal mehr gesagt wird, das ich nur eine zusätzliche Festplatte zu der letzten zusätzlichen brauche oder am Besten gleich ein neues Leben mit einem technischen Verstand.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114743555455394332?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114743555455394332/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114743555455394332' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114743555455394332'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114743555455394332'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/mp3-vs-cd.html' title='Mp3 vs. CD'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114724243599388060</id><published>2006-05-10T08:13:00.000+02:00</published><updated>2006-05-10T08:27:16.006+02:00</updated><title type='text'>So denn</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich muss es zugeben, es war wohl ein Anfall von engagiertem Grössenwahn, der mich dazu brachte, noch einen dritten Blog aufzumachen. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nichts wäre mir lieber als allen dreien Blogs gerecht zu werden und vor allem einer Leidenschaft von mir, der Musik, entsprechenden Raum zu geben, doch dafür reicht einfach nicht die Zeit. Da sich Musik als Thema jedoch genausogut in der alltäglichen Schafswelt unterbringen lässt, fusionieren die Seiten und die Plattentipps findet ihr ab jetzt hier unter den aufgeschlagenen Büchern.&lt;br /&gt;In diesem Fall höre ich wohl lieber als das ich drüber schreibe.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114724243599388060?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114724243599388060/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114724243599388060' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114724243599388060'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114724243599388060'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/so-denn.html' title='So denn'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114707839061908084</id><published>2006-05-08T10:40:00.000+02:00</published><updated>2006-05-08T15:17:42.896+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Lauschangriff'/><title type='text'>Music was in the house</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Scheiden tut weh. Gestern war es soweit – die Instrumente verhallten, die Gesänge verstummten, der Wind trug nur noch das Klicken der sich schließenden Instrumentenkoffer über den See. Der Alltag ist zurück, brüllte uns die Stille ins Gesicht&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Wochen pluckerte, klimperte und zupfte es im Haus. Wir durften Zeugen werden, wie zwei im besten Sinne Besessene mehr oder weniger ihre Telefone abstellten, Freunde und Familie eben diese sein ließen und nichts anderes machten als Aufstehen, Frühstücken, Musik machen und sich irgendwann spät nachts wieder schlafen legen. Alles nur unterbrochen durch eine Essenspause und hin und wieder ein Basketballspiel auf der Playsi zum Sammeln der Konzentration.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zwei Wochen erfüllten Lars und sein Bruder Daniel dieses Haus mit Musik und ihrem wunderbar unkomplizierten und auch im besten Sinne netten Wesen. Sie gaben uns die Möglichkeit, mal nicht an Haus und Hof denken zu müssen und in den Urlaub fahren zu können. Dafür gaben wir ihnen einen ungestörten Ort zum Erarbeiten neuer Songs für ihre Band &lt;/span&gt;&lt;a href="http://myspace.com/leandermusic"target=_"blank"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Leander&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Danke, ihr Zwei. Es war eine echte Freude, euch hierzuhaben und die erste gepresste CD ist unsere. Kommt bald wieder.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114707839061908084?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114707839061908084/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114707839061908084' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114707839061908084'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114707839061908084'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/music-was-in-house.html' title='Music was in the house'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114704970049675116</id><published>2006-05-08T02:49:00.000+02:00</published><updated>2006-05-08T02:55:00.506+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Neues vom Dorf</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schaf.blog.1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/schaf.blog.1.jpg" border="0" /&gt;                  &lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der Sommer kann kommen. Wir wären dann soweit. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114704970049675116?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114704970049675116/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114704970049675116' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114704970049675116'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114704970049675116'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/neues-vom-dorf.html' title='Neues vom Dorf'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114690277779270548</id><published>2006-05-06T10:04:00.000+02:00</published><updated>2006-05-06T10:08:16.376+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewegende Bilder'/><title type='text'>"Der freie Wille"</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der für uns letzte Tag des Filmkunstfest hat uns wohl den erschütternsten Film des Wettbewerbs vor Augen geführt. Im Programm stand in zwei Zeilen gepresst, das Jürgen Vogel einen Triebtäter spielt und in auf der Berlinale dafür den silbernen Bären gewann.&lt;br /&gt;Für mich genug Information, um den Film trotz Überlänge und später Laufzeit schauen zu wollen. Statt drei einfach zwei Filme geschaut und vor „Der freie Wille“ noch Luft getankt und Speisen verzehrt, um bei Kräften zu bleiben. Es hat funktioniert. Ich bin trotz widriger Umstände nicht eingeschlafen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/freier_Wille.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/freier_Wille.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;„Der freie Wille“ – jeder im Kinosaal wusste sicher mehr über den Film als ich und war insofern vorbereitet.&lt;br /&gt;Betty zum Beispiel hat aufs Schauen verzichtet, weil sie von sich aus beschloss, das dieser Film sie fertig machen würde. Nach der Eingangsszene wusste ich warum.&lt;br /&gt;Die ersten vielleicht zehn bis fünfzehn Minuten zeigt der Film eine Vergewaltigung. Vom Auslöser über das Auflauern bis zum Vollzug. Wenig gnädig in der Verwendung von detaillierten Aufnahmen wird der Zuschauer Zeuge des kompletten Vorgangs. Nichts wird nur in Schreien oder einer bestimmten Perspektive verhüllt. Jürgen Vogel gibt alles, na, fast alles, ansonsten wäre es wohl tatsächlich das gewesen, wonach es aussah.&lt;br /&gt;Nachdem der von ihm gespielte Theo Stoer nach neun Jahren aus dem Vollzug in ein betreutes Wohnen entlassen wird, beginnt für ihn der eigentliche Kampf. Der Kampf mit Sich, mit seinen Dämonen um einen Platz in der Welt, der auch für ihn einen Sinn ergibt. Er droht schon zu scheitern und alles Erarbeitete aufzugeben, als er Netti, die Tochter seines Chefs trifft.&lt;br /&gt;Netti, von ihrem Vater als Ehefrauersatz psychisch missbraucht, ist mit 27 endlich ausgezogen, um ihr eigenes Leben zu führen.&lt;br /&gt;Netti und Theo verbindet die Unfähigkeit Nähe aufzubauen und zu ertragen - was ihr gemeinsames Fortkommen nicht einfacher macht. Als sie vorsichtig beginnen, sich anzunähern, muss Netti nach Belgien zu einem Praktikum. Für beide scheint es das Ende zu sein. Jeder für sich tritt wieder in seine Umlaufbahn ein.&lt;br /&gt;Nicht nur Netti sondern auch sein Betreuer und Freund ist inzwischen fortgegangen und so kämpft Theo nun auch äußerlich allein seinen Kampf.&lt;br /&gt;Als er droht zu scheitern, flüchtet er zu Netti nach Belgien. Zusammen schaffen sie es die Mauern, die zwischen ihnen stehen, einzureißen. Beide öffnen sich für eine Beziehung, die ihnen einen Aspekt des Lebens ermöglichen soll, der für sie bisher unerreichbar schien – die Normalität.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es geht natürlich noch weiter – nicht umsonst ist der Film knapp drei Stunden lang (von sechs Stunden heruntergekürzt, wie man später vom Regisseur Matthias Glasner erfahren durfte).&lt;br /&gt;Generell ist zu sagen, das es ein wirklich guter, wenn auch verstörender Film ist, der auf Erklärungen verzichtet hat und vielleicht gerade auf diese Weise die Isolation, Einsamkeit und den nicht endenden Kampf gelungen darstellt. Für mich hat er es geschafft, einen Täter „sympathisch“ zu machen ohne seine Taten zu verstehen oder gut zu heißen. Das Gefühl ihm gegenüber bleibt ambivalent, wie es seine Gefühle sich selbst und der Welt gegenüber auch sein dürften.&lt;br /&gt;Es gelingt dem Film, sich der reißerischen Schlagzeilen, die ein solches Verbrechen begleiten, zu entziehen, ohne die Monstrosität der Tat als solcher zu schmälern und dennoch den Täter als das zu begreifen, was er ist – ein Mensch.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die knapp drei Stunden waren für mich gefühlte zwei, trotzdem ist der Film alles andere als kurzweilig.&lt;br /&gt;Allein die schauspielerische Leistung sowohl von Jürgen Vogel als auch von Sabine Timoteo ist absolut überragend. Nie habe ich solch tierische Laute aus der Kehle eines Menschen vernommen, wie Sabine Timoteo sie ausstieß. Das geht im wahrsten Sinne des Wortes unter die Haut. Mir standen die Haare zu berge.&lt;br /&gt;Nichts für zarte Gemüter – dennoch unbedingt sehen.&lt;/span&gt; &lt;a href="http://picasa.google.com/blogger/" target="ext"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 0px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 0px; BACKGROUND: 0% 50%; PADDING-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-TOP: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px; moz-background-clip: initial; moz-background-origin: initial; moz-background-inline-policy: initial" alt="Posted by Picasa" src="http://photos1.blogger.com/pbp.gif" align="middle" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114690277779270548?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114690277779270548/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114690277779270548' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114690277779270548'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114690277779270548'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/der-freie-wille.html' title='&quot;Der freie Wille&quot;'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114681965313419691</id><published>2006-05-05T10:57:00.000+02:00</published><updated>2006-05-05T11:02:37.006+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewegende Bilder'/><title type='text'>Tag zwei auf dem Schweriner Filmkunstfest</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Drei Filme hatten wir uns gestern ausgesucht – drei Filme, die unterschiedlicher nicht sein konnten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als erstes sahen wir „Prinzessin“, ein Wettbewerbsbeitrag.&lt;br /&gt;Von der Problematik, die dieser Film aufgreift, nämlich umherziehende, sich prügelnde Mädchen (oder sollte ich sagen junge Frauen?) hatte ich schon gelesen . Der Bericht über diese Mädchenbanden befremdete mich. Das solch filigrane Wesen, denn sie waren, nach den Fotos zu urteilen, alle schlank und äußerst weiblich anzusehen, solch eine Aggression in sich und aus sich heraus trugen, machte mich betroffen. Die Brutalität und Aggressivität ihrer Vorgehensweise scheint denen der Männer in nichts nachzustehen.&lt;br /&gt;Und genau diesem Thema widmete sich der Film „Prinzessin“. Plattenbauleben, Aussiedlergeschichte, keinen Job, kein Zuhause, all das spielt hinein, in das Leben der vier Mädchen, die zusammen im wahrsten Sinne des Wortes um die Häuser ziehen. Grundlose Gewalt an anderen, um eigene Frustrationen zu kompensieren, ausgelöst durch zu blonde Haare, ein zu braves Auftreten oder einfach nur vermeintlich übler Nachrede, führen zu Anzeige und so denn, wenn in diesem Fall eine der Protagonistinnin dem Termin nachkommen würde, zu Knast.&lt;br /&gt;In dem Film sind es drei deutsche Mädchen, die mit einer Russin herumziehen und deren Alltag zwischen miesen Jobs, miesen Familienverhältnissen und verbalen und tätlichen Attacken stattfindet.&lt;br /&gt;Als Russin bei den Deutschen ausgegrenzt und als jemand, der mit Deutschen herumzieht, bei den Russen ausgegrenzt, hat Katharina niemanden, zu dem sie wirklich gehört. Sie möchte nicht am abgegrenzten russischen Leben teilnehmen, jedoch die fordernde, aber auch die schützende Stärke der Mädchengang ist nicht in letzter Konsequenz ihr zuhause. Zu brutal scheint ihr das Vorgehen der Anführerin, eines missbrauchten, von Zuhause herausgeschmissenen jungen Mädchens, deren einziges Mittel zu überleben nur noch Schläge, Härte, Großtuerei und Abzockerei ist. In den Loyalitäten der Familie aber auch der Freundin gegenüber gefangen, ist es schwer für Katharina, ihren eigenen Weg, jenseits all dessen zu finden. Immer wieder fordern beide Seiten ihren Tribut und ziehen sie so in am Ende nicht aufzulösende Situationen.&lt;br /&gt;Beeindruckt hat mich das Thema und dessen konsequente Umsetzung. Auch, wenn in dem Film „nur“ drei Übergriffe tatsächlich zu sehen sind, ist die Aggressivität, der Wunsch, mit einem Schlag tatsächlich endlich ein Problem weniger zu haben, immer vorhanden. Die Bereitschaft zu Streit, regelrecht die Suche nach einem Grund zuzuschlagen, um sich tatsächlich stark genug zu fühlen, zeigt sich in fast allen Szenen.&lt;br /&gt;Der Film endet ohne eine Lösung zu bieten. Das wäre zu einfach. Stattdessen lässt es die Regisseurin eskalieren und fordert eine Entscheidung. Für uns ist diese leicht zu treffen, aber ob sie für solche Mädchen tatsächlich leicht zu treffen wäre?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/dd1dc3a48d8527f5ebe1bc952d279eee-1004_600x450.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/dd1dc3a48d8527f5ebe1bc952d279eee-1004_600x450.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der zweite Film war „Der Rosinenberg“ von Trevor Peters.&lt;br /&gt;Ein wunderbarer Film über ein Fleckchen Erde in Mecklenburg-Vorpommern, das „Rosinenberg“ genannt wird.&lt;br /&gt;Der Film ist ein Porträt über drei Männer, Künstler, die jeder für sich eines der drei Häuser auf dem abgelegenen „Rosinenberg“ bewohnen, über deren Beweggründe, in dieser Abgeschiedenheit mehr oder weniger allein zu leben , aber auch der Geschichte dieses Fleckchen Erde und der Entstehung des Namens „Rosinenberg“. Am Ende ist es ein Stück mecklenburgische Geschichte, das erzählt wird und das so oder ähnlich in jedem anderen Dorf passiert sein kann. Der Film wird in wunderbaren Bildern und Worten erzählt, die einen immer wieder Schmunzeln lassen, aber auch zum Nachdenken bringen und die für mich persönlich genau die Gedanken und Empfindungen darstellen, die auch mich einmal bewogen haben, hierher zu kommen.&lt;br /&gt;Schönster Satz (sinngemäß): „Von den Menschen hier würde ich mir wünschen, dass das, was wir hier machen als Arbeit angesehen werden würde.“ Dafür habe ich tiefes Verständnis, aber das werde auch ich sicher nie erleben.&lt;br /&gt;Trotzdem oder gerade deswegen, es gibt kein schöner Land.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Den dritten Film „Burning Life“ habe ich größtenteils verschlafen.&lt;br /&gt;Ewige Dunkelheit und schlechte Luft forderten ihren Tribut, jedoch entlarvte sich der Plot, nachdem er recht stark begonnen hatte, schnell als Thelma &amp; Louise Adaption, transferiert in die Wendezeit Deutschlands. Doch die Dichte am Original, sofern den Thelma &amp;amp; Louise das Original ist, machte die Geschichte nicht mehr allzu spannend für mich. Nett waren immer wieder die kleinen Randszenen, in denen deutlich wurde, wie West und Ost aufeinander zugingen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Alles in allem haben wir schöne und spannende Filme gesehen, die gerade auf „Der Rosinenberg“ bezogen, diesen Tag mehr als bereichert haben und das Sitzen in dunklen Kinosälen trotz des Wetters rechtfertigen konnten. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://picasa.google.com/blogger/" target="ext"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 0px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 0px; BACKGROUND: 0% 50%; PADDING-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-TOP: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px; moz-background-clip: initial; moz-background-origin: initial; moz-background-inline-policy: initial" alt="Posted by Picasa" src="http://photos1.blogger.com/pbp.gif" align="middle" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114681965313419691?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114681965313419691/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114681965313419691' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114681965313419691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114681965313419691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/tag-zwei-auf-dem-schweriner.html' title='Tag zwei auf dem Schweriner Filmkunstfest'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114672775388845754</id><published>2006-05-04T08:27:00.000+02:00</published><updated>2006-05-04T09:37:48.973+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewegende Bilder'/><title type='text'>"Der Schläfer"</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/unbenannt.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/unbenannt.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Durch meines Angeliebten Theatergruppe, sind wir stolze Besitzer einer Dauerkarte für das 16. Filmkunstfest Schwerin. Dankbar nehmen wir das kulturelle Angebot an und werden in den nächsten, vermutlich wunderbar sonnigen Tagen in mehr oder weniger kleinen, dunklen Schachteln sitzen und die Augen auf bewegte Bilder richten.&lt;br /&gt;Gut, das ich mir gestern in unserem Garten einen Sonnenbrand zugezogen habe. Der kann sich währenddessen in einen wunderbaren Braunton transformieren und dabei werde ich, hoffentlich, noch gut unterhalten. Am Ende wird man mir den Verzicht auf Licht trotzdem nicht anmerken.&lt;br /&gt;Gestern war Eröffnung. In dem Glauben, wir würden nur einen Film sehen, hatten wir uns nicht bevorratet und auch noch nichts gegessen. So könnten wir anschließend noch bei Susi und Volkmar einkehren und uns den Bauch vollschlagen. Denkste! Ich hatte ja keine Ahnung, an welch wichtigem Event ich teilhaben durfte. Am Ende teilte man sich den Kinosaal unter anderem mit den oberen Fünfzig Schwerins und durfte an Reden und einem Musikprogramm teilhaben.&lt;br /&gt;Währenddessen wurde es in dem großen, an sich sehr schönen, aber nicht klimatisierten Capitol 1 heißer und heißer und der Wunsch nach Getränken und einem Badeanzug drängender und drängender.&lt;br /&gt;Als der Hauptfilm gegen 21.30h endlich begann, saßen wir bereits seit zwei Stunden in unserer eigenen Suppe und zwei weitere Stunden sollten noch folgen. Die ersten gaben nach einer Viertelstunde auf. Andere blieben, aber zogen es vor, den Film mit geschlossenen Augen eher mental zu erleben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Film selbst läuft nur 100 Minuten und ist trotzdem entschieden zu lang. Der Plot als solches ist spannend und vielschichtig, aber der Regisseur war zu bemüht, zu ambitioniert. Er schwieg, wo es Bilder und Worte gebraucht hätte, zog in die Länge, wo Kürze Würze gewesen wäre und auf bestimmte Bilder hätte man verzichten können.&lt;br /&gt;Es stellt sich die Frage, ob der Dogma-Stil gewollt war oder ob das Geld nicht gereicht hat. In beiden Fällen hätte ich auf Aufnahmen, die normalerweise einer starken technischen Unterstützung bedürften, wie z.B. Tanzszenen im Lichtgeflacker der Großraumdisco, verzichtet, aber vielleicht habe ich den Gedanken hinter diesen Bildern nicht verstanden.&lt;br /&gt;Auch der vermeintlich dokumentarische Eindruck ist nicht ausreichend konsequent. Gern hätte ich mehr Gesichter, mehr Können von den Schauspielern (auch Mimen genannt) erleben wollen und nicht nur das ewige Gefühl hinter ihnen herzurennen oder in ihren stark verschatteten Gesichtern nach Regungen zu suchen, während eben diese Schatten ihnen die Möglichkeit des Ausdrucks nehmen.&lt;br /&gt;Am Ende wurde der Film vom Regisseur als politischer Film eingeordnet, aber wenn ich ehrlich bin, der BND-Aspekt wirkte hintergründig im Gegensatz zur privaten Dreiecksbeziehung. Natürlich wird in diesem Fall das Private politisch und das Politische privat, das eben macht den Plot trotzallem spannend und vielschichtig, doch scheint mir der Regisseur nicht an die gesteckten Ziele heranzukommen.&lt;br /&gt;Am Ende habe ich den entscheidenen Faden verloren und so blieben für mich zwei Fragen offen: Hätte er dem Farid das Alibi ohne zu lügen geben können und schläft die Oma oder ist sie gestorben?&lt;br /&gt;Aber es war auch so verdammt heiß und stickig. Nach über vier Stunden in einem solchen Raum kann es schon zu Konzentrationsschwächen kommen. Man möge mir verzeihen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schönster Satz in diesem Film:&lt;br /&gt;"Das Schlimme ist, man kann jeden verstehen."&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein besseres Schlusswort kann auch ich nicht finden.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114672775388845754?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114672775388845754/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114672775388845754' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114672775388845754'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114672775388845754'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/der-schlfer.html' title='&quot;Der Schläfer&quot;'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114655544265783932</id><published>2006-05-02T09:31:00.000+02:00</published><updated>2006-05-02T09:41:01.673+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Go, ALBA, Go!</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Gut geruht und von der Sonne verwöhnt sollte unser letzter Tag ein Tag der Kontraste werden.&lt;br /&gt;Endlich das Frühstücksproblem gelöst, gingen wir zu Fuß die Friedrichstraße entlang und besorgten uns bei Kamps die nötigen Frühstückskomponenten und zogen weiter.&lt;br /&gt;Das hätten wir gleich machen sollen. Deren Brötchen sind die besten. Kleine Ziele vor Augen, doch streunend und schlendernd das große immer im Blick – die Stadt. Auch das hätten wir gleich so machen sollen. Unser Weg führte uns zum Holocaust Mahnmal. Ich möchte hier nicht interpretieren, denn das wäre sicher vermessen, doch eines kann ich sagen – wäre ich Einwohner dieser Stadt, oft, sehr oft, wäre ich hier:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/stele.1.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/stele.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/stele.2.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/stele.2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/stele.3.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/stele.3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Nachdem wir uns fast vier Stunden zwischen den Stelen und im Haus der Information aufgehalten hatten, mussten wir uns auf den Weg zurück zum Hotel machen.&lt;br /&gt;Um 18.00h wurde in der Max-Schmeling-Halle das Basketballspiel ALBA Berlin gegen EWE Oldenburg angepfiffen und wir wollten zumindest noch die Schuhe wechseln. Das bedeutete für uns auch zurück in die normale Welt.&lt;br /&gt;Die Play Off wurden eröffnet. ALBA war nie wirklich in Gefahr und gewann mit 102 : 92, doch schön anzusehen war es trotzdem und die Stimmung in der Halle ist tatsächlich so großartig, wie ich es von den Live-Übertragungen her kenne.&lt;br /&gt;Das ist einer der wenigen Gründe, die mich manchmal hadern lassen, auf dem Land zu leben, denn Schwerin wird sich wohl nie zur Basketballliga hochspielen können. Gibt es überhaupt eine Mannschaft? Eine Mannschaft wie ALBA life zu sehen, macht wirklich Spaß, auch wenn die Spieler meiner ersten Stunde mit ALBA leider schon fast alle nicht mehr da sind.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Am Ende gerieten wir von der stark heterosexuellen und auch testosterongeschwängerten Welt in die homosexuelle und ebenso testosterongeschwängerte Welt des „Schall und Rauch“.&lt;br /&gt;Ein erneuter Kontrast, aber wahrlich kein schlechter. Lecker Essen, nettes Ambiente, sehr nette Bedienung und lauter lange, trainierte Jungs, mit so kurzen Haaren, das ihre Köpfe, passend zu WM und Berliner Fernsehturm, Fußbällen glichen.&lt;br /&gt;Nur die Musikauswahl war wirklich schwul. Torsten und Ingo wissen an dieser Stelle sicher schon ziemlich genau, was gespielt worden ist. Richtig, wir kennen das alles noch aus alten „Image“-Tagen.&lt;br /&gt;Am Ende erfuhren wir, das man sich zu einem adäquaten Preis einmieten kann (inkl. Frühstück!).&lt;br /&gt;Uns so haben wir am Ende sogar noch eine nette Bleibe gefunden, wenn auch nicht mehr für diese Tage. Prenzlauer Berg ist ne schöne Ecke. Darauf werden wir sicher zurückkommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber jetzt warten auf mich hoffentlich zuhause nackte Schafe, ein nicht nackter Hund und komponierende Freunde. So long, Berlin, bis zum nächsten Mal. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114655544265783932?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114655544265783932/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114655544265783932' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114655544265783932'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114655544265783932'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/go-alba-go.html' title='Go, ALBA, Go!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114646689339941064</id><published>2006-05-01T08:58:00.000+02:00</published><updated>2006-05-01T09:02:58.806+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Wo sind sie, all die Berliner?</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/hannibal.1.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/hannibal.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Zu behaupten, ich hätte gestern keinen einzigen Berliner gesehen, wäre eine Lüge, denn mit dem Einen, den ich definitiv verorten konnte, hatte ich keinen guten Start.&lt;br /&gt;In besagtem Kreuzberger Café wollten wir, wie jeden morgen, frühstücken. An Sonntagen ist der Freund des normalen Frühstücks bekanntermaßen in der Hölle des Brunch gefangen, doch in der Karte wird extra darauf hingewiesen, das an Sonntagen neben dem Brunch nur ein bestimmtes Frühstückssortiment angeboten wird. Ich war begeistert, denn ich, kein großer Fan des Brunch, sollte hier die Möglichkeit haben, trotzdem regulär zu frühstücken.&lt;br /&gt;Wie sich herausstellen sollte, jedoch nicht jeden Sonntag, da, so wurde mir mit entsprechender Berliner Schnauze und in passendem Lehmannschen Lokalkolorit schnell klargemacht, jene Regelung nicht an verlängerten Wochenenden und Feiertagen gilt. Hurra!&lt;br /&gt;Weiter ging es, auf den großen Flohmarkt am Ostbahnhof. Hier sollten all die wahren Berliner zu treffen sein, doch nach dem Eintauchen in die Menge wurde schnell klar, das die wenigen wahren Berliner, sich hinter den Standtischen befanden, während vor diesen in vielen deutschen Dialekten und fremden Zungen gesprochen wurde. Ich gestehe, auch ich natürlich kein Berliner, hatte das Gefühl nicht am richtigen Ort zu sein und nachdem wir uns den hundertsten Tisch mit alten DDR-Devotionalien angeschaut hatten, entschieden wir, uns irgendwo an der Spree in die Sonne zu legen und die Stadt für einen Moment die Stadt sein zu lassen.&lt;br /&gt;Eine gute Idee, auch wenn der wirklich kleine Park an der Spitze einer Landzunge im Osten der Stadt noch immer nicht klein genug zu sein schien, um von Touristen nicht beachtet zu werden.&lt;br /&gt;Am frühen Abend beschlossen wir, im Hotel zu essen und den Abend friedlich und stressfrei ausklingen zu lassen, doch nein, auch dies sollte uns nicht gegönnt sein. Auf Grund einer Feier war der Restaurantbetrieb heute eingestellt worden, aber in der Bar könnten wir, allerdings zum vollen Preis, essen. Wir schauten uns an – nö!&lt;br /&gt;Also noch mal ins Auto gesetzt, zum x-ten Mal an den Reisegruppen und deren Bussen am Checkpoint Charlie vorbeigequetscht und uns auf die Suche nach dem Italiener gemacht, den wir vor vier Jahre so toll fanden. Kaum war er gefunden, befanden wir uns, auf der Suche nach einem Parkplatz, mitten in Berlins Fressmeile, wie es schien. Ein Restaurant direkt an das andere gebaut und siehe da – ein Inder.&lt;br /&gt;Schnell wurde aus Italienisch (das können wir auch in Schwerin essen) Indisch und kaum saßen wir, wurde mir klar, das auch hier kein wahrer Berliner zu finden sein würde. Es gab eine Quotendeutsche unter den Bedienungen, was nicht weiter tragisch war und die Gäste kamen aus aller Herren Städte und Länder, nur nicht aus Berlin. Wir saßen auf der Terrasse und an uns zog die zumeist englischsprechende Menge vorbei.&lt;br /&gt;Stimmt ja, wir befanden uns hier im zweiten Bermuda-Dreieck der Berliner Galerieszene und es war der letzte Tag des Galeriewochenendes. Jetzt verstand ich. Aber das Essen war trotzdem lecker.&lt;br /&gt;Im Hotel angekommen, schauten wir Polizeiruf 110, der in Schwerin spielt. Ein bisschen Heimat, aber nein, neuer Partner und einfach mal nach Wismar verlegt das Ganze.&lt;br /&gt;Naja, zumindest dichter dran als wir es hier sind. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114646689339941064?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114646689339941064/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114646689339941064' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114646689339941064'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114646689339941064'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/05/wo-sind-sie-all-die-berliner.html' title='Wo sind sie, all die Berliner?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114634424337172097</id><published>2006-04-29T22:47:00.000+02:00</published><updated>2006-05-01T08:54:05.736+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Berliner Art</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/galerie.berlin.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/galerie.berlin.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Wurde unsere Ankunft einen Tag zuvor noch von der Sonne begleitet, wurde heute nach dem Aufziehen der Gardinen schnell klar, das die nette Verkäuferin im Fossilshop eine gute Intuition besaß, als sie mir gestern unaufgefordert einen Regenschirm zu meiner neu erworbenen Uhr einpackte.&lt;br /&gt;Sollte es heute doch zur Pfaueninsel gehen, aber ach, beim Frühstück im Kreuzberger Café Hannibal musste ich auch mir eingestehen, dass das Wetter wohl nicht mehr aufklaren würde.&lt;br /&gt;Dann sollte es eben Kunst werden. Das Galeriewochenende lädt ein und stand eh auf unserem Plan, wenn auch nicht, zumindest auf meinem, an oberster Stelle. Zu merkwürdig finde ich den Kunstmarkt als solchen. Das etwas so seelenvolles so zu Markte getragen wird, tatsächlich modischen Strömungen unterworfen werden kann und einem sich um sich selbst drehenden Gequatsche ausgesetzt werden darf, macht mich immer wieder fertig.&lt;br /&gt;Man verstehe mich nicht falsch, denn ich liebe es, Kunst im Original zu sehen und ich bin mir auch des existenziellen Hintergrunds des Künstlers und der damit verbundenen Notwendigkeit des Verkaufs bewusst, aber oft habe ich das Gefühl, das es nicht um die Kunst geht sondern eher um die Geschichte dahinter.&lt;br /&gt;Viele Bilder wirken erst richtig, wenn die entsprechende Legende drum herum gerankt wird und der Galerist fungiert als Erzähler. Betritt man eine Galerie ist es seine Aufgabe, einen mit eben diesen Geschichten zu umgarnen und für den Künstler einzunehmen. Davon lebt der Künstler, davon lebt der Galerist.&lt;br /&gt;Meine Art, mir Bilder anzuschauen ist jedoch keine solch akademische. Entweder es berührt mich oder nicht. Natürlich hilft manchmal die Geschichte als Träger, aber letztendlich ist Kunst Kommunikation und wenn ich mich nicht angesprochen fühle, wird es verdammt still. Fühle ich mich jedoch angesprochen, verstehe ich nicht zwingend die Sprache des Künstlers. Er könnte etwas ganz anderes gemeint haben als ich in seinem Werk gesehen habe, doch auf einer tieferen Ebene verbindet sich etwas.&lt;br /&gt;Ein Freund sagte einmal, das er Kunst nie außerhalb einer Galerie kaufen würde. Vermutlich geht er davon aus, das es erst qualitativ Kunst ist, so denn diese durch einen Galeristen manifestiert worden ist. Ich würde Kunst überall lieber kaufen als in einer Galerie, denn etwas so individuell Geschaffenes kann auch nur individuell gesehen werden und ich traue mir generell die Unterscheidung selbst zu. (Natürlich ist mir bewusst, das es akademische Zweige gibt, die sich mit nichts anderem als der technischen Beurteilung von Kunst beschäftigen, das auch für manchen Sammler der steigende Wert als wichtiger Maßstab zum Kaufen dient und er sich entsprechend mit einem Galeristen seiner Wahl verbindet, doch wenn man sich nur davon leiten ließe, würde ein Van Gogh bis heute nicht gezeigt.)&lt;br /&gt;Aber zurück nach Berlin. Wir tauchen also ein in das erste von zwei Bermuda-Dreiecken der Berliner Kunstszene, welches zu unserer Freude um unser Hotel herum verstreut liegt. Man soll sich ja bekanntermaßen das Beste bis zum Schluss aufheben, doch schon in der ersten Galerie war uns klar, dass das gerade Gesehene kaum zu toppen sein würde. Marcel Odenbach heißt das Genie hinter den ca. vier Meter langen und zwei Meter hohen Collagen (für das Hochkantformat muss man nur die Zahlen tauschen). Bilder, die aus zehn Meter Entfernung wie fotorealistisch gemalte Sujets wirken, zerfallen bei näherem Herangehen in tausende passend eingefärbte Einzelbilder, partiell durchbrochen von Strukturen aus farbigem Fotokarton, die eine ganz eigene Erzählebene entwickeln. Abgesehen von der ungeheuren Fleißarbeit, die hinter jedem Bild steckt, ist es eine beeindruckenden Gedankenwelt, die in der Dopplung der Betrachtungsweisen für den künftigen Besitzer vermutlich noch in Hundert Jahren spannend sein wird, so denn er so alt wird. Ich habe von dem Kauf eines Katalogs abgesehen, da dieser nicht einmal im Ansatz wiederzugeben vermag, was wir in Natura sehen durften. Die Preise für die Bilder sind gerechtfertigt exorbitant und die Ausstellung schon fast verkauft.&lt;br /&gt;Als nächstes schauten wir uns die Nahaufnahmen von Kühen, Pferden, Hunden und anderem Getier des Finnen Esko Männikö an. Nach Odenbachs Bildern schwer, sich einzulassen, doch meine Liebe zur Spezies Tier als solcher und die teilweise absolut verrückten Aufnahmen des Finnen nahmen mich gefangen. Schwer zu beschreiben, doch die Nahaufnahme eines geschlossenen Pferdeauges trieb mir fast die Tränen in die Augen. Vielleicht, weil ein Fluchttier das Vertrauen besaß, ihn in einem solch entspannten Moment so nah an sich heranzulassen mit soetwas fremden wie einer Kamera und einem Blitz. Schnappschüsse waren es nur in dem Sinne, das ein Tier nicht in einer Bewegung verharrt. Der Rest ist reines Vertrauen. Alles ist herrlich erdig. Man sieht, das er hauptberuflich jagd und fischt, zumindest wenn ich die Galeristin richtig verstanden habe. Englisch scheint hier fast Erstsprache zu sein. So ist zumindest mein Eindruck, sooft, wie man mich entweder erst auf Englisch und dann auf Deutsch angesprochen hat oder, wie eben die Galeristin des Finnen, einfach ignoriert hat, das ich Deutschsprachig bin und fröhlich ohne Punkt und Komma geplaudert hat – eben auf Englisch. Mir blieb es, höflich zu nicken, in einfachsten Englisch zu fragen und mich endgültig an den Gedanken zu gewöhnen, das ein Sprachkurs zur Auffrischung mal wieder einen Gedanken wert wäre. Ich fühle mich auf globaler Ebene zurückgelassen. Vermutlich das Los der Übergangsgenerationen, oder doch nur mein eigenes?&lt;br /&gt;Nach den Bildern des Finnen folgte viel für mich unverständliches mit mal mehr mal weniger beeindruckenden Aspekten. Etwas fiel jedoch auf, Männer in dieser Szene, ob jung, ob alt scheinen sich generell sehr zugetan zu sein und die klassische Besucherpaarung besteht aus älteren Herren begleitet von jungen Frauen, während ihre älteren Ehefrauen alternativ mit ihrer gleichaltrigen Freundin unterwegs sind.&lt;br /&gt;Davon abgesehen scheinen in Galerien arbeitende Kunststudentinnin grundsätzlich groß, schlank, apart und volllippig zu sein. Sehr nett.&lt;br /&gt;Am Ende des Rundgangs brach mir noch die Plastik eines nassen, eine Kaugummiblase machenden Eisbären des Künstlers Michael Nitsche das Herz. Vielleicht springe ich doch noch über meinen Schatten und kaufe vom System?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;                                    &lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/eisb??r.2.0.jpg"&gt;&lt;img style="CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/eisb%3F%3Fr.2.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114634424337172097?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114634424337172097/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114634424337172097' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114634424337172097'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114634424337172097'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/04/berliner-art.html' title='Berliner Art'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114625420235619977</id><published>2006-04-28T21:54:00.000+02:00</published><updated>2006-04-28T22:02:04.846+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Yes, Berlin, I´m here.</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/berlin.1.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/berlin.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich sitze hier, auf dem reinweißen Bett eines vier Sterne Hotels, das Fenster ist offen und erlaubt mir einen Blick, na klar, in den Hinterhof und all die anderen Zimmer des Hotels.&lt;br /&gt;Lange ist es her, das ich auf diese Weise und vor allem auf diesem Niveau genächtigt habe, wenn ich unterwegs war, doch schon als ich den Gang entlang Richtung Zimmer laufe, steigt dieser Geruch in die Nase. Aus was auch immer er besteht, in jedem Hotel riecht es so – in jeder Stadt, in jedem Land und vermutlich auch auf jedem Kontinent, so denn die Anzahl der Sterne stimmt. Generell finde ich die Gleichförmigkeit solcher Hotel befremdlich. Ein ganzes Haus, in dem fast jedes Zimmer gleich aussieht, in dem es fast überall gleich riecht und in dem nur das Personal in den entsprechenden Uniformen wirklich mit seinem Umfeld verschmilzt, ist nicht gerade der Ort, der wohlige Heimeligkeit ausstrahlt.&lt;br /&gt;Ich wollte jedoch, wenn ich schon nicht weit komme, zumindest auf irgendeine Weise das Gefühl von Urlaub erfahren und sei es nur durch Zimmerservice und eine Sauna im Haus.&lt;br /&gt;Kaum das ich eine Stadtgrenze überquere, deren Einwohnerzahl die Million überschreitet, wittere ich Einkaufsmöglichkeiten. Ich habe viel Landleben zu kompensieren und genau dafür habe ich den halben Tag heute genutzt. Für die Kultur bleiben mir schließlich noch vier weitere Tage.&lt;br /&gt;Und nun schmerzen meine Füße, wie nicht anders erwartet, vor mir stapeln sich Bücher und Cds, frisch erworben als würde ich ab morgen nie wieder etwas kaufen dürfen und durch das Fenster dringt der vermutlich nie ruhende Stadtlärm.&lt;br /&gt;Ein Geräusch, das ich so nicht mehr gewohnt bin und das es mir unentwegt unter die Nase reibt – ich bin nicht mehr zuhause. Endlich! &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114625420235619977?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114625420235619977/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114625420235619977' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114625420235619977'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114625420235619977'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/04/yes-berlin-im-here.html' title='Yes, Berlin, I´m here.'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114585860602935904</id><published>2006-04-24T07:34:00.000+02:00</published><updated>2006-04-24T08:13:42.416+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Entschuldigung, aber....</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/04_43_deutsche.0.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/400/04_43_deutsche.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich kam in letzter Zeit nicht immer zum Nachrichten schauen. Gestern jedoch schon. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Angela Merkel spricht von "Demokratieabbau" und Schäuble, kaum hat er sich für seine blonde und blauäugige Wortwahl in Bezug auf den "Potsdam-Vorfall" entschuldigt, rechtfertigt sinngemäß das Ereignis (oder sollte ich sagen "die Ereignisse" in Hinblick auf alles, was in den letzten 15 Jahren diesbezüglich passiert ist) damit, das eine Bevölkerung, die soetwas (Ausländer) nicht gewohnt sei, natürliche Angst habe.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Äh....hallo?....Ist das noch mein Land?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114585860602935904?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114585860602935904/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114585860602935904' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114585860602935904'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114585860602935904'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/04/entschuldigung-aber.html' title='Entschuldigung, aber....'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114569043491872557</id><published>2006-04-22T09:02:00.000+02:00</published><updated>2006-04-22T09:28:29.856+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Fuck you – fuck me oder Das Primitive lebt</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/arrowreversed.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/arrowreversed.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Das Primitive in uns lebt und liebt, rast und siegt.&lt;br /&gt;Es kann nur geradeaus, es kann nur laut, es kann nur direkt, es kann nicht anders. Im Viktorianischen an den Rand gedrängt und fast ausgestorben, erfreut es sich jetzt, im Zeitalter der Hochtechnologie, so großer Beliebtheit, das man glauben könnte, die Steinzeit feiert ihr Comeback.&lt;br /&gt;Aber wen wundert es, hat es doch durch Internet, Handy, Privatfernsehen und digitalisierte Medien eine ganze Welt für sich gefunden.&lt;br /&gt;Mit Einzug dieser Technologien konnte sich das Primitive aus dem Untergrund wie ein Lauffeuer in das allgemeine Leben ausbreiten, Kanäle besetzen und besitzen und den Inhalt des unteren Teil so mancher Ladentheke, nicht immer um Erlaubnis fragend, in jeden angeschlossenen Privathaushalt liefern.&lt;br /&gt;Die Schamgrenze, ein wichtiger Bestandteil des In Schach Haltens des Primitiven, fiel der Möglichkeit der Anonymität zum Opfer. Fern des Gesichts, des Blick und des unmittelbaren Urteils des Anderen lässt sich alles so viel leichter sagen und zeigen als manch einem lieb ist.&lt;br /&gt;Das ist nicht immer unwillkommen, würde ich behaupten. Hin und wieder hat das Nicht um den heißen Brei reden auch seinen Reiz, aber die Frage nach dem richtigen Moment ist diffizil.&lt;br /&gt;Das Wann und das Wie erfordern eine Raffinesse, die im direkten Widerspruch zum Primitiven steht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ohne generalisieren zu wollen, denke ich, das sich so manchem Mann (vermutlich auch genug Frauen) durch Internet und Handy Wege eröffnet haben, das nicht vorhandene Talent zum Flirten zu kompensieren.&lt;br /&gt;Das klingt im Internet dann ungefähr so:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Wie alt? – Wie siehst du aus? - Hast Foto? – Worauf stehst du? – Willst ficken?“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Abfuhr kommt, ist sie auf Grund der räumlichen Trennung weniger schmerzhaft. Würde die holde Maid neben diesem Affen stehen, würde sie ihn vermutlich nicht nur wegklicken sondern wegkicken.&lt;br /&gt;Im Bewusstsein, das ihm das erspart bleibt, glaubt er, sich nicht bemühen zu müssen. Irgendeine wird schon anbeißen. Kaum vorstellbar, aber es soll schon geklappt haben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite gibt es den typischen Fall von nicht redegewandt, aber dennoch auf einen gewissen äußeren Rahmen bedacht. Dieser ist für ihn eigentlich nicht wichtig, aber er geht davon aus, das er für sie wichtig ist.&lt;br /&gt;Da kommt erst ein „Wie geht´s?“ vor „Wie alt?“ bzw. „Wie siehst du aus?“ und ein „Was machst du so?“ vor dem Rest. Wenn die holde Maid jedoch nun versucht, ernsthaft ein Gespräch aufzubauen, fliegt die Tarnung schnell auf. Denn nach dem Austausch der Interessen jenseits dessen, worum es eigentlich geht, stellt sie schnell fest, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;das keine Gemeinsamkeit die intellektuelle Ebene füttert.&lt;br /&gt;Ihn stört das nicht, sie jedoch schon und lehnt ihn als zukünftigen Partner für was auch immer ab.&lt;br /&gt;„Ich treffe mich lieber. Von Angesicht zu Angesicht spricht es sich doch leichter.“, versucht er noch zu locken, doch sie durchschaut es und lässt dies auch durchblicken.&lt;br /&gt;Dann der nette Versuch eines Tricks von ihm: „Immer glauben alle Frauen, das es nur um das Eine gehen würde. Das Mann sich auch einfach nur unterhalten und Freundschaften aufbauen will, glaubt niemand.“&lt;br /&gt;Wenn sie dann aber sagt: „Wenn ich mich treffe, dann nur für das eine. Alles andere habe ich schon.“ kommt prompt: „Na, dann passt es doch!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auch die SMS ist nicht zu unterschätzen. Hat es nun doch jemand geschafft, vermutlich auf charmantere Art, die Handynummer der holden Maid zu ergattern, bricht das Gerüst relativ schnell zusammen. Ein Foto oder ein erstes Treffen vorrausgesetzt, folgt meist auf eine erste noch harmlose Test-SMS sogleich die erste Anzüglichkeit und während bei der direkten Gegenüberstellung die holde Maid errötend lächeln oder gar kichern würde und dieses nun eine Zärtlichkeit und vielleicht den ersten Kuss zur Folge hätte, lächelt sie bei der SMS im stillen, sieht sich aber gezwungen zu antworten, damit auch er mitbekommt, das sie lächelt. Jedoch entgeht ihm das zarte Erröten und statt sich einfach zu freuen, das er positiv aufgenommen wurde (die zärtliche Geste muss leider ausbleiben), glaubt er, den Kontakt auf keinen Fall abreißen lassen zu dürfen und schreibt weiter: „Wenn ich jetzt bei dir wäre, dann würde ich....“ (wahlweise „...würden wir....“) und schon hat das Primitive wieder Freigang. Statt es zu tun, erzeugt er die entsprechende Fantasie, um es dann beim nächsten Mal tun zu können.&lt;br /&gt;Ein Cleverle – wenn es nicht so durchsichtig wäre. Kann trotzdem klappen oder vielleicht gerade deswegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gebe zu, es ist nicht immer leicht. Letztendlich wollen wir wohl alle dasselbe und generell ist gegen ein paar Deftigkeiten nichts einzuwenden – wo und wenn sie passen – aber ich finde es traurig, das so manch ein Ritual derzeit einen leisen Tod stirbt, das neben der optischen und der intellektuellen Komponente, die der sexuellen Kompatibilität, nicht nur hinzugekommen sondern offensichtlich für manch einen zur entscheidenden Frage geworden ist.&lt;br /&gt;Der Schutz der Anonymität bietet den Verunsicherten Möglichkeiten, die sie sich im wirklichen Leben nur schwer erarbeiten hätten können und ich selbst erkenne den Vorteil, aber dennoch - ist das gleich ein Grund, seine Manieren über Bord gehen zu lassen und das allzu Menschliche zu entmenschlichen?&lt;br /&gt;Oder will hier vielleicht jemand ernsthaft mit seinem Handy......?&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Grunz!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114569043491872557?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114569043491872557/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114569043491872557' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114569043491872557'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114569043491872557'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/04/fuck-you-fuck-me-oder-das-primitive.html' title='Fuck you – fuck me oder Das Primitive lebt'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114529486908668740</id><published>2006-04-17T19:24:00.000+02:00</published><updated>2006-04-17T19:27:49.103+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Entzauberung</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/_40783158_diving_2.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/_40783158_diving_2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;„Be smart – don´t start“ – seit bald einem Jahr befindet sich ein Kugelschreiber mit dieser Aufschrift in meinen Haushalt.&lt;br /&gt;Ich bekam ihn, um im letzten Sommer das Übergabeprotokoll des alten Hauses zu unterschreiben.&lt;br /&gt;Schon damals fand ich diesen Satz irritierend, ja regelrecht unpassend, wenn man die Tatsache betrachtete, das der Anlass der zu leistenden Unterschrift bedeutete, etwas zu beenden, um etwas anderes anzufangen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seitdem kreuzt er immer wieder meinen Weg, wenn es gilt, sich etwas zu notieren und immer wieder halte ich in der Nutzung inne und betrachte ihn. Es ist einer von diesen „ökologischen“ Einwegkugelschreibern, die statt mit Plastik mit Papier umwickelt sind. (Vielleicht ist das auch einfach nur billiger.) Er ist rot und der Satz ist mit blauen Großbuchstaben darauf gedruckt. Kein Logo, kein Sonderzeichen, keine Prägung verraten mir etwas über Sinn und Herkunft des gedruckten Gedankens. Mein einziger Anhaltspunkt: er kam aus der Hand einer Lehrerin, aber was sagt das schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Be smart – don´t start“ – nicht beginnen, stehen bleiben, sich nicht fortbewegen, innehalten – geistig, körperlich? Leben wir nicht in einer Welt, in der das Gegenteil nicht nur gepredigt sondern regelrecht vorausgesetzt wird? Was könnte jemanden veranlassen, genau diesen Gedanken zu verbreiten? Kontraproduktiv auf die Idee des Fortschreitens zu reagieren und in eigener Verweigerung innezuhalten? Aber nicht nur das, sondern, vielleicht als einen letzten Akt, diese Kampagne zu starten, um auch andere zum Stillstand zu bewegen?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Be smart – don´t start“ – zwar von Natur aus nicht die Schnellste und auch immer wieder gerne innehaltend, empfinde ich trotzdem ein gewisses Unbehagen beim Lesen dieser Aufforderung. Langsam ist gut, aber gar nichts tun? Immer wieder, so denn ich den Kugelschreiber in die Hand nehme, bin ich befremdet. Vor allem, wenn man bedenkt, wozu ein Kugelschreiber dient. Zum Schreiben einer Einkaufsliste, eines Textes, zum Notieren einer Telefonnummer oder dem Skizzieren einer Idee. Schon diese Aktion steht für einen Beginn.&lt;br /&gt;Das geschriebene Wort, die Zeichnung oder eine Reihe von Zahlen stellen das Glied zwischen Gedanken und Umsetzung, dienen dem Hirn als Brücke zur Handlung, entlassen etwas aus der Intimität des eigenen Kopfes in die Öffentlichkeit und erlauben so Verselbstständigung, sowohl des Gedanken als solchen als auch der Reaktion darauf. Etwas beginnt – ein Anruf, eine Diskussion, ein Meisterwerk oder wieder nur der Wurf des zerknüllten Papiers in den Mülleimer.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;„Be smart – don´t start“ – ist nicht letztendlich jeder Schritt, den ich tue, der Beginn von etwas und sei es nur der des Sterbeprozesses der Feuerwanze, die unter meinem Schuh mitgeschleift wird?&lt;br /&gt;Würde statt „Start“ „Stopp“ verwendet werden, würde es mit leichter fallen, zu verstehen. Aber etwas gar nicht erst beginnen? Da fallen mir die zehn Gebote ein, aber auch das will nicht so recht passen, denn mindestens eines von ihnen scheint überholt und andere bedürfen meiner Meinung nach nicht eines Satzes auf einem Kugelschreiber sondern einer guten Kinderstube, einer entsprechenden Sozialisation und einer generell gesunden moralischen Ausprägung – Glaube hin, Glaube her. Ansonsten kann man nur auf ein gutes Rehabilitationsprogramm hoffen, aber das wäre wieder „Stopp“. Gestartet wurde schon – die Verbrecherlaufbahn.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gestern nimmt Frau Claudia diesen Kugelschreiber in die Hand, liest den Text und ich erkenne ähnliche Denkfalten auf ihrer Stirn wie sie ein jedes Mal die meine zieren.&lt;br /&gt;Sie liest noch einmal, langsam, laut und schaut dann in die Runde. Gerade möchte ich ihr sagen, das auch ich diesen Satz äußerst merkwürdig finde, möchte mich mit ihr darüber austauschen, hören, was sie denkt, da sagt ihr Janne, seines Zeichens Lehrer: „Be smart – don´t start? Das ist doch die Nichtraucher-Kampagne für Teenager.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ach so. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114529486908668740?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114529486908668740/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114529486908668740' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114529486908668740'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114529486908668740'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/04/entzauberung.html' title='Entzauberung'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114505344534039653</id><published>2006-04-15T00:13:00.000+02:00</published><updated>2006-04-15T00:24:05.353+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Drei Männer - drei Meinungen</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/handwerker.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/handwerker.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich lerne.&lt;br /&gt;Natürlich lerne ich. Man hört ja nie auf zu lernen. Dieser Tage jedoch lerne ich so manches mal mehr in ein paar Stunden als sonst in einer durchschnittlichen Woche.&lt;br /&gt;Meine Lehrer sind Installateure, Elektriker oder handwerkübergreifend arbeitende Freunde.&lt;br /&gt;Winkelmaße, Quadratmeterzahlen, Kw-Werte, Abluft, Zuluft, Dampfsperren, Kältebrücken, Unterputz und Baustoffe jeglicher Art rauschen durch meine Ohren und versuchen sich in meinem Gehirn zu verankern. Ich gebe zu, damit haben sie es nicht immer leicht. Zu inflationär scheint mir der Umgang mit diesen Begriffen in meiner Gegenwart, als das ich nach vier Sätzen noch folgen könnte. Aber das es keine dummen Fragen gibt, lehrte man mich schon früh und so scheue ich mich nicht, Löcher in den Bäuchen dieser meiner Lehrer zu hinterlassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Installateur spielt bei der Entstehung eines Bades natürlich eine entsprechende Rolle. Auch beim Einbau eines neuen Heizungssystems ist er nicht wegzudenken.&lt;br /&gt;Um herauszufinden wer und vor allem was das Richtige für mich ist, entschied ich mich, drei verschiedene Firmen um ein Angebot zu bitten.&lt;br /&gt;Die Erste war die Empfehlung eines Freundes, die zweite die Empfehlung eines Nachbarn und die Dritte habe ich aus dem Internet herausgesucht.&lt;br /&gt;Drei als krumme Zahl schien mir sinnvoll, um zumindest eine mehrheitliche Empfehlung für das eine oder andere System zu bekommen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als erstes stellte sich der Herr K. von der Firma K. vor.&lt;br /&gt;Ein älterer Herr, durchaus Mecklenburger Schlag, und in Folge dessen abwartend, wortkarg und schwer zu motivieren. Schon das Zustandekommen des Termins war eine Herausforderung, denn ich hatte zuvor schon eine Woche lang mit seinem Anruf gerechnet bis endlich der empfehlende Freund den werten Herrn K. auf einen Termin festnagelte.&lt;br /&gt;Bei einer Tasse Kaffee erklärte ich ihm mein Ansinnen, entsprechend unkonkret, da ich selbst noch keine Ahnung hatte, was ich wollte. Ich erhoffte mir Anregungen und Vorschläge. Er sich offensichtlich auch.&lt;br /&gt;Erst nach einer Stunde Besprechung und einer Besichtigung der Tatorte wurde er gesprächiger, doch irritierte mich, das er wenig vermaß, kaum nach Leitungsverläufen fragte, die in diesem Haus, gelinde gesagt, etwas unübersichtlich sind und immer wieder versuchte, vielleicht um es einfacher zu machen, die Therme im Wohnbereich statt im Keller unterzubringen. Bis zum Schluss machte er auch nicht den Eindruck, als wolle er den Auftrag wirklich haben. Ich erfuhr trotzdem ein paar interessante Details über Alternativen wie z.B. Erdwärme oder eigene Stromerzeugung.&lt;br /&gt;Sein Rat war jedoch: „Bleiben sie beim Erdöl, Gas ist noch teurer!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Zweite war Herr N. von der Firma N.&lt;br /&gt;Herr N. zeichnete sich von Beginn an durch Pünktlichkeit, Bemühtheit und eine offene, freundliche Art aus. Er kümmerte sich, vermaß, erarbeitete sich den Leitungsverlauf, verstand, bot mehrere Wege, die sich nur im Groben mit denen des Herrn K. deckten.&lt;br /&gt;Ich gestehe allerdings auch, das ich das Bombardement von Fachbegriffen erst langsam sichten konnte und danke schon an dieser Stelle für die Geduld, mit der er mir die vermeintlich einfachsten Grundprinzipien einer Heizung vermittelte. Er schien, obwohl Mecklenburger, engagiert, motiviert und interessiert.&lt;br /&gt;Alle Rohstoffe, ob Holz, Öl oder ähnliches werden ebenso teuer werden und bleiben wie Gas und für Erdwärme wäre unser Haus, seiner Meinung nach, zu alt.&lt;br /&gt;Sein Rat: „Gas in Verbindung mit solarbetriebener Warmwasseraufbereitung.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Dritte, Herr D. von der Firma D., entpuppte sich schon mit dem ersten Eintreten in unser Haus als - es tut mir leid, das sagen zu müssen - Wessi. Ich, gebürtiger Wessi und werdender Ossi, halte normalerweise nicht viel von derartigen Schubladen, doch der Unterschied zu seinen Standeskollegen ist so frappierend, das es nicht zu übersehen war.&lt;br /&gt;Verabredet für drei Uhr, klingelte er um viertel nach vier und statt einer Entschuldigung und einer Vorstellung seiner Person, war „Sie sagten ja, das sie zuhause wären.“ der erste Satz, den ich aus seinem Munde vernehmen durfte. Kein guter Start. Wer mich kennt, weiß, das dieser Mann es ab jetzt verdammt schwer haben würde, mich zu beeindrucken. Wir begannen mit der Tatortbesichtigung des Bades. Er vermaß, hörte sich Vorstellungen und Wünsche an, wirkte jedoch etwas ungeduldig, ob meiner Fragen und schien es eilig zu haben.&lt;br /&gt;Als wir im Keller ankamen, bekam ich langsam ernsthafte Probleme mit ihm. Seine Art kam von oben herab, Bedenken wurden als generell unnötig verworfen und so denn ich ihn um Erklärungen bat, erntete ich nur kurze Vorträge in fachchinesisch in einem Ton, der an Borniertheit fast nicht zu übertreffen war.&lt;br /&gt;Im derzeitigen Heizungsbereich scheute er einen genauen Blick auf die Leitungen wie der Teufel das Weihwasser und bei der abschließenden Besprechung über das was und wie wollte er sich nicht hinsetzen und schaute stattdessen aus einer Höhe von bald zwei Metern weiterhin auf mich herab. Kurz war ich geneigt, ihn auf sein schlechtes Benehmen hinzuweisen und zu fragen, ob er denn überhaupt die Arbeit hier übernehmen möchte. Der Impuls versank in einem Vortrag darüber, warum mein Unbehagen gegenüber Fußbodenheizungen, die bei Erdwärme notwendig ist, nicht nur unnötig sondern regelrecht dumm sei.&lt;br /&gt;Sein Rat am Ende: „Erdwärme, alles andere hat keine Zukunft.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Drei Installateure, drei Menschen, drei Meinungen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Inzwischen sind zwei der drei Angebote eingetroffen und jetzt ratet, auf wessen ich noch immer warte und für welchen Weg ich mich entschieden habe. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114505344534039653?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114505344534039653/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114505344534039653' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114505344534039653'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114505344534039653'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/04/drei-mnner-drei-meinungen.html' title='Drei Männer - drei Meinungen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114444338838199729</id><published>2006-04-07T22:37:00.000+02:00</published><updated>2006-04-07T23:53:39.623+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Thank you for being a friend.</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/pfeil.jpg"&gt;&lt;img style="display:block; margin:0px auto 10px; text-align:center;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/400/pfeil.jpg" border="0" alt="" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;Es gibt sie, die Tage, an denen ich das Gefühl habe zu ertrinken. An denen ich spüre, wie mir das Wasser über den Kopf zusammenschlägt, es mich immer tiefer zieht und ich in dem dunkler werdenden Raum langsam die Orientierung verliere.&lt;br /&gt;Am Ende bin ich soweit, sinnentleert in den Fernseher zu starren und mir das Leben der Nachmittagsserien so sehr zu Herzen zu nehmen als wäre es mein eigenes. Das am Ende immer ein Problem gelöst wird, gibt mir ein Gefühl der Kontrolle zurück, das in meinem realexistierenden Leben komplett abhanden gekommen ist.&lt;br /&gt;Ich (v)ergehe und (v)erlaufe mich und am Ende bin ich nur auf der Suche nach einem Grund, um um mich zu schlagen – um mich zu schlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So geschehen dieser Tage. Gedanken, Organisation, Diskussion, Grundsätzliches und meine eigene „Arbeit“ forderten ihren Tribut. In einer Art Dauerschleife gefangen, schwanden Kräfte, Gelassenheit und Freude.&lt;br /&gt;Lieblingsingos Antennen fingen schon früh die Schwingungen auf und statt, wie es sicher leichter für ihn gewesen wäre, den räumlichen Abstand zwischen uns genau in diesem Moment konsequent einzuhalten, ließ er seine Beziehungen spielen, charterte unser beider Lieblingsauto und schenkte mir einen Tag.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nachts um zwei eingetrudelt, schlief er sich aus. Nach dem mittags eingenommenen Frühstück, folgten wir dem Ruf der Straße und machten uns auf den Weg nach Wismar.&lt;br /&gt;Nach Kampf mit Türen und Sitzeinstellung (und ich sag noch, das man zuviel Elektronik im Auto haben kann) ließen wir uns von einer bekannt angenehmen Stimme den Weg weisen, lehnten uns zurück und genossen die Tatsache, das mehr als die für uns üblichen 75 PS für ein leichtes Ziehen im Magen sorgten.&lt;br /&gt;Als das Ziehen in meinem Magen nicht aufhören wollte, erinnerte ich mich an die Fahrten, die wir als Familie in dem jeweils neuen BMW meines Vaters unternahmen. Der Neuwagengeruch, von vielen Männern verehrt, sorgte jedes Mal dafür, das ich mich fast übergeben musste. Nur das Öffnen des Fensters und die Konzentration auf das Ende der Fahrt konnten Schlimmeres verhindern. Ich ging von jeher davon aus, das es an den Ausdünstungen gelegen hatte, bis ich selber Fahrunterricht nahm. Nachdem ich in der Lage war, die kompromisslose Unbarmherzigkeit im Fahrstil meines Vaters zu erkennen, vermied ich es, mich in ein Auto zu setzen, an dessen Steuer er saß.&lt;br /&gt;Und welchen Grund konnte ich auf der Fahrt nach Wismar hervorbringen? Der BMW Ein(s)er hatte schon gut seine 19000 km runtergefahren, also kein Neuwagengeruch und Ingos Fahrstil ist adäquat.&lt;br /&gt;Sollte ich eine BMW-Allergie haben? Und wenn ja, gilt die auch für den Mini?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In Wismar angekommen, fanden wir, widersprüchlichen Informationen der angenehmen Stimme zum Trotz, mit Hilfe der Eisenpopel in unserer Nase den Weg zum Wasser.&lt;br /&gt;Die Nasen in den leider nicht nach Meer riechenden Landwind haltend, gingen wir über Wasser und genossen die frische Luft. Endlich sah ich etwas anderes als meine Welt. Als es zu regnen begann, setzten wir uns in ein nettes Hotelcafé und statt das ich an die Verpflichtungen dachte, die zuhause auf mich warteten, hielten wir das Personal mit nichtigen Kaffeebestellungen davon ab, vor Langeweile zu sterben. &lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/ingo.3.6.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/ingo.3.1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/ingo.4.4.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/200/ingo.4.0.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Gern hätte ich öfter geschwiegen, zugehört, wäre mehr auf dich eingegangen, Ingo, aber ich war einfach nur froh, das du da warst und mich gelassen hast.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Thank you for being a friend. Thank you for not smoking in the car.&lt;br /&gt;Love.&lt;/span&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114444338838199729?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114444338838199729/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114444338838199729' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114444338838199729'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114444338838199729'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/04/thank-you-for-being-friend.html' title='Thank you for being a friend.'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114380328840553317</id><published>2006-03-31T13:04:00.000+02:00</published><updated>2006-03-31T13:08:08.596+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>"Ich hab mich kommen sehen!"</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/Olm%202.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/Olm%202.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Von Haus aus lache ich gern, wenn es passt viel und zuweilen auch deutlich zu laut, wie viele meiner Lieben bestätigen können.&lt;br /&gt;Mein Humor zeichnet sich, für mein Empfinden, durch eine gewisse Derbheit aus und man muss mich kennen, um zu erfassen, das es ein Zeichen von Zuneigung ist, von mir liebevoll durch den Kakao gezogen zu werden.&lt;br /&gt;Ja, Raffinesse war halt noch nie meine Stärke.&lt;br /&gt;Aber Derbheit ist auch keine Vorraussetzung, um mich zum Lachen zu bringen. Ich schätze durchaus Raffinesse, sofern sie nicht von mir verlangt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was ich nicht schätze, ist die Komikerschwemme im deutschen Fernsehen. Der Wunsch so manchen Comedians, über persönliche Einbindung und platzierte Beleidigungen des Publikums Zugang zum selbigen zu erhalten oder einfach mit der Millionesten Mann-Frau-Kiste oder der dementsprechenden Neulich-war-ich-bei-IKEA-einkaufen-Story zu punkten, entnervt mich.&lt;br /&gt;Dies ist ein Grund, warum ich mir im allgemeinen Auftritte, Fernsehsendungen und DVDs dieses Genres erspare.&lt;br /&gt;Ausnahme ist für mich, allerdings auch nicht immer, Harald Schmidt, dessen Witz hin und wieder auch mal 10 Sekunden und länger braucht bis er ankommt, der beleidigt, aber immer die Gruppe, und zwar jede, und der auch über ein feines Maß an Selbstironie verfügt. Ein Zug, der von mir generell an anderen Menschen geschätzt wird.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ausgelöst durch ein Weihnachtsgeschenk, das Torsten Ingo hat zukommen lassen, stolperte ich über das Programm von Hans-Werner Olm, kurz Olm.&lt;br /&gt;„Ich hab mich kommen sehen!“ ist ein Titel, der mich in seiner Derbheit und Ironie (ganz gelungenes Verkaufsargument) ermutigte, auch mal den von mir beschrittenen Weg zu verlassen und Karten für seine Show zu kaufen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Angenehm an Olm ist, das er nicht mehr der jüngste ist (Anfang/Mitte 40), zwar noch auf dem Laufenden, aber auch in gesundem Maß entfremdet.&lt;br /&gt;Der Vorteil seines Alters ist, das er nach oben und nach unten austeilen kann. Entsprechend dürfen weder Hip Hop – Parodien noch geschlechtsübergreifende Gebrechlichkeitsdarstellungen fehlen und die Nippel von Louise Kuschinsky waren, bis sie im Publikum landeten, gelinde gesagt, erstaunlich. (Übrigens, ein nicht so schönes Detail, ihr Schlüpfer folgte!)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Etwas, das auch Olm nicht lassen kann, teilt er mit vielen Männern seines Alters: Der Hang zum Vulgären. Wenn man seine Show besucht, darf man kein Feingeist sein. Mein Vokabular hat sich um Begriffe wie ungeficktes Denkmal (alter Mensch), Muschistövchen (Sitzheizung) und, würde ich nach ihnen suchen, noch vielen anderen Fachausdrücken erweitert.&lt;br /&gt;Nichtsdestotrotz ist mir seine Art zu denken nahe.&lt;br /&gt;Wenn er sich über Anett Louisian (oder wie immer sie heißt) und ihre Pädophilen-Hymne (meine Meinung!) auslässt, über den deutschen Musikmarkt, den verweichlichten Mann als solchen, über Bambiverleihung oder Goldene Kamera, über geliftete Frauen und Models, die sich den Finger in den Hals stecken, über unerträgliche Gutmenschen und seine Art den Tsunami-Opfern zu spenden (er zahlt den Prostituierten den alten Preis, also vor der Welle), wenn er sich über all das auslässt und es mit einer gepflegten Prise politischer Inkorrektheit würzt, ist das für mich fast erleichternd. Ich bin nicht allein und das freut! Das lässt mich auch die schweren Brocken schlucken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Abschließend wäre noch zu sagen: „Herr Olm, bitte besprechen sie meinen Anrufbeantworter!“&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Diese Stimme zieht Höschen aus und wenn es auf der Bühne mal nicht mehr klappt – ich vermute es gibt nicht nur Männer, die nachts noch auf sind, durch den Fernsehdschungel zappen und sich nach ein wenig „Zuwendung“ sehnen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114380328840553317?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114380328840553317/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114380328840553317' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114380328840553317'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114380328840553317'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/03/ich-hab-mich-kommen-sehen.html' title='&quot;Ich hab mich kommen sehen!&quot;'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114346541870177669</id><published>2006-03-27T15:10:00.000+02:00</published><updated>2006-03-27T18:10:18.070+02:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Endlich!</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/fruehling2.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/400/fruehling2.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/fruehling3.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/400/fruehling3.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/fruehling1.jpg"&gt;&lt;img style="DISPLAY: block; MARGIN: 0px auto 10px; CURSOR: hand; TEXT-ALIGN: center" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/400/fruehling1.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;...und die Stare sind auch wieder da. Juhu!&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:Verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114346541870177669?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114346541870177669/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114346541870177669' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114346541870177669'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114346541870177669'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/03/endlich.html' title='Endlich!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114329664781094457</id><published>2006-03-25T15:23:00.000+01:00</published><updated>2006-03-25T15:51:34.913+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Sprachlosigkeit</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Zugegebenermaßen mag es etwas befremdlich wirken, einen Eintrag so zu überschreiben, aber es gibt sie, die Momente, in denen ich vor meinem Laptop sitze und nie wieder ein Wort schreiben möchte, mich nur aus der Tiefe meines Herzens verneigen möchte vor der Sprachkunst, Fantasie, Abstraktion, Schlagfertigkeit oder einfach der Seele des just gelesenen Blogeintrags.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gerade heute morgen habe ich den Nachrichten aus Absurdistan entnommen (&lt;a href="http://www.absurdistan.blogspot.com"&gt;www.absurdistan.blogspot.com&lt;/a&gt;), wie qualvoll und entsprechend überbewertet Schlaf sein kann und welch entsprechendes Glück darin liegt, aus diesem von dem Postboten gerissen zu werden, der ausnahmsweise einmal gute Nachricht überbringt.&lt;br /&gt;Die Abstraktion und plastische Beschreibung, der Gang in die unwirkliche und scheußliche Welt des nächtlichen Horrorszenarios lässt mich den Hut ziehen – und mich sprachlos zurück. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Aber auch nur mal einen Gedanken, seine Musikbegeisterung oder kleine Alltäglichkeiten teilt er auf vor allem humorvolle, begeisterte und begeisternde Art mit uns. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Abgesehen davon verfügt Ole aus Münster über einen außerordentlichen Musikgeschmack, wie ich seiner Rubrik „Aktuell auf dem Plattenteller“ entnehmen darf und auch in Hinblick auf herumliegende Bücher scheinen uns nicht Welten zu trennen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mit Herrn nff folge ich gern den Gedanken eines Fliegenden (&lt;a href="http://www.splitduty.blogspot.com"&gt;www.splitduty.blogspot.com&lt;/a&gt;). Den Schweizer Piloten führt es rund um die Welt und so erlaubt er mir zumindest in Gedanken seinen Spuren zu folgen und für fünf Minuten mein Dorf zu verlassen. Das Gefühl zu teilen, durch New Yorks Strassen zu gehen und sich, ob seines verdächtigen Ziellosigkeit auf eine Shoppingtarnung einzulassen, in L.A. sich im Bett von einer auf die andere Seite zu drehen, in Japan endlich nicht in dem immer gleichen Lokal Sushi zu essen oder in seiner Heimat Schweiz mit den öffentlichen Verkehrsmitteln zu kämpfen.&lt;br /&gt;Seine einnehmende Art zu erzählen, aber auch seine wunderbaren Abschweifungen in seitliche Gedankenkanäle Richtung Absurdistan (nicht Oles) lassen mich bei jedem neuen Eintrag lächeln.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mek (&lt;a href="http://www.mequito.org"&gt;www.mequito.org&lt;/a&gt;) ist ein Highlight der besonderen Art für mich. Manchmal nur einen Gedanken, gerade mal einen Satz lang, in den Blog gesetzt, schafft er es, das ich diesen nicht wieder loswerde und ihn noch Tage nach dem Lesen drehe und wende. Hin und wieder lässt er uns an kleinen Episoden seines Hamburger Alltag teilhaben, mehr jedoch an seiner durchaus spannenden Gedankenwelt oder an ausgedachten Geschichten, die an sprachlicher Schönheit und Tiefe ihres gleichen suchen. Unvergessen und von mir sicher noch gerahmt: "Ein verregneter Sommer"&lt;br /&gt;Selten habe ich Schöneres gelesen und das bezieh ich auf alles, nicht nur auf die Welt der Blogs.&lt;br /&gt;Sein Musikgeschmack ist nicht ganz der meine, aber die Leidenschaft zur Musik als solcher dürften wir teilen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frau Klugscheißer (&lt;a href="http://www.myblog.de/klugscheisser"&gt;www.myblog.de/klugscheisser&lt;/a&gt;) ist diejenige, die mir all diese netten Menschen über ihre Linklist vorgestellt hat und die ich, ehrlichgesagt weiß ich nicht mehr wie, für mich entdeckt habe. Sie hat mich spontan mit ihrem Humor und ihrer Fähigkeit zum Abwegigen verzaubert. Sie verfügt über Sprache, Witz, Tiefe und eine unglaubliche Fantasie oder habt ihr schon mal von einem Wutzel gehört, der gern zwischen den Zehen haust? Sie ja und sie weiß auch, ganz Sielmann, wie man diesen possierlichen Tierchen umgehen muss.&lt;br /&gt;Auch an ihrer brutalen Bloßstellung eines Freundes im Baumarkt lässt sie einen teilhaben oder an einem Lachkrampf, den sie während einer Durchsage im Flugzeug (im wahren Leben Flugbegleiterin) nicht unterdrücken kann und der Idee was wohl wäre, wenn sie diesen in einer Notsituation bekommen würde.&lt;br /&gt;Ihre Fähigkeit zur Selbstironie zeigt sie auf ihrer neuen Seite (sie musste umziehen, doch lohnt es sich auch ihren alten Blog zu besuchen) unverblümt, indem sie ihren Blog "Klug und Scheiß" (&lt;a href="http://www.smartass.blogger.de"&gt;www.smartass.blogger.de&lt;/a&gt;) mit "Selbsthilfegruppe für Hirnwichser und Logorrhoebetroffene e.V." untertitelt. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Was mich selbst betrifft, so dachte ich bis vor kurzem noch, praktisch ins Nichts zu schreiben, doch nun wurde mir zugetragen, das es tatsächlich Menschen geben soll, die meine Ergüsse gern lesen und sich über neues freuen.&lt;br /&gt;So denn verneige ich mich vor ihnen, danke ihnen für ihre Aufmerksamkeit, hoffe weiter gut unterhalten zu können und auch wenn ich bei all der Inspiration durch die anderen Blogger deutlich meine Grenzen spüre, werde ich nicht aufgeben, werde weiter ringen mit Sprache, Geist und Fantasie und mich bemühen, meine drei Dogmen des Schreibens zu beherzigen:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Du kannst alles sein.&lt;br /&gt;Du kannst alles denken.&lt;br /&gt;Du kannst alles tun. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht gelingt es mir auch, sie eines Tages mit einer Geschichte jenseits meiner Welt zu überraschen.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114329664781094457?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114329664781094457/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114329664781094457' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114329664781094457'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114329664781094457'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/03/sprachlosigkeit.html' title='Sprachlosigkeit'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114241024459178739</id><published>2006-03-15T09:09:00.000+01:00</published><updated>2006-03-15T09:10:44.626+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>"Resto"</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Der Versuch in Schwerin cool zu sein, treibt hin und wieder seltsame Blüten.&lt;br /&gt;So gesehen gestern im „Zeitgeist“ – dem alten „Koriander“.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Dort verabredet mit Lieblingslars, quetschen wir uns gegen 18.00h durch die Puschkinstraße auf der Suche nach einem Parkplatz.&lt;br /&gt;Wir wollten uns im „Zeitgeist“ treffen - der angeblichen Alternative zum „Tapas“.&lt;br /&gt;Wir waren offen und neugierig, denn womöglich finden wir heute den lang gesuchten Ersatz zu einem der schönsten, aber schlechtest geführtesten Läden in Schwerin.&lt;br /&gt;Die Lage stimmte in jedem Fall schon.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Parkplatz gesucht – gefunden, genau gegenüber vom Laden. Beim Aussteigen lese ich das Schild: „Zeitgeist – Resto + Bar + Lounge“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was? – Resto – Was? – Resto – Hm, komisches Wort&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In diesem Moment unterstreicht mir mein Textprogramm übrigens auch gerade den Begriff „Resto“. Es wird sich fühlen, wie ich mich gestern fühlte – hinterfragt und überfordert.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich bin nicht generell der Feind des Neudeutschen, manch ein neudeutsches Wort klingt nett, aber „Resto“? Abgesehen davon, das es für mich erst mal keinen Sinn macht (unkaputtbar erklärt sich ja wenigstens von selbst), klingt es furchtbar.&lt;br /&gt;Als Kurzwort für „Restaurant“ schien es mir auf „o“ endend ungeeignet und weitere Assoziationen brachten mich nur noch in die unhygienischen Bereiche einer Küche, von denen ich als Gast am Besten gar nichts wissen will.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nun denn, wir waren verabredet, wie immer spät dran und wollten uns nicht weiter aufhalten.&lt;br /&gt;Wir treten ein – Hm, schön schick eingerichtet, sieht nett aus, aber kein Mensch darin außer die Bedienung. Sie sitzt Kaffee trinkend an einem der Tische und schaut auf als wir die Tür schließen.&lt;br /&gt;Na gut, es ist ja noch früh.&lt;br /&gt;Erstes Hinhören – Musik scheint in Ordnung – Jazz.&lt;br /&gt;Wo wollen wir sitzen? Aha, erste Hürde – alle Vierer-Tische sind auf Barhöhe angelegt, während der ordinäre Sitzplatz dekorativ auf einem Podest und in reinen Zweiersektionen angelegt ist. Aus gastronomischer Sicht praktisch, aus ästhetischer Sicht schön, aber ein wenig Gruppeninkompatibel. Wir müssen zusammenschieben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir setzen uns. Lieblingslars ist noch nicht da.&lt;br /&gt;Ein Blick in die übersichtliche Karte und die erste Frage: „Keine Cocktails?“&lt;br /&gt;Doch, ein kleiner, kopierter Zettel gibt auch darüber Auskunft.&lt;br /&gt;Zweite Frage: „Gar kein Essen?“&lt;br /&gt;Eine Tafel an der Wand, praktischer Weise hinter einer Säule, zeigt das Angebot des Tages, aber so recht klar, was wie zusammengehört wird nicht.&lt;br /&gt;Da gibt es Erbsen und Möhren, Rösti mit Tomate-Mozzarella, Kartoffeltaler, Schnitzel, Fisch und noch einiges mehr.&lt;br /&gt;Wir fragen und jetzt klärt sich auch der Begriff „Resto“ auf.&lt;br /&gt;Es gibt jeden Tag ein anderes warmes Buffet, man muss nicht bestellen, nicht ansagen, man steht einfach auf, nimmt sich einen Teller in entsprechender Größe und lädt auf. Abgerechnet wird pro Teller und pro Gang. (Achtung Falle!)&lt;br /&gt;Da das weder das Prinzip eines Restaurants noch das eines Bistros ist haben sich die kreativen Menschen dahinter den Begriff Resto als Mischung aus erst- und zweitgenanntem ausgedacht.&lt;br /&gt;Aha – das Buffet als Prinzip – jetzt haben auch wir es verstanden, aber ob die Schweriner schon so weit sind?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu guter Letzt: Der Loungebereich unten ist sehr nett und kuschelig geworden, aber etwas einsam gelegen, das Essen hat leider nicht geschmeckt und während unseres dreistündigen Aufenthalts kamen fünf Gäste, was leider ein wenig zur Wartehallen-Akustik beitrug.&lt;br /&gt;Die Damentoilette habe ich bis zum Schluss nicht gefunden, aber auf Grund mangelnden Publikums habe ich mit der Herrentoilette vorlieb genommen statt zu fragen.&lt;br /&gt;Wenn der Laden gut besucht ist, ist es bestimmt eine sehr nette Atmosphäre, jedoch das Prinzip warm halten hat noch keinem Essen gut getan. Darüber würde ich nachdenken!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114241024459178739?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114241024459178739/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114241024459178739' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114241024459178739'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114241024459178739'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/03/resto.html' title='&quot;Resto&quot;'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114157460600708708</id><published>2006-03-05T17:02:00.000+01:00</published><updated>2006-03-06T07:15:25.853+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Tellerrand'/><title type='text'>Ist eure Wohnung sicher?</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Sicher in Bezug auf was, werdet ihr fragen. Ich selbst weiß es nicht so genau. Mir schoss nur folgende Überlegung durch den Kopf:&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich saß vor meinem Laptop, betrachtete meinen neueingerichteten Desktop und dachte darüber nach, wie man ihn stattdessen noch gestalten könnte. Ich dachte an einen Freund von mir, eine ausgesprochene Sau (er schätzt es, wenn ich ihn so nenne), und was wohl auf seinem Desktop zu sehen ist. Während ich noch verschiedene Stellungen, Close ups und Panoramaaufnahmen in meinem Kopf kreisen lasse, schleicht sich ein Gedanke von hinten an.&lt;br /&gt;Was passiert eigentlich, wenn dieser Freund einmal einen Unfall hat oder eines gewaltsamen Todes stirbt und somit sein Umfeld berechtigt, seine Wohnung zu durchstöbern und wenn es nur auf der Suche nach Wäsche zum Wechseln fürs Krankenhaus ist.&lt;br /&gt;Wo und wie gut hat er all seine entsprechenden Fantasien und die dazugehörigen Devotionalien versteckt – in seinem Kopf, in seinem PC, in seiner Wohnung?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Prompt stellt sich auch mir die Frage, wie privat mein Zuhause ist. (Allein schon Handwerker fordern Überlegungen wie „Habe ich etwas zu verheimlichen? Hab ich das auch gut versteckt? Was wird es für einen Eindruck machen, sofern es gefunden wird?“)&lt;br /&gt;Es können viele Situationen eintreten in denen das Private öffentlich wird – man könnte eines Verbrechen verdächtigt werden, man könnte vermisst werden, man könnte einem ungeklärten Unfall zum Opfer fallen, man könnte einbrechen (wobei mich persönlich die feixenden Gesichter der Einbrecher eher freuen würden – ist doch schön, wenn man noch Überraschen kann), man könnte von Drogen überwältigt im Krankenhaus durch die Einnahme verbotener Substanzen aufgefallen sein und so polizeiliche Maßnahmen nach sich ziehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber es muss ja nicht immer gleich die Polizei sein.&lt;br /&gt;Vielleicht weit schlimmer, sofern man dem Tode nicht zu nahe getreten ist, ist die Tatsache, das die Frau Mama und der Herr Papa beim berechtigten Durchsuchen der Wohnung entdecken, was Sohn oder Tochter so treiben, wenn sie sich selbst überlassen sind.&lt;br /&gt;Ich denke, so wenig wir etwas von unseren Eltern in dieser Hinsicht wissen möchten, so sehr schätzen Eltern die unkonkrete, möglichst gering ausfallende Auseinandersetzung mit diesem Teil des Lebens ihres Kindes.&lt;br /&gt;Vermutlich herrscht nach entsprechendem Fund eine gewisse Befangenheit im Eltern-Kind-Verhältnis und der Sonntagskaffee wird auf unbestimmte Zeit verschoben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Aber letztendlich gilt für Kinder das was für Eltern gilt - in entsprechender Situation haben sie berechtigten Zugang zur Wohnung.&lt;br /&gt;Ob nun Kinder oder Eltern, seid euch bewusst, dass das Private nicht so privat ist, wie wir gern glauben wollen. Steht also zu euren abseitigen Seiten, schafft euch, wenn euch dies doch zu heikel scheint, ein gutes Versteck unter den Bodendielen an oder lebt brav und auf Nummer Sicher bis an euer Lebensende und langweilt euch zu Tode. &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114157460600708708?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114157460600708708/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114157460600708708' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114157460600708708'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114157460600708708'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/03/ist-eure-wohnung-sicher.html' title='Ist eure Wohnung sicher?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114138921328862836</id><published>2006-03-03T13:21:00.000+01:00</published><updated>2006-03-03T13:33:33.300+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>Verkehr</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;2. März 2006 16.23h&lt;br /&gt;Wir fahren auf der verschneiten A24.&lt;br /&gt;Vor uns ein tankförmiger Thermotransporter mit der Aufschrift "Wetter".&lt;br /&gt;Bringt er den Frühling?&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114138921328862836?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114138921328862836/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114138921328862836' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114138921328862836'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114138921328862836'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/03/verkehr.html' title='Verkehr'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114114302415181108</id><published>2006-02-28T17:08:00.000+01:00</published><updated>2006-02-28T17:15:39.920+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>„Das rote Kleid rülpste und wir gingen nach Hause“</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/das.rote.kleid.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/das.rote.kleid.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt; &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Es müssen mindestens 10 Jahre, wenn nicht gar 12 oder 13 Jahre her sein, da schloss sich für uns der Vorhang hinter einem schwarzen Kleid mit schulterlangen, blonden Locken.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wie immer wurde an jenem Abend viel geraucht (auf der Bühne), viel getrunken (auch auf der Bühne) und zu Terry Trucks Begleitung am Klavier wurden wunderbare Chansons nach unten gereicht, unterbrochen von herrlich skurillen Geschichten der Dee.&lt;br /&gt;Unvergessen ist „Der Supermarkt“ und noch Tage danach dachte man bei dem Begriff Avocado nicht zwangsläufig an Essen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nach all den Jahren ließen wir uns also am letzten Sonntag nieder an einem der vorderen Tische des Tivoli, bestellten die Getränke und sondierten den Raum. Das Publikum hatte sich auf jeden Fall verändert.&lt;br /&gt;Früher vor allem Schwule jeder Altersklasse mit ihren Freunden und Freundinnen, zwischendrin ein paar Lesben und vereinzelt ein paar Hausfrauen, die die Karte vermutlich von ihren schwulen Söhnen geschenkt bekommen hatten, waren an diesem Abend vor allem Vorstadthausfrauen, Tussis und Heteroehepaare spätmittleren Alters im Zuschauerraum zu finden. Das Publikum war nicht mit ihr alt geworden. Sie hatte ein neues bekommen.&lt;br /&gt;Erst zu Weihnachten (wir hatten die Karten geschenkt bekommen) hatte ich erfahren, das sie nicht mehr mit Terry Truck zusammen arbeitete und das ihr jetziges Programm von Bass und Akkordeon begleitet wurde.&lt;br /&gt;Wir waren gespannt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es wurde dunkel, die Scheinwerfen gingen an und aus dem Vorhang schlüpften die beiden Musiker und setzten sich auf ihre Plätze, Jubel brach los und verstärkte sich als sich der Vorhang erneut bewegte.&lt;br /&gt;Heraus trat ein Mann, verkleidet als Frau, die ein Mann sein wollte.&lt;br /&gt;Kurze Haare, deren Blond langsam im Grau verging, einen grauen, Business-Hosenanzug mit Zweireiher, bequeme Damenslipper an den Füßen und eine rote Samtstola um die Schultern gelegt. Geschminkt wie immer, dezent um die Augen und abgesehen von dem notwendigen Theater-Make-up nur rote Farbe auf den dünner werdenden Lippen.&lt;br /&gt;War ich – war sie so alt geworden? War das letzte Mal wirklich so lange her?&lt;br /&gt;Kaum stand sie - er am Mikro und sang die ersten Zeilen war sie wieder da – die Dee.&lt;br /&gt;Mit dem Evergreen „Wenn ich mir was wünschen dürfte“ eröffnete sie einen Abend mit wunderbaren Geschichten, skurillen Stilblüten, vielen Getränken, noch mehr Zigaretten (welche dem Publikum gemeiner weise während der Vorstellung untersagt sind) und einer wunderbaren musikalischen Begleitung.&lt;br /&gt;Die Reise begann mit „seniler Bettflucht“, ihrer Art dem Tod jede Nacht vorzeitig von der Schippe zu springen, führte uns über ein verunfalltes Wettrennen mit ihrer Freundin Irmtraut (Tochter aus richtig gutem Haus) und dem Satz: „Man muss den Mob auch mal stehen lassen können“ in die Arme von Männern im Libanon und Paris (in welchem die Gastronomie im Gegensatz zu Deutschland übrigens nicht mit Kontrolle verwechselt wird) wieder heim zu Übersprungshandlung (Wein trinken und auf Wodka warten)und -dialog, welchen ich an anderer Stelle vereinfacht wiedergeben möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Zu Beginn des zweiten Teils dann auch im Kleid, einem roten, passend zur Samtstola, schon ein wenig angeschickert - schön wie eh und je.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ein Rülpser ihr entfährt, kichert sie und spricht: „Und dann rülpste das rote Kleid und wir gingen nach Hause.“ Natürlich gingen wir noch nicht, sondern freuten uns über Zugaben, die den Plan des Theaters, das Ende auf 22.00h zu terminieren gründlich durchkreuzten. Aber mal ehrlich, nach all den Jahren, kennen wir sie anders?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Nein, auch wenn es mir endlich leicht fällt „er“ statt „sie“ zu sagen. &lt;/span&gt;&lt;a href="http://picasa.google.com/blogger/" target="ext"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 0px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 0px; BACKGROUND: 0% 50%; PADDING-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-TOP: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px; moz-background-clip: initial; moz-background-origin: initial; moz-background-inline-policy: initial" alt="Posted by Picasa" src="http://photos1.blogger.com/pbp.gif" align="middle" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114114302415181108?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114114302415181108/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114114302415181108' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114114302415181108'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114114302415181108'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/02/das-rote-kleid-rlpste-und-wir-gingen.html' title='„Das rote Kleid rülpste und wir gingen nach Hause“'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114114297008647126</id><published>2006-02-28T17:02:00.000+01:00</published><updated>2006-03-01T07:17:21.410+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Übersprungsdialog</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Winter, Flaniermeile irgendwo in Deutschland. Ein junger Bettler sitzt auf der Straße und streckt die Hand aus. Da bleibt man doch schon mal stehen.&lt;br /&gt;Sie: „Ist das nicht kalt?“&lt;br /&gt;Er schaut sie an und sie sich ihrer Aussage bewusstwerdend, nestelt sie in ihrer Tasche nach ihrem Portmonee, um der Peinlichkeit Herr zu werden - und stellt fest, das sie kein Kleingeld hat. Sie nimmt einen Zehn-Euro-Schein heraus, gibt sie dem Jungen und sagt:&lt;br /&gt;„Es tut mir leid, ich habe es nicht kleiner.“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Im Weggehen denkt sie nur: „Das habe ich jetzt eben nicht gesagt!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Frei nach Georgette Dee&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114114297008647126?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114114297008647126/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114114297008647126' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114114297008647126'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114114297008647126'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/02/bersprungsdialog.html' title='Übersprungsdialog'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114094235986454160</id><published>2006-02-26T09:22:00.000+01:00</published><updated>2006-02-26T09:25:59.866+01:00</updated><title type='text'>Ein Blog ist auf die Welt gekommen</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Mein musikalisches Herz hat sich ein Heim geschaffen:&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;a href="http://www.hausmusik.blogspot.com"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;www.hausmusik.blogspot.com&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Besucher sind herzlich willkommen und scheut euch nicht zu kommentieren oder Anregungen beizusteuern.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114094235986454160?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114094235986454160/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114094235986454160' title='0 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114094235986454160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114094235986454160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/02/ein-blog-ist-auf-die-welt-gekommen.html' title='Ein Blog ist auf die Welt gekommen'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-114079750345561968</id><published>2006-02-24T17:10:00.000+01:00</published><updated>2006-02-25T08:04:33.753+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Bewegende Bilder'/><title type='text'>Olgas Sommer</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;„Olgas Sommer“ – so hieß der Film, an dem ich gestern nacht hängen geblieben bin, obwohl ich geistig schon auf dem Weg ins Bett war.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Der Plot:&lt;br /&gt;Olga, 16 Jahre jung, lebt in einem Kaff nahe der Autobahn und arbeitet an der Tankstelle ihrer Familie. Ihr Traum ist es, das ein Mann in der Dämmerung an die Tankstelle kommt, ohne Ziel weiterfährt und sie mitnimmt, wohin auch immer. Ihr Manifest lautet: Für die Liebe sind nur wilde Männer in Betracht zu ziehen und es gibt keine Angst außer Todesangst.&lt;br /&gt;Ein passendes Exemplar, Daniel, kommt zur passenden Uhrzeit und mit der vermeintlich passenden Intention an die Tankstelle, tankt für 10 Euro – und nimmt sie nicht mit.&lt;br /&gt;Er will sich, im Glauben, seine Ehefrau im Streit erschlagen zu haben, umbringen und fährt bei voller Geschwindigkeit über den Rand der Landstraße, dessen Abgrund sich als ein nicht sehr abschüssiges Sonnenblumenfeld entpuppt.&lt;br /&gt;Am nächsten Tag findet Olga ihn und wartet, bis er aus seiner Bewusstlosigkeit aufwacht. Sie stehlen den Wagen des Bruders und machen sich gemeinsam auf den Weg. Ein Ziel ist schnell gefunden und so fahren ein Anfang 40-jähriger Comiczeichner und eine 16-jährige Schülerin durch die Alpen Richtung Marseille, um die Fähre nach Tanger zu nehmen. Sie meinen sich auf der Flucht zu befinden und entsprechend abenteuerlich geht es zu. Auch als er durch einen Telefonanruf feststellt, das es seiner Frau gut geht, lässt er das Mädchen im Glauben, auf der Flucht zu sein.&lt;br /&gt;Es kommt, wie es kommen muss. Er schläft mit ihr und sie werden ein Liebespaar, auch wenn jeder um sie herum glaubt, das er ihr Vater ist.&lt;br /&gt;Weitere Einzelheiten schenke ich mir an dieser Stelle, nur soviel, am Ende besteigt sie die Fähre nach Tanger, während er zurückbleibt, zwar getrennt von seiner Frau, doch auch von eben jener Frau in die Wirklichkeit zurückgeholt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum ich das alles erzähle? Weil mich dieser Film auf eine bestimmte Art berührt hat und mir etwas gezeigt hat, das ich schon komplett vergessen hatte – nämlich wie es ist, ein Teenager zu sein.&lt;br /&gt;Olga, hervorragend gespielt von Clémence Poésy, ist genau so, wie ich es aus meiner Zeit als Teenager in Erinnerung habe. Zielgerichtet, dogmatisch, extrem, emotional, kompromisslos, lebenshungrig.&lt;br /&gt;Für sie ist im Leben vieles noch neu, oft das erste Mal, spannend und kein bisschen einschüchternd und um an ihr Ziel zu kommen, ist ihr fast jedes Mittel recht.&lt;br /&gt;Auf die Frage einer alten Freundin, was ihn denn an diesem Mädchen reizen würde, antwortet Daniel, jenseits aller Klischees: „Sie hat keine Angst!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das war auch das, &lt;/span&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;was mich an diesem Film so berührte, denn ich hatte vor hundert Jahren auch mal keine Angst gehabt.&lt;br /&gt;Und heute? Alles wird abgewogen, bedacht, überprüft, es wird auf Nummer sicher gegangen. Wir machen uns Gedanken, über die wir mit 16 herzlich gelacht hätten. Deren vermeintliche Unnötigkeit uns regelrecht absurd erschienen wäre.&lt;br /&gt;Die es uns nicht einmal wert erschienen wären, sie zu denken. Beseelt von einem absoluten Urvertrauen und dem Glauben, alles schaffen zu können, wollte ich mich auch nicht mit „wenn“ und „aber“ aufhalten. Es würde schon irgendwie weitergehen. Es ging irgendwie weiter.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als Daniel sich zu Olga ins Bett legte und das erste Mal der Versuchung nachgab, sie zu berühren, schüttelte es mich und ich wusste nicht, wo ich, von Peinlichkeit und Abscheu erfüllt, hinschauen sollte, aber genau in dem Moment begann er wieder ein wenig der 16-jährige zu sein, dem das „wenn“ und das „aber“ egal waren, dem es möglich war, die Konsequenzen nicht in Betracht zu ziehen und für das Jetzt zu leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Bis zum Ende des Films konnte ich mich nicht komplett mit diesem Teil der Geschichte anfreunden, denn egal wie sehr ich mich auch wieder daran erinnern mag, wie freigeistig und unkompliziert einem das Leben als 16-jährige(r) erscheint, so wenig möchte ich wieder 16 sein. Der Schmerz, der einem in dieser Zeit widerfährt, den man aber auch erzeugt, ist in seiner Neuartigkeit brutal und total. &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Es gibt nur eine Gewissheit: Es wird weitergehen! &lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Und der Vorzug, aber auch das Leiden des Erwachsenseins ist, diese Gewissheit ergänzen zu können: ...mit mir oder ohne mich!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-114079750345561968?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/114079750345561968/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=114079750345561968' title='4 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114079750345561968'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/114079750345561968'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/02/olgas-sommer.html' title='Olgas Sommer'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>4</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-113949479779765225</id><published>2006-02-09T15:15:00.000+01:00</published><updated>2006-02-09T15:19:57.823+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Die Spiele sind eröffnet!</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/axel.arbeit.jpg"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/axel.arbeit.jpg" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;"&gt;&lt;span style="font-size:85%;"&gt;Während ich noch den Feinstaub von meinem vermeintlich in einem geschützten Raum stehenden Laptop wische, lausche ich einer äußerst männlichen Geräuschkulisse aus Hämmern, Bohren, Saugen, Stöhnen und gelegentlichem Fluchen, die seit gestern mein Haus heimsucht.&lt;br /&gt;Schon einen Tag zuvor musste ich mir und meinem Hund (beide noch traumatisiert vom Umzug im letzten Sommer) beim Ausräumen des Anbaus und dem Einrichten der Baustelle wieder und wieder erklären, dass das nicht für immer sei, das der Weg das Ziel sei und das am Ende alles viel schöner würde. Natürlich dachte mein Hund, das wir schon wieder weggehen würden, während mir klar war, das es sich nur um eine zeitlich begrenzte Baumaßnahme handelt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Faszinierend finde ich die Entwicklung meines Angeliebten.&lt;br /&gt;Es gibt nicht viel, was ihn von seiner Malerei respektive Bildhauerei abhalten kann.&lt;br /&gt;Wenn ich ein wenig Zeit mit ihm verbringen will, muss ich mir normalerweise schon etwas Bestechendes einfallen lassen oder einfach einen bestimmten Grad der Erschöpfung abwarten, damit die Gegenwehr mit nur wenigen, aber stichhaltigen Argumenten zerstreut werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute jedoch, kaum im Atelier, beobachtet er die Ankunft von Herbert* und Heinrich*, lässt den Pinsel fallen, begleitet sie in unser Haus, trinkt mit ihnen Kaffee und nimmt anschließend wie selbstverständlich den Hammer in die Hand und bespricht den einzuschlagenden Bereich.&lt;br /&gt;Schon gestern immer aktiv dazwischen, vermutlich nicht immer erwünscht (Er: Habt ihr den Sturz wirklich gerade angelegt? – Die Anderen: Raus hier!!!) nutzt er auch heute die Gelegenheit vollen Körpereinsatz zu zeigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In einem früheren Leben muss er Handwerker oder Bauarbeiter gewesen sein.&lt;br /&gt;Der Besuch eines Baumarktes hat auf ihn eine ähnliche Wirkung wie der Besuch  einer Buchhandlung oder eines Plattenladens auf mich.&lt;br /&gt;Durch die Regale stromernd findet er immer wieder etwas, das er vermutlich irgendwann in zehn Jahren  gebrauchen kann. Wozu aber auf den Moment warten, wenn man schon mal hier ist?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Seit gestern schlägt seine große Stunde. Er hat Glück, das es sich bei den Dreien um Autodidakten handelt, die ein tieferes Verständnis für seinen Wunsch, seine (Mannes-)Kraft, seine Muskeln, sein logisches Denken und seinen technisch-dreidimensionalen Verstand unter Beweis stellen zu wollen, haben und ihn mitspielen lassen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Und während er mit jedem Hammerschlag mehr Testosteron freisetzt, sitzen der Hund und ich, frierend unter eine dicke Decke gekuschelt (auf Grund des hohen Staubaufkommens hat Mann sich entschlossen, die Fenster aufzureißen), auf dem Sofa und hoffen, das die Luft bald wieder nach etwas anderem als Staub riecht und dass das Testosteron auch im Bett versprüht wird.&lt;br /&gt;&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-size:78%;"&gt;* Namen von der Redaktion geändert&lt;/span&gt; &lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;a href='http://picasa.google.com/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-113949479779765225?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/113949479779765225/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=113949479779765225' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113949479779765225'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113949479779765225'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/02/die-spiele-sind-erffnet.html' title='Die Spiele sind eröffnet!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-113925140076055281</id><published>2006-02-06T19:41:00.000+01:00</published><updated>2006-02-06T19:43:20.760+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Dekadenz</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Mit Gold überzogene Trüffelpralinen.&lt;/span&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Endlich können wir Gold scheißen!&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-113925140076055281?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/113925140076055281/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=113925140076055281' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113925140076055281'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113925140076055281'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/02/dekadenz.html' title='Dekadenz'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-113925093122502240</id><published>2006-02-06T19:34:00.000+01:00</published><updated>2006-02-06T19:40:28.926+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Querschläger</title><content type='html'>&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ein Stöckchen, das bei einem Spaziergang in der großen, weiten Welt der Blogger als Querschläger bei mir gelandet ist, breche ich an dieser Stelle in vier Teile und werfe diese an ... (Auflösung folgt)&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Jobs, die ich hatte:&lt;br /&gt;# Buffetier&lt;br /&gt;# Verkäuferin&lt;br /&gt;# Frau meines Mannes&lt;br /&gt;# Mann meiner Frau&lt;br /&gt;Nur damit hier nicht der Eindruck entsteht, das ich auf der faulen Haut liegen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Filme, die ich immer wieder gerne schaue:&lt;br /&gt;# Tatsächlich Liebe&lt;br /&gt;# Bube, Dame, König, Gras&lt;br /&gt;# The Game&lt;br /&gt;# Der talentierte Mr. Ripley&lt;br /&gt;Wer mich und mein DVD Regal kennt, weiß, dass das nur ein kleiner Ausschnitt aus meiner persönlichen immer wieder gern gesehenen Favoritenauswahl sein kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Städte, in denen ich gelebt habe:&lt;br /&gt;# Bargteheide&lt;br /&gt;# Fleckeby&lt;br /&gt;# Hamburg&lt;br /&gt;# Barnin&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier TV-Sendungen, die ich gern schaue:&lt;br /&gt;# Six feet under&lt;br /&gt;# Nip/Tuck&lt;br /&gt;# 24&lt;br /&gt;# Die Sopranos&lt;br /&gt;Ich bekenne, das ich, in einer Welt von Fernsehasketen lebend, ein gezielt guckender TV-Junkie bin.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Plätze, an denen ich Urlaub gemacht habe:&lt;br /&gt;# Marokko&lt;br /&gt;# Kenia&lt;br /&gt;# Frestedt&lt;br /&gt;# Darß&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Sachen, die ich gern esse:&lt;br /&gt;# Sushi&lt;br /&gt;# indisches Curry&lt;br /&gt;# Ente in Erdnusssauce&lt;br /&gt;# Pasta in allen Variationen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Orte, an denen ich jetzt lieber wäre:&lt;br /&gt;# im Körper von Angelina Jolie&lt;br /&gt;# im Körper von George Clooney&lt;br /&gt;# unter der Sonne Barcelonas&lt;br /&gt;# mit Betty in Dresden&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vier Menschen, die diese Fragen auch beantworten sollen:&lt;br /&gt;# Claudi, denn ich möchte endlich wieder etwas von dir lesen!&lt;br /&gt;# Ingo, weil ich nie genug bekommen werde von dir.&lt;br /&gt;# Fanny, in der Hoffnung, das sie die Gelegenheit nutzt, sich unserer Bloggerwelt anzuschließen.&lt;br /&gt;# Mel, weil es auch auf deinem Blog entschieden zu ruhig ist.&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-113925093122502240?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/113925093122502240/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=113925093122502240' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113925093122502240'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113925093122502240'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/02/querschlger.html' title='Querschläger'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-113872977361086415</id><published>2006-01-31T18:41:00.000+01:00</published><updated>2006-01-31T18:49:33.626+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Passt in keine Schublade'/><title type='text'>Freu(n)de!?!</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/freundschaft%20gross.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/freundschaft%20gross.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;  &lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ich möchte an dieser Stelle von einer Freundschaft erzählen, die für mich prägend, vielleicht in gewisser Weise lebensrettend war und in der ich doch unter einer Sprachlosigkeit litt, mit deren Ende alles zerstörte wurde, was uns einst verband.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Freundschaft mit A., in der ich mich aus verschiedenen Gründen lange Zeit nicht wehren wollte oder konnte, zerbrach, eingeläutet durch einen bitterbösen Streit am Ende des Jahres 2002. Sie  zerbrach daran, das wir eine komplett unterschiedliche Sicht auf unsere Freundschaft und unserer selbst hatten. Zulange hatten wir, hatte ich, geschwiegen, so dass alles über uns hereinbrach und wir der Monstrosität der in den Jahren aufgestauten Gefühle nicht gewachsen waren.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;A. starb ein halbes Jahr nach den letzten Worten, die wir uns wütend an den Kopf geschmissen hatten.&lt;br /&gt;Ein Magengeschwür war aufgeplatzt und sie verblutete innerlich.&lt;br /&gt;Ich erfuhr es an dem Tag als ich Hamburg in einem vollgepackten Zwölftonner für immer verließ.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Oft habe ich seitdem über die Dualität und die Verbindung von ihr und mir nachgedacht.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir hatten uns zwar schon früher gesehen, aber wirklich getroffen hatten wir uns in einer Zeit, in der ich der Welt den Rücken zudrehte und mein Heil in dem Schutz meiner vier Wände suchte.&lt;br /&gt;Es war eine Zeit, in der ich mich tatsächlich nicht einmal mehr in der Lage sah, einen Brief in den 50m entfernten Briefkasten zu werfen.&lt;br /&gt;War ich doch einmal gezwungen diesen Gang zu gehen oder einen ähnlichen, brach mir der Schweiß aus, als ob ich im Hochsommer im Wintermantel herumlaufen würde. Ich hielt den Blick gesenkt und hoffte nur, das kein Mensch meinen Weg kreuzen würde.&lt;br /&gt;Meine Knie waren weich, ich zitterte. Das ganze glich dem Gang eines Verurteilten zum Schafott. Konnte ich am Ende wieder meine eigene Tür hinter mit schließen, schlug mein Herz laut und wild, mein Puls dröhnte mir in den Ohren und ein einziger Gedanke kreiste in einer Art Dauerschleife in meinem Kopf herum: „Nie wieder!“&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heute, mit einem Abstand von gut 10 Jahren kann ich das nüchtern als Angstneurose definieren, was damals drohte, mich und mein Leben zu verschlingen.&lt;br /&gt;Ich hatte keine Ahnung gehabt, wie unglaublich trickreich man sich selbst seiner Freiheit berauben kann – räumlich, körperlich, seelisch.&lt;br /&gt;Kein Gefängnis hätte dunkler, keine Mauer dicker sein können, als die, die ich um mich herum errichtet hatte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;In dieser Zeit trat A. in mein Leben. Fröhlich, unkompliziert, charmant, voller Humor.&lt;br /&gt;Sie war eine ehemalige Studienkollegin meines Liebsten und sie hatten sich zufällig auf der Straße wiedergetroffen.&lt;br /&gt;Nach einem Nachmittag voller alter Geschichten und viel Gelächter kam die unvermeidliche Frage – wollen wir noch etwas Trinken gehen?&lt;br /&gt;Ich entschloss mich offensiv vorzugehen und erläuterte meine Lage.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Sie verstand – und nicht nur das. Sie wusste, wie ich fühlte, denn sie fühlte das Gleiche.&lt;br /&gt;Sie kannte alles worunter ich litt, denn auch sie litt darunter.&lt;br /&gt;Man kann sich nicht vorstellen, wie erleichtert ich war, denn bis zu diesem Zeitpunkt, auch wenn ich schon in Behandlung war, hatte ich keine Ahnung, dass das, was mit mir geschah, auch andere Menschen überwältigte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir wurden Freunde, gute Freunde, beste Freunde. Ich glaube tatsächlich, das noch nie eine Frau zuvor so nah an mich herangekommen ist wie sie.&lt;br /&gt;So unterschiedlich wir mit unserer „Störung“ umgingen, so wenig versuchten wir dem anderen unseren eigenen Weg aufzudrängen.&lt;br /&gt;Wir waren einfach füreinander da, halfen einander und schenkten uns in unserem gegenseitigen Verständnis, aber auch in unserem nicht unähnlichem Temperament und unserem grundsätzlich fröhlichem Gemüt ein paar unbeschwerte Stunden, wenn wir zusammen waren.&lt;br /&gt;So ließ es sich aushalten und im Alltag focht jede für sich ihre eigenen Kämpfe aus.&lt;br /&gt;Sie mit Arbeitsamt, Sozialamt und in ihrer Therapie, ich vor allen Dingen an der heimatlichen Front und in meiner Therapie.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;So unterschiedlich unsere Lebensweisen waren, so unterschiedlich war auch die Herangehensweise, um wieder gesund zu werden.&lt;br /&gt;Sie besaß einen großen Freundeskreis, lebte allein, verstand sich gut mit ihrer Familie und neigte dazu, der Angstneurose offensiv zu begegnen. Sie bekämpfte sie, indem sie sich entsprechenden Situationen immer wieder aussetzte, sich nicht sozial abschottete und sich generell unter Menschen wohler fühlte als allein in ihrer Wohnung. Wuchs ihr das Alleinsein über den Kopf, hängte sie sich ans Telefon – oder, wie ich erst sehr viel später begriff, an die Flasche.&lt;br /&gt;Ich lebte an der Seite eines Mannes, der mich ausreichend liebte, um diese bittere Zeit mit mir durchzustehen, mir vieles abnahm und sein Leben anpasste. Ich hatte sehr wenige Freunde und es gab Zeiten, in denen selbst diese für mich einen Stressfaktor darstellten und nicht das Zuhause, das sie sonst für mich waren. Meine Familie war ein Mienenfeld, das ich mehr versuchte zu meiden als mich hineinzubegeben und ich ging angstmachenden Situationen gern aus dem Weg bzw. setzte mich ihnen nur an der Seite einer absolut vertrauten Person aus.&lt;br /&gt;Sie wollte schnell gesund werden – ich wollte es dauerhaft.&lt;br /&gt;Sie wollte leben – ich wollte verstehen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es funktionierte. Funktionierte für einige Jahre, in denen ich, noch hilfloser als sie, dankbar war, das sie blieb, mich verstand und mir so manche Situation erleichterte. Ich hörte ihr dafür stundenlang am Telefon zu und machte es ihr so möglich, ihre eigene Einsamkeit zu ignorieren und die sie umgebene Stille mit meiner Stimme zu füllen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich hatte ja kein Leben, das mich vom Telefon weglockte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Schwierig wurde es, als sich die Situation zu verschieben begann. Meine Therapie zeigte langsam erste Erfolge und ich eroberte mir Stück für Stück Lebensraum zurück, geistig wie physisch.&lt;br /&gt;War der Gang mit dem Hund an der Seite meines Liebsten zu Beginn eine Qual, auf die ich gut verzichten konnte, so wurde sie mit der Zeit zu einem geliebten Ritual, das es mir möglich machte, mich zumindest eine Stunde am Tag an der frischen Luft aufzuhalten.&lt;br /&gt;Es kam der Tag an dem ich mich wieder an das Steuer meines Autos setzte und tatsächlich wieder allein Freunde besuchte, den Hund ausführte oder sogar einkaufen ging, mich immer mehr aus den selbstgestalteten Abhängigkeiten herausschälte und an Lebensqualität und vor allem an Selbstbewusstsein gewann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Parallel dazu wurde der Kosmos von A. immer kleiner. Ihr brach alles weg, sie verlor mehr und mehr die Kontrolle über ihr Leben und spürte immer deutlicher die Fremdbestimmung durch Arbeits– und  Sozialamt, das immer wieder Druck ausübte während gleichzeitig die von der Krankenkasse bewilligten Stunden für die Therapie verbraucht waren.&lt;br /&gt;Jetzt brauchte sie abgesehen von einem offenen Ohr auch Geld und organisatorische Unterstützung. Wir halfen wo wir konnten. Wir liehen ihr immer wieder Geld, bis die Summe, die sie uns schuldete, so hoch war, das sie diese, ihrer eigenen Meinung nach, nur noch bei uns abarbeiten konnte. Ich war dagegen, da ich der Meinung war, das diese Art von Verhältnis unsere Freundschaft über Gebühr belasten würde. Am Ende sollte ich Recht behalten. Der Sozialneid, der Stück für Stück offen zu Tage trat, war schwer zu ertragen.&lt;br /&gt;Sie schaffte es, das ich mich für das Glück in meinem Leben schämte und ich mich ihr gegenüber schuldig fühlte.&lt;br /&gt;Sie schien immer weniger mit der Einsamkeit zurecht zu kommen. Die Anrufe, in denen die ewig gleichen Themen bis ins ewig gleiche Detail diskutiert wurden, stellten sich immer häufiger und immer länger ein.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Da gab es nur ein Problem – ich hatte inzwischen wieder ein Leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich gab mir alle Mühe, für sie da zu sein und doch kam der Punkt, an dem ich nicht mehr beim ersten Klingeln ans Telefon ging, sondern abwartete, wer auf Band spricht, an dem ich mein Portemonaie verschloss und nicht mehr für sie öffnete und der Punkt, an dem ich mich regelrecht Verleugnen ließ.&lt;br /&gt;Ich wollte nicht ihr Leben leben, ich wollte endlich wieder das meine leben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An einem Donnerstag im Mai sagte sie zu ihrem Freund, das es ihr nicht gut ginge und sie sich ein wenig hinlegen wollte. Seit bald zwei Tagen hatte sie schon Blut gespuckt, konnte aber weder von ihrem Freund noch von ihrer besten und ältesten Freundin dazu bewegt werden, zu einem Arzt zu gehen oder direkt ins Krankenhaus zu fahren.&lt;br /&gt;Sie starb gegen 21.30h.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;An jenem Donnerstagabend waren mein Angeliebter und ich völlig erschöpft vom Kisten packen sehr früh ins Bett gegangen, um noch ein wenig fernzusehen.&lt;br /&gt;Ich bin, wie immer, schon nach zehn Minuten eingeschlafen und erwachte gegen 22.00h mit Herzrasen und schweißgebadet. Ich schnappte regelrecht nach Luft. Es war wie eine der Panikattacken aus für mich vergangenen Zeiten.&lt;br /&gt;Sie hatte sich verabschiedet.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Warum erzähle ich das jetzt und an dieser Stelle?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ein Mensch, der mir am Herzen liegt, den ich wirklich gern habe, mit dem ich sehr gern zusammen bin, der aber auf seine ganz eigene Art sehr viel Raum beansprucht, erklärt mir (und anderen) in seinem Blog die enge Freundschaft.&lt;br /&gt;Das macht mich verlegen, weil ich mich gefangen fühle in dieses Menschen Großzügigkeit, seiner Hingabe, seiner Warmherzigkeit und seiner Anteilnahme, in seiner Hilfsbereitschaft. Ich würde diesem Menschen gern soviel sagen und auch soviel fragen, doch traue ich mich nicht, weil ich nicht zu weit gehen will, denn ich möchte seine Grenzen respektieren.&lt;br /&gt;Wie kann ich diesem Menschen sagen, das ich froh bin, das es ihn gibt, aber das er mich manchmal auch an meine Grenzen bringt, manchmal all das auch zuviel ist, das er mich mit manchen seiner Züge und Muster an A. erinnert und es mir dadurch schwerfällt, den nötigen Abstand, aber auch die nötige Nähe zu schaffen.&lt;br /&gt;Das er ist wie er ist und wir ihn trotzdem für weit weniger immer noch genauso lieb hätten.&lt;br /&gt; &lt;/span&gt;&amp;nbsp;&lt;a href='http://picasa.google.com/' target='ext'&gt;&lt;img src='http://photos1.blogger.com/pbp.gif' alt='Posted by Picasa' style='border: 0px none ; padding: 0px; background: transparent none repeat scroll 0% 50%; -moz-background-clip: initial; -moz-background-origin: initial; -moz-background-inline-policy: initial;' align='middle' border='0' /&gt;&lt;/a&gt; &lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-113872977361086415?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/113872977361086415/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=113872977361086415' title='2 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113872977361086415'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113872977361086415'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/01/freunde.html' title='Freu(n)de!?!'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>2</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-113847272801391854</id><published>2006-01-28T19:24:00.000+01:00</published><updated>2006-01-28T19:28:15.150+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Stadt'/><title type='text'>Wie viel Stadt steckt noch in mir und wie viel Dorf will ich sein?</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/dorf_conway.jpg"&gt;&lt;img style="FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/dorf_conway.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Vor noch nicht ganz einer Woche nötigte mich das Leben, nach Hamburg zu fahren.&lt;br /&gt;Eine relativ kurzfristige Entscheidung und wie immer war ich knapp dran mit Packen und Zeit.&lt;br /&gt;Während ich packte, stellte ich fest, das die Überlegung, was ich anziehen und was ich mitnehmen wollte, stark von einem Wunsch geprägt wurde – worin sieht man mir die Provinz am wenigsten an.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wann ist das passiert? Wann genau wurde ich zum Landei?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich hierher zog, ahnte ich nicht wie weit 120 km sein können. Eine Anfahrt von etwas mehr als einer Stunde und die entsprechenden Medien und ihre Möglichkeiten machten mich glauben, das sich nichts außer meine Umgebung ändern würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Weit gefehlt! Fahre ich heute in die Stadt, fahre ich in eine komplett andere Welt.&lt;br /&gt;Eine Welt, die mir jenseits der Klischees immer fremder wird, in der ich mich früher, sofern man das je von mir behaupten konnte, souverän bewegen konnte und die mich heute anglitzert, anstrahlt und in ihrem gleißenden Licht wie eine Touristin starren lässt.&lt;br /&gt;Die mich spüren lässt, das ich irgendwann in den letzten Jahren den Anschluss verpasst habe und mich mit den modischen „Errungenschaften“ der jeweiligen Saison aus den Schaufenstern anschreit, um zu beweisen, das ich nicht mal mehr über die arrogante Souveränität des Ignorierens verfüge sondern stattdessen ungläubig in ihren aufgerissenen Mund starre – wie ein Landei eben.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fahre ich um des Konsumierens willen nach Hamburg bin ich jedoch immer wieder überrascht, wie wenig man mir das Land (zumindest außerhalb der Edelshoppingmeile Jungfernstieg und drum herum) anzusehen scheint.&lt;br /&gt;Noch immer werden mir Telefonnummern ohne Vorwahl gegeben, werde ich darauf hingewiesen, das die fehlende Ware bestellt werden könne oder mir wird angeboten, dieses oder jenes bis morgen fertig zu stellen – als ob ich dann noch vor Ort wäre.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Auf der anderen Seite stöbere ich letzten Mittwoch in einem Trödelladen in der benachbarten Kleinstadt nach einem Waschtisch und auf meine Frage, ob bald neue Ware zu erwarten ist, antwortet er, das dass wohl noch zwei Wochen dauern könne, aber sofern die Anfahrt für mich nicht zu weit wäre, könne er gern nach einem entsprechenden Tisch Ausschau halten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Für ihn scheine ich noch soviel Stadt zu sein, um mich guten Glaubens als Nichtheimisch zu verorten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Frage ist: Will ich das?&lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-113847272801391854?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/113847272801391854/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=113847272801391854' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113847272801391854'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113847272801391854'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/01/wie-viel-stadt-steckt-noch-in-mir-und.html' title='Wie viel Stadt steckt noch in mir und wie viel Dorf will ich sein?'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-113700470526890026</id><published>2006-01-11T19:36:00.000+01:00</published><updated>2006-01-12T09:08:45.310+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Dorf'/><title type='text'>Nachbarn</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/067.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/067.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Ein Phänomen, das man als DDR-Relikt bezeichnen könnte, ist das Inselgrundstück.&lt;br /&gt;Ein Grundstück, das inmitten anderer Grundstücke liegt und dessen Anbindung an die Straße nur durch ein Wegerecht über das Land der Nachbarn gewährleistet ist.&lt;br /&gt;Im Westen wird man solche Art der Bebauung, wenn überhaupt, sehr selten finden.&lt;br /&gt;In den östlichen Bundesländern ist es ein immer wieder zu besichtigendes Phänomen, das durch die etwas undurchsichtige Art der Besitz-, Pacht- und Kaufregelung entstanden ist, welche die DDR anwendete, um ganz unkapitalistisch seinem Bürger Besitz, den er in dem Sinne ja nicht haben durfte, angedeihen zu lassen und sich so der Verantwortung für das entsprechende Land zu entledigen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als ich letztes Jahr kaufte, kaufte ich ein Grundstück, welches in drei einzelne Grundstücke unterteilt worden ist, die wiederum eine solche Insel umschließen.&lt;br /&gt;Nicht generell problematisch für mich, da viele Büsche und Bäume einen entsprechenden Sichtschutz boten und für die beiden großen Grundstücksteile der Zugang zum See gewährleistet war.&lt;br /&gt;Ich hatte also meine Ruhe und sollte ich mich entschließen, die Scheune zu verkaufen, würde der Zugang zum See das Land aufwerten.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Kaum war der Kauf perfekt traten gleich mehrere Nachbarn an mich heran, um Angebote für das kleine Grundstück direkt am See abzugeben. Erstaunt stellte ich fest, das ich nicht nur eine etwas seltsame Grundstückskonstellation gekauft hatte sondern auch noch die entsprechende Vergangenheit.&lt;br /&gt;Die Vergangenheit des kleinen Grundstücks am See lag vor allem darin, das X, Besitzer des Inselgrundstückes, es zu DDR-Zeiten zwar pachten, aber nicht kaufen durfte, da er, so habe ich es verstanden, die qm-Anzahl, die er besitzen durfte schon ausgereizt hatte. Also pachtete er, hielt das Schilf in Schach, baute sich einen Steg und ließ es sich gut gehen.&lt;br /&gt;Bis die Wende kam. Doch auch nach der Wende war es ihm auf Grund merkwürdiger Regelungen nicht gestattet zu kaufen. Wirre Zeiten, wirre Gesetze. Die Erben des Alteigentümers meldeten Anspruch an, der, bis auf das Inselgrundstück des X, gewährt wurde.&lt;br /&gt;Mitte der Neunziger verkaufte die Erbengemeinschaft an K, den Vorbesitzer meines Hauses. X und K hatten von Beginn an ihre Probleme miteinander, die bald nur noch vor einem Gericht gelöst werden konnten. Entsprechend verlor X endgültig seinen Zugang zum See und K ging sogar noch einen Schritt weiter und pflanzte großflächig Weiden, damit dieser schnellwachsende Baum X auch noch die Sicht auf den See versperren möge.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Durch den Verkauf an mich schöpfte X erneut Hoffnung. Ich räumte mir Bedenkzeit ein, hörte mich um, wog ab.&lt;br /&gt;Und verkaufte nicht.&lt;br /&gt;Ich wollte den Grundstückswert der Scheune nicht mindern, indem ich sie vom See abschnitt&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andere Nachbarn verstanden den Standpunkt, hatten jedoch, was eine Nutzung des X anging, unterschiedliche Meinungen. Die alteingessessene Familie Y fand meine Idee, X Zugang zu gewähren gut, da es doch wirklich bitter sei, was für ein Pech er hinsichtlich dieses Grundstücks hatte. Z, dessen Schafe schon auf diesem Grundstück weideten, riet mir dringend ab, da X jemand wäre, der noch immer glaubte, alles machen zu können wie es ihm beliebte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich entschied mich für X, da der alte Ärger nicht mein Ärger war und ich ihn nicht durch Hörensagen vorverurteilen wollte&lt;br /&gt;Ich kann das Zugangsrecht ja jederzeit rückgängig machen.&lt;br /&gt;Ich gestattete ihm, die Weiden zu fällen, ein Boot ans Ufer zu legen und sich eine Schneise ins Schilf zu schlagen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;X fällte die Weiden – und die Lebensbäume und den Holunder und was sonst noch an Büschen entlang seines Zaunes wuchs. Ich hatte die Ecke nicht sehr im Blick und bemerkte dies erst als ich von Z darauf aufmerksam gemacht wurde.&lt;br /&gt;In einem Gespräch stellte ich klar, das „die Weiden“ nur die Weiden und nicht noch alles andere bedeuteten, auch wenn er das zu anderen Zeiten selber dort gepflanzt hat.&lt;br /&gt;Noch einmal wurden klar und deutlich die Grenzen gesetzt, in denen er sich bewegen konnte.&lt;br /&gt;Schneise ins Schilf, Boot am Ufer, Baden gehen und Punkt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Das liegt ungefähr sechs Wochen zurück.&lt;br /&gt;Gestern hobelt mein Angeliebter mit einem Teil der Familie Y das Reed vom Eis, als er 50 m weiter über das Schilf hinweg eine merkwürdige, schwankende Apparatur beobachtet, die von entsprechend lauten Stimmen begleitet, was für ein Werk auch immer vollbringt.&lt;br /&gt;Als er übers Eis an der Schilfkante entlang läuft, entdeckt er, wie X mit seinem Sohn Pfähle für einen Steg in den Seegrund treibt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Als mein Angeliebter berichtet, bekommt das Gespräch, das ich mit X bei einer zufälligen Begegnung einen Tag zuvor am Zaun geführt hatte einen Sinn. Seine Anfrage an den Fischer B bezog sich nicht, wie von mir gedacht, auf die Schneise im Schilf sondern auf einen Steg, den wir beide gemeinsam sechs Wochen zuvor noch ausgeschlossen hatten.&lt;br /&gt;„Wat schiet, was soll ich einen Steg bauen, wenn mir nicht mal das Land gehört.“, waren seine Worte und ich verstieg mich zu der Aussage, das Fischer B eh keinen Steg genehmigen könne, der nicht an X eigenes Land grenzen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Eine erneute Fehleinschätzung meinerseits. Fischer B hat genehmigt ohne bei mir nachzufragen und X hat gefragt, aber nicht mich.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Was nun, was tun?&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Gefangen in (m)einem Ost-West-Konflikt, (m)einem Stadt-Land-Konflikt und letztendlich in dem Wunsch, keinen Ärger aufkommen zu lassen, unterdrücke ich den Wunsch, ihm schon jetzt das Nutzungsrecht zu entziehen. Auch in dem Wissen, das ein nie zuende gebauter Steg vermutlich bei Fischer B keinen guten Eindruck hinterlässt (und ich will ja noch meinen eigenen), belasse ich es bei einer für ihn und seinen Sohn klar verständlichen Ansage, das jede weitere Veränderung seinerseits, wie klein sie auch sein mag, mit mir besprochen werden muss.&lt;br /&gt;Und trotzdem wir klar und ordentlich sprechen können, spüre ich meine Fremdheit im Umgang mit ihm, im Umgang generell mit den Alten im Dorf, im Umgang mit den unterschiedlichen Vergangenheiten, im Umgang mit Mentalität und Gepflogenheiten.&lt;br /&gt;Er spürt, das ich sie spüre und reicht mir, nicht ohne seinen eigenen Vorteil zu wittern, seine Hand.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich befürchte, Z´s Kommentar „Du schaust deiner eigenen Enteignung zu“ ist nicht so weit hergeholt, wie ich es mir wünschen würde.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Fremd im eigenen Land? &lt;/span&gt;&lt;a href="http://picasa.google.com/" target="ext"&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 0px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 0px; BACKGROUND: 0% 50%; PADDING-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-TOP: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px; moz-background-clip: initial; moz-background-origin: initial; moz-background-inline-policy: initial" alt="Posted by Picasa" src="http://photos1.blogger.com/pbp.gif" align="middle" border="0" /&gt;&lt;/span&gt;&lt;/a&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt; &lt;/span&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-113700470526890026?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/113700470526890026/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=113700470526890026' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113700470526890026'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113700470526890026'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2006/01/nachbarn.html' title='Nachbarn'/><author><name>schafswelt</name><uri>http://www.blogger.com/profile/04452645092981047524</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='24' height='32' src='http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/1600/schafswelt.jpg'/></author><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-17901770.post-113593538670191658</id><published>2005-12-30T10:31:00.000+01:00</published><updated>2005-12-30T22:01:29.380+01:00</updated><category scheme='http://www.blogger.com/atom/ns#' term='Unterwegs'/><title type='text'>ja, jah, jahr</title><content type='html'>&lt;a href="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/640/der.denker.jpg"&gt;&lt;img style="CLEAR: all; FLOAT: left; MARGIN: 0px 10px 10px 0px; CURSOR: hand" alt="" src="http://photos1.blogger.com/blogger/5873/1737/320/der.denker.jpg" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;span style="font-family:verdana;font-size:85%;"&gt;Foto des Jahres 2005 - Gorch Heinrich an seinem 3. Geburtstag &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Januar 2005&lt;br /&gt;Zu Anfang des Jahres suhle ich mich in der klassischen Neujahrsdepression, die eher aus dem Stress des zu Ende gegangenen Jahres resultiert als aus der Tatsache, das ein neues Jahr beginnt.&lt;br /&gt;Am 22. diesen Monats macht sich jedoch ein wunderbarer Haufen Menschen (Hamburger, Schweriner, Barniner) auf den Weg gemeinsam das „Mia“-Konzert in Rostock in der so hochtrabend „Scandaline-Arena“ genannten größeren Schulsporthalle zu sehen.&lt;br /&gt;Drinnen lauter Menschen, nicht mehr ganz unser Alter, in Schwerin immer wieder gesucht, aber selten gesichtet, hier in Massen. Konsumrebellen mit dem klassischen Khaki/Sneaker/Tasche-Outfit, dem nötigen Maß an Tiefgang und einem guten Musikgeschmack. Axel Ms. Kommentar sinngemäß: „ In dieser Menge sind die Leute auch nur langweilig.“ Gibt es überhaupt einen Weg aus der Masse? So etwas wie Zugehörigkeitsgefühl gepaart mit Einzigartigkeit?&lt;br /&gt;Das Konzert war sicher das schlechteste diesen Jahres und nachdem es durch einen eineinhalb Stunden verzögerten Beginn erst nach Mitternacht zu Ende geht, machen sich unsere Hamburger Helden sofort wieder auf den Rückweg, während wir mit Axel M. und Mike in irgendeiner Hotelbar auf angenehme Weise absacken.&lt;br /&gt;Zu erwähnen wäre noch, das auf der Rückfahrt natürlich um drei Uhr nachts die Autobahn gesperrt war und wir uns zwei Stunden durch unbekannte Pampa und Feldwege nach Hause tasten durften. Auf gruselige Begegnungen mit der jeweiligen Dorfjugend auf Discounterparkplätzen möchte ich nicht weiter eingehen.&lt;br /&gt;Februar 2005&lt;br /&gt;Es ist die perfekte Welle, der perfekte Tag......in unserem Fall ist es der perfekte Monat.&lt;br /&gt;Ich scheine in irgendeiner metaphysischen Form mit Immobilienscout 24 verbunden zu sein, denn sobald ich in den letzten Jahren auf die Seite geschaut habe, hat sich mein Leben verändert. Da lebe ich drei, wirklich gerade drei Häuser entfernt von dem Haus in dem ich jetzt lebe und ich muss über das Internet erfahren, das es einen Weg gibt, das Haus zu kaufen, das immer meine erste Wahl gewesen wäre, so denn ich hätte kaufen wollen.&lt;br /&gt;Und ich will kaufen. Knapp zwei Jahre in diesem Dorf, in diesem Landstrich, in Mecklenburg-Vorpommern, nicht zuletzt im Osten, reichen völlig aus, um zu wissen, das es keinen Weg mehr zurück gibt, in die Stadt, nach Hamburg, in den Westen. Das mein Herz endlich so etwas wie sein Heim gefunden hat und ich bleiben will.&lt;br /&gt;Eine Frau, ein Wort. Der Rest ist reiner Aktionismus, gepaart mit dem nötigen Maß an Unkompliziertheit, Improvisation und einer kleinen Prise Charme. Very special thanks auch to Mom and Dad, die kaum aus Äthiopien zurückgekehrt, sofort von mir mit Beschlag belegt wurden, um mir zu helfen, diesen Deal möglich zu machen.&lt;br /&gt;Nebenbei durfte ich am 24. den wunderschönen Conor Oberst in der Hamburger „Fabrik“ mit seinen Bright Eyes erleben, die Vorband Rilo Kiley für mich entdecken und vielleicht auf seine stille Art das beste Konzert des Jahres erleben.&lt;br /&gt;März 2005&lt;br /&gt;Am 1. feiern wir den Geburtstag von dem einen Teil unserer Jungs. Wir verbringen einen wunderschönen Tag in Hamburg, sehen im Kino.....ja was eigentlich? und essen anschließend im Gnosa im Schoße der Schönen und Schlauen von Hamburgs Schwulenszene. Ein rundum schöner Abend, wie wir ihn seit unserem Wegzug aus Hamburg wirklich zu schätzen wissen.&lt;br /&gt;Am 3. werden die nötigen Unterschriften geleistet und jenes Haus wird nun zu meinem Haus.&lt;br /&gt;Am 20. feiern wir den Geburtstag des zweiten Teils der Jungs. Sie nehmen es zum Anlass, wie jedes Jahr, alle Freunde zu sich einzuladen und beide Geburtstage zu feiern. So gibt es ein freudiges Wiedersehen mit so manchem lieben Menschen und einige nette Neubegegnungen. Von dieser Stelle einen lieben Gruß an Hendrik und an Olaf, mit denen wir angeregte und interessante Gespräche über die Freude und das Leid der Selbstständigkeit führen durften. Wir sehen uns 2006.&lt;br /&gt;Ende des Monats treibt es der Arbeitgeber meines Angeliebten zu weit und ermöglicht ihm, einen ganz neuen Weg zu gehen.&lt;br /&gt;April 2005&lt;br /&gt;Am 1. ist es soweit. Die Scheune wird mit den Schlüsseln an uns übergeben, die Zähler abgelesen und eins zwei drei...meins. Das Wohnhaus darf noch drei weitere Monate von den Vorbesitzern bewohnt werden. Die Abwicklung beginnt.&lt;br /&gt;Ein neuer Mensch tritt in unser Leben, herrlich chaotisch, visionär und voller ruhiger Menschenliebe. Abgesehen davon mit einem prachtvollen Holzverstand ausgestattet.&lt;br /&gt;Bis heute weiß ich allerdings nicht, welchen Namen er mehr schätzt: Gorch oder Christopher.&lt;br /&gt;Am 14. ein erster Schritt in Richtung Selbstständigkeit in der Gastronomie: Wir machen den Bulettenschein. Die Details erspare ich euch. Ich wünschte, ich hätte sie mir auch ersparen können.&lt;br /&gt;Am 24. feiert Fanny ihren Geburtstag im großen Kreis mit einem Brunch im Bolero nach. Ein wunderbarer Tag, der mit einem Spaziergang im Warnowtal endet und nach welchem Janne sicher keine Lehrerwitze alá „Herr Lehrer, Herr Lehrer, die Claudia hat mich geärgert!“ mehr hören kann. Apropos, hat eigentlich noch jemand Fotos von dem Tag?&lt;br /&gt;Am 25. beginnt das Existenzgründerseminar meines Angeliebten. Schluss mit Langeschlafen, aber auch für mich bedeutet das, allein ist die Frau mit Kisten packen und einem Haus abwickeln.&lt;br /&gt;Mai 2005&lt;br /&gt;Immobilienscout 24 und ich haben wieder Verbindung aufgenommen und heraus kommt am 10. die Besichtigung des Objektes Schlachtermarkt 15 in 19055 Schwerin, in welchem wir nach der Besichtigung unsere gastronomischen Visionen hoffen, ausleben zu können.&lt;br /&gt;Die Verhandlungen beginnen.&lt;br /&gt;Mein Angeliebter hat Geburtstag, doch das geht in dem Wahnsinn, der sich unser Leben schimpft ein wenig unter, denn schon am folgenden Wochenende beginnt die Besteigung des technischen Mount Everest: Wir bauen die neue Küche von Ikea auf. Ein Wochenende ist veranschlagt und wir müssen am Sonntag um 21.00h leider feststellen, das wir scharf an den Grenzen unserer Möglichkeiten balancieren und das Zeit relativ ist. Torsten reist Ende der Woche erneut an, damit der Rest bewerkstelligt werden kann.&lt;br /&gt;Am 21. feiern wir meines Angeliebten Geburtstag nach und ohne das wir so richtig darauf vorbereitet sind, kommen an die 30 Menschen. Toll! So haben wir alle einen wunderbaren letzten gemeinsamen Tag im Garten eines wunderbaren Hauses, welches wir nur noch einen Monat bewohnen werden. Ein Bild in meinem Herzen: Matthias und Nasti, die noch im Regen unter dem Sonnenschirm das letzte Fleisch grillen, während wir anderen drinnen stehen und plaudern.&lt;br /&gt;Juni 2005&lt;br /&gt;Der ganz normale Umzugswahnsinn. Kartons, Kartons, Kartons. Warum sammelt sich nur soviel Mist in einem Leben an? Dazwischen ein Coldplay-Konzert, das richtig rockt. Später lese ich, das Chris Martin in Hamburg noch eine Krankheit auskurierte. Wie sieht dann bloß ein Konzert mit einem gesunden Martin aus?&lt;br /&gt;Am 18. geht es los. Liebe Nachbarn leihen uns Pferdehänger und Wagen und unglaublich liebe Freunde „drängen“ uns ihre Hilfe auf. Aus acht zupackenden Händen wurden achtzehn und wir schaffen die Arbeit von zwei Tagen an einem.&lt;br /&gt;So kann am Abend im neuen Garten friedlich gegrillt werden, aber werden wir je die Frage klären können, ob der Kühlschrank im alten Haus wirklich ausgeräumt worden ist und sich ein gewisser Jemand die Mühe gemacht hat, die Sachen wieder zurück zu tragen oder ob Ingo und Claudi ab einem gewissen Level begannen zu halluzinieren.&lt;br /&gt;Der restliche Monat besteht aus Räumen und Putzen. Gorch macht sich an den Boden und der Entwurf des Mietvertrages für den Schlachtermarkt erreicht uns nach zähen Verhandlungen zur Prüfung.&lt;br /&gt;Juli 2005&lt;br /&gt;Lars lockt uns in den Mau-Club in Rostock zu einem vermeintlichen „Notwist“-Konzert, welches sich als 13andGod-Konzert entpuppt, die wiederum aus The Notwist und Themselves . Feine Indielektroniker treffen auf einen verrückten Rapper. Jede Minute rockt und wir wollen sie nicht gehen sehen.&lt;br /&gt;Einen Tag vor Ablauf der Frist erfahren wir, das nicht wir, sondern ein Mitbewerber, auf den der Vermieter wohl lang genug gewartet hat, den Zuschlag für den Schlachtermarkt bekommen hat. Aus der Traum!&lt;br /&gt;Unsere Jungs kommen zu Besuch und bringen Neffe und Nichte mit. Vier Tage voller Spaß und Leben erfüllen das neue Haus, das nach ihrer Abreise umso leerer und stiller mit all den Kartons wirkt.&lt;br /&gt;Unser Zoo erweitert sich um ein Schaf. Ein verstoßenes Lamm wird uns zur Pflege für zwei Wochen überlassen, weil der Nachbar in den Urlaub fährt. Lenni erobert unser Herz im Sturm und wird, wie von vielen schon früh prophezeit, nicht mehr zum Nachbarn zurückkehren.&lt;br /&gt;August 2005&lt;br /&gt;Der Monat ist gekennzeichnet von auspacken, aufstellen, einräumen.&lt;br /&gt;Am 19. kommt die Hamburg-Schwerin-Connection zu Besuch und nachdem in der Woche zuvor Stoiber legendär auf den „Frustrierten im Osten“ ausrutschte, entspinnt sich eine entsprechende Diskussion am Gartentisch in der vor allem eines deutlich wird: „Wir“ und „Die“ ist für alle, die wir einen West-Ost-Transfer oder einen Ost-West-Transfer hinter uns haben, nicht einfach zu händeln. Claudi fühlt sich in gewisser Weise angegriffen, obwohl sie weder frustriert ist noch im Osten lebt. Doch ihre Ost-Vergangenheit ist ihre Wurzel und während ich mich mit ihr solidarisiere, fühle ich mich auf Grund meiner West-Vergangenheit nicht wirklich betroffen. Wunderbar, wie wir das „Wir“, das „Die“ und das „Ich“ im Laufe des Abends durcheinander werfen und am Ende nur eines mit Sicherheit wissen: Die Bayern gehen gar nicht!&lt;br /&gt;September 2005&lt;br /&gt;Shaugn kommt. Lenni ist endlich nicht mehr allein. Ein Schaf allein ist eben nicht glücklich und ich verfüge im Winter nicht über die nötige Wolle.&lt;br /&gt;Schöne Tage in Hamburg. Sie beginnen mit einem Basketballspiel der deutschen Nationalmannschaft. Dirk Nowitzki und Marko Pesic live. Und so groß!&lt;br /&gt;Abends ein wirklich nettes Essen mit meinen Eltern, bei dem wir zufällig einen ganz alten Bekannten wieder treffen. Auf diesem Wege: Sei gegrüßt, Stefan, und du bist herzlich eingeladen deine Seele bei uns baumeln zu lassen, wenn dir Berlin zu hektisch wird.&lt;br /&gt;Am 13. hat Claudi Geburtstag und nachdem wir ein fantastisches Konzert von „Kaizers Orchestra“ erleben durften (Janove, du bist wirklich eine geile Rampensau!)stoßen wir in der Schanze auf einen inzwischen nicht mehr ganz nüchternen Haufen. Wir können leider nicht mehr aufholen, aber es war trotzdem schön, noch dabei gewesen zu sein.&lt;br /&gt;Am Wochenende feiern wir bei uns Claudis Geburtstag nach. Ein schönes Wochenende, das mit einem Kurzbesuch meiner Eltern endet und die auf die Wahlergebnisse folgende Elefantenrunde trägt zum Schluss mit einem „suboptimalen“ Auftritt des damaligen Kanzlers zur echten Erheiterung bei. Er schließt später Alkohol als Ursache aus. Mein perssönlicher Verdacht waren eher verbotene Substanzen.&lt;br /&gt;Oktober 2005&lt;br /&gt;Das „Atelier am Barniner See“ wird eröffnet. Betty ist unsere erste Schülerin. Flyer werden verteilt, an der Website wird gearbeitet. Horst und Nena kommen für eine Nacht. Das erlebte wird mein erster Blog. Die Jungs kommen für ein paar Tage zu Besuch. Schöne, entspannte Tage und nach ihrer Abreise kommen Gorch und Samir mit ihren Lütten. Ich bekoche sie, wir haben einen ruhigen und netten Nachmittag. Die Kinder leben sich im Atelier aus und wir dürfen fotografieren für die Website. Tolle Kinder, die Lust auf eigene machen.&lt;br /&gt;November 2005&lt;br /&gt;Uns gelingt es, Snez aus Hamburg hierher zu locken. Eine Woche lang ist wieder alles wie früher. Mein Angeliebter und sie verkriechen sich im Atelier und arbeiten, während ich im Haus rumwurschtle. Sie hat wie immer wunderbar gearbeitet und ich wünschte, sie würde öfter kommen. Deine Arbeiten müssen einfach gezeigt werden, Süße!&lt;br /&gt;Aktivismus und drohende Weihnachten lassen es ruhig um uns werden.&lt;br /&gt;Dezember 2005&lt;br /&gt;Die ersten Wochen verbringe ich mit Planung und Findung der Geschenke. Unser Jahrestag verkommt leider zu einem Putztag, da am nächsten Tag die Hamburg-Schwerin-Connection landet, um Weihnachten vorzufeiern. Ich entschuldige mich ausdrücklich und verspreche, das wir das nachholen. Unsere Weihnachtsfeier ist eine wirklich schöne Feier mit allem was dazugehört: Baum schmücken (besonders zu erwähnen wäre Jannes fallender Engel mit der Aufschrift „I hate Großkapitalismus“), Trash-Julklapp, Geschenke austauschen und einem „Liederabend“, der sich mit Anstieg des Pegels eher durch Lautstärke denn durch Schönheit auszeichnet. Mein Angeliebter ist nun ganz offiziell eine Rampensau. Keiner grölt lauter das „special“ in „Last Christmas“. Besonders zu erwähnen wäre auch die Freude, Axel M. nach bald einem Jahr wiedergesehen zu haben. Hoffen wir, das es nicht wieder ein Jahr dauert.&lt;br /&gt;Nach noch nicht mal einer Woche sehen sich die Meisten wieder. Ich feiere meinen Geburtstag in Hamburg und kann sagen, es war wirklich ein schöner Abend. Heiligabend begehen wir besinnlich beim Racletteessen mit Betty und der 25. ist ein entspannter Tag mit unseren Jungs. Sylvester steht vor der Tür und ich freue mich schon auf euch alle.&lt;br /&gt;Habt Dank für dieses Jahr, ihr Lieben! Ohne euch wäre es nicht halb so schön gewesen.&lt;/span&gt; &lt;a href="http://picasa.google.com/" target="ext"&gt;&lt;img style="BORDER-RIGHT: 0px; PADDING-RIGHT: 0px; BORDER-TOP: 0px; PADDING-LEFT: 0px; BACKGROUND: 0% 50%; PADDING-BOTTOM: 0px; BORDER-LEFT: 0px; PADDING-TOP: 0px; BORDER-BOTTOM: 0px; moz-background-clip: initial; moz-background-origin: initial; moz-background-inline-policy: initial" alt="Posted by Picasa" src="http://photos1.blogger.com/pbp.gif" align="middle" border="0" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/17901770-113593538670191658?l=einstaedterlebtimdorf.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/feeds/113593538670191658/comments/default' title='Kommentare zum Post'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=17901770&amp;postID=113593538670191658' title='1 Kommentare'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113593538670191658'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/17901770/posts/default/113593538670191658'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://einstaedterlebtimdorf.blogspot.com/2005/12/ja-jah-jahr.html' title='ja, jah, jahr'/><author><name>schafswelt</name><
